Förderprogramme und Corona-Hilfen

#TakeHeart

nächste Antragsfristen

Rechercheförderung
01.09.2022
(Entscheidung vsl. Mitte Dezember 2022)
15.01.2023

Wiederaufnahmeförderung
01.09.2022
(Entscheidung vsl. Ende November 2022)

Prozessförderung
15.09.2022
(Entscheidung vsl. Ende Dezember 2022)

Netzwerk- und Strukturförderung
01.10.2022
(Entscheidung vsl. Mitte Dezember 2022)

Residenzförderung
01.11.2022
15.01.2023

KulturErhalt

 

Förderrichtlinie KulturErhalt: Antragsstellung bei SAB ab 17. Juni

Das Programm richtet sich an sächsische Kulturveranstalter/innen aus den Bereichen Darstellende Künste, Musik, Soziokultur, Film, Bibliothek/Literatur für
 

  • Projekte und Investitionen im Bereich Kunst und Kultur (bspw. Konzeptentwicklungen, Fortsetzung pandemiebedingt unterbrochener Kooperationen, Marketing- und Publikumskampagnen, Fachkräfterückgewinnung, Digitalisierungsprojekte) sowie 
  • coronabedingte Projekte und Investitionen (bspw. Umsetzung von Hygienekonzepten, Infrastruktur und Digitalisierung, Beauftragung von Dienstleistern) gefördert werden. 


Die Zuschusshöhe beträgt bis zu 80% der förderfähigen Ausgaben (maximal 100.000 €). Weitere Informationen finden sich im Anhang sowie auf der Website der SAB.
 

FRIST: 31.12.2022 

Sonderfonds für Kulturveranstaltungen


Konzerte, Theateraufführungen, Kinovorstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen sollen wieder anlaufen können! Der Bund plant einen Sonderfonds zur Unterstützung von Kulturveranstaltungen in Höhe von bis zu 2,5 Milliarden Euro. 

Der Sonderfonds unterstützt die Wiederaufnahme und die Planbarkeit von Kulturveranstaltungen durch:

  • Eine Wirtschaftlichkeitshilfe für kleinere Veranstaltungen, die unter Beachtung Corona-bedingter Hygienebestimmungen mit reduziertem Publikum (mindestens 20 Prozent) stattfinden:
    • für Veranstaltungen mit bis zu 500 Personen ab dem 1. Juli 2021 werden die Ticketeinnahmen bis zu 500 verkauften Tickets durch den Zuschuss verdoppelt.
    • für Veranstaltungen mit bis zu 2000 Personen ab dem 1. August 2021 werden die Ticketeinnahmen für die ersten 1.000 verkauften Tickets ab August 2021 durch den Zuschuss verdoppelt.
    • bei einer Begrenzung der Zahl der Teilnehmenden auf unter 25 Prozent der Maximalauslastung kann der Zuschuss bis zur Höhe der doppelten Ticketeinnahmen Tickets ansteigen.
  • Eine Ausfallabsicherung:
  • Konzerte und Festivals mit über 2.000 Besucher:innen ab dem 1. September 2021 erhalten bei einer pandemiebedingten Absage, Teilabsage, Reduzierung der Teilnehmerzahl oder Verschiebung maximal 80 Prozent der dadurch entstandenen Ausfallkosten.
  • Kulturveranstaltungen mit unter 2.000 Besucher:innen erhalten bei einer pandemiebedingten Absage der Veranstaltung eine Entschädigung von 50 Prozent der nachgewiesenen, veranstaltungsbezogenen Kosten.


Das Antragsportal wird am 15. Juni 2021 hier freigeschaltet. Ab dem 06. Juni gibt es eine Hotline unter der Nummer 0800 66 48 430.

NEUSTART KULTUR DIS-TANZ START für Absolvent:innen


Wer wird gefördert?
Es werden Berufseinsteiger:innen als Tänzer:innen mit einem staatlich anerkannten Berufsabschluss gefördert, die mindestens 18 Jahre alt sind, einen Wohnsitz in Deutschland nachweisen können und ihre Ausbildung in Deutschland absolviert haben. Der Abschluss der Berufsausbildung soll in der Regel nicht vor 2019 liegen. In besonderen Fällen sind Ausnahmen möglich. Darüber hinaus hat DIS-TANZ-START das Ziel, die Berufseinsteiger:innen in Ensembles/an Theatern sozialversicherungspflichtig, d.h. in einer abhängigen Beschäftigung, für mindestens sechs Monate, maximal 12 Monate, anstellen zu lassen.

Was wird gefördert?
Gefördert werden die Kosten für die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung von Absolventinnen und Absolventen, welche Wohnsitz in Deutschland haben und eine Ausbildung im Tanz (i.d.R. Hochschule, Berufsfachschule oder staatlich anerkannte Ausbildung) abgeschlossen1 haben.

Gefördert werden die Personalkosten bis zur Höhe des Arbeitnehmer-Brutto.
 Zur Absicherung des begleitenden Berufsbildungsprogramms können in begrenzten Umfang notwendige Kosten für Honorare und zusätzliches Personal (Training, Choreografie, Koordination), Raum‑, Sach- und Reisekosten gefördert werden.

Es erfolgt keine Förderung der Produktionen von Theatern, Produktionshäusern oder Tanzensembles.

Wie wird gefördert?
Die Förderung beträgt i.d.R. bis zu 2.000 € pro Monat (Mindestgage nach NV Bühne) bis zu maximal 12 Monaten für Absolvent.innen. Sie kann bis zu 2.300 € betragen, wenn die Mindestgage im Theater und die Lebenshaltungskosten in der Metropole deutlich höher liegen. Die Kosten für zusätzlich notwendige Kräfte für Training, Mentoring oder Weiterbildung der Absolvent.innen dürfen 30 % der Gesamtkosten der Fördermaßnahme nicht übersteigen.

Die nach § 15 des UStG als Vorsteuer abziehbare Umsatzsteuer ist nicht zuwendungsfähig.

Infos & Anträge: Dis-Tanz Start

Aktuell werden Vorhaben (Anstellungen) gefördert, die bis zum 31. Dezember 2022 laufen. 

NEUSTART KULTUR DIS-TANZ START für Ensembles


Wer wird gefördert?
Antragsberechtigt sind juristische Personen (Tanz-/Ballettcompagnien, Theater- und Produktionshäuser) mit Sitz in Deutschland. Bitte stellen Sie sicher, dass die antragstellende natürliche Person berechtigt ist, das Ensemble/Theater für die Antragstellung zu vertreten. Aufnehmende Ensembles/Theater müssen in der Lage sein, die zusätzlichen Nachwuchstänzer:innen zusätzlich im Ensemble fest anzustellen und einen Eigenanteil in Form der Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung einzubringen. In begründeten Fällen kann hiervon abgewichen werden, wenn die erforderlichen Mittel durch zweckgebundene Zuwendungen Dritter erbracht werden.

Was wird gefördert?
Gefördert werden die Kosten für die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung von Absolventinnen und Absolventen, welche Wohnsitz in Deutschland haben und eine Ausbildung im Tanz (i.d.R. Hochschule, Berufsfachschule oder staatlich anerkannte Ausbildung) abgeschlossen1 haben.

Gefördert werden die Personalkosten bis zur Höhe des Arbeitnehmer-Brutto.
 Zur Absicherung des begleitenden Berufsbildungsprogramms können in begrenzten Umfang notwendige Kosten für Honorare und zusätzliches Personal (Training, Choreografie, Koordination), Raum‑, Sach- und Reisekosten gefördert werden.

Es erfolgt keine Förderung der Produktionen von Theatern, Produktionshäusern oder Tanzensembles.

Wie wird gefördert?
Die Förderung beträgt i.d.R. bis zu 2.000 € pro Monat (Mindestgage nach NV Bühne) bis zu maximal 12 Monaten für Absolvent.innen. Sie kann bis zu 2.300 € betragen, wenn die Mindestgage im Theater und die Lebenshaltungskosten in der Metropole deutlich höher liegen. Die Kosten für zusätzlich notwendige Kräfte für Training, Mentoring oder Weiterbildung der Absolvent.innen dürfen 30 % der Gesamtkosten der Fördermaßnahme nicht übersteigen.

Die nach § 15 des UStG als Vorsteuer abziehbare Umsatzsteuer ist nicht zuwendungsfähig.

Infos & Anträge: Dis-Tanz Start

Aktuell werden Vorhaben (Anstellungen) gefördert, die bis zum 31. Dezember 2022 laufen. 

NEUSTART KULTUR für Dramatiker:innen / Bühnenautor:innen


Das Stipendienprogramm “Neue Perspektiven für Dramatikerinnen und Dramatiker” setzt sich zum Ziel, durch die Linderung der pandemiebedingten Einbußen den Autorinnen und Autoren eine Perspektive zu eröffnen, damit sie ihren Beruf fortführen können und weiterhin für die Bühne schreiben.

Wer wird gefördert?

  • professionelle freischaffende Bühnenautor:innen, deren originäre, eigenständige, deutschsprachige Theaterstücke zwischen 1.1.2020 und 31.8.2021 an einem professionellen Theater in deutscher Sprache nachweislich zur Premiere angesetzt waren oder sind, und deren Vorstellungen pandemiebedingt gar nicht oder nur begrenzt stattfinden konnten oder können.
  • Die Bewerber:in darf 2020 und 2021 nicht in Vollzeit in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis gestanden haben oder stehen.
  • Die jeweilige Bühne muss im Deutschen Bühnenjahrbuch verzeichnet sein.

Was wird gefördert?

  • Überbrückungsförderung in Form eines Stipendiums zur Linderung der pandemiebedingten Einbußen
  • Eine Förderung im Rahmen des Programms „Neue Stücke für ein großes Publikum“ des Deutschen Literaturfonds ist kein Bewerbungshindernis.

Wie wird gefördert?

  • Die Höhe der Förderung richtet sich nach der Größe der Spielstätte, die für die Vorstellungen vorgesehen waren oder sind.
  • Man kann bis zu drei Premieren geltend machen. 
    • Kleine Spielstätte bis 99 Plätze: EUR 1.500 je Premiere, maximal drei.
    • Mittlere Spielstätte 100–200 Plätze: EUR 2.000 je Premiere, maximal drei.
    • Große Spielstätte ab 200 Plätze: EUR 4.000 je Premiere, maximal zwei.
  • Die maximale Fördersumme beträgt insgesamt EUR 8.000.

Infos & Antragstellung: Deutscher Literaturfonds

Frist:  Die Bewerbungsfrist beginnt am 31.01.2022, das Online-Antragsformular wird um 12 Uhr freigeschaltet. Anträge können fortlaufend gestellt werden. Es gilt das Windhundprinzip. Die Gesamtsumme der Fördergelder liegt bei 1 Mio. Euro. 

 

Deutscher Bühnenverein: Kultur macht stark! Programm „Zur Bühne“ – Es können weiterhin fristenunabhängig Förderanträge eingereicht werden!

Das Förderprogramm „Zur Bühne“ ermöglicht Theater-, Tanz- und Musikprojekte für Kinder und Jugendliche aus Risikolagen. Die Teilnehmer/-innen sollen die Möglichkeit bekommen, auf und hinter der Bühne an Projekten mitzuwirken, die darstellende Kunst als Sprachrohr für ihre eigenen Ideen und Gedanken zu nutzen und Teil eines künstlerischen Prozesses zu werden. Aufgrund der anhaltenden Einschränkungen im Zuge der Pandemiebekämpfung wird die Sonderregelung verlängert, wonach nicht nur Anträge für digitale -, sondern auch für Präsenzprojekte ohne Einhaltung einer Frist eingereicht werden können. Über die Bewilligung der Anträge kann unabhängig von Fristen und zeitnah entschieden werden.

Die nächsten Fristen sind:
1.Februar 2022
1.April 2022
1.Juni 2022 

Nothilfe Fonds Corona-Lichtblick

Die Dresdner Stiftung Lichtblick gewährt Selbstständigen unter dem Titel “Corona-Lichtblick” Soforthilfen in Höhe von einmalig max. 500 Euro.

Antragsberechtigt sind selbstständige Einzelpersonen, die kurzfristig Unterstützung zum Lebensunterhalt benötigen und keine anderweitige Hilfe finden, da sie weder angestellt sind, noch Leistungen aus Arbeitslosengeld I oder II beziehen. Unternehmen und Vereine sind nicht antragsberechtigt.

Informationen & Antragstellung: Lichtblick Sachsen