Abgelaufene Fördermöglichkeiten

#TakeHeart 


Mit #TakeHeart setzt der Fonds Darstellende Künste im Rahmen von NEUSTART KULTUR – dem von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) finanzierten Rettungs- und Zukunftspaket für den Kultur- und Medienbereich – seine umfassenden Fördermaßnahmen fort. Ziel der neuen Programmlinien ist es, die Auswirkungen der Corona-Pandemie im Kulturbereich abzumildern, den Wiederbeginn kulturellen Lebens in Deutschland zu befördern, Künstler*innen Planungssicherheit und zugleich neue zukunftsweisende Perspektiven für die Entwicklung der Freien Darstellenden Künste zu ermöglichen.

Fristen und Links:

#TakeHeart 

Rechercheförderung
01.02.2022
01.06.2022 

Residenzförderung
01.02.2022
01.06.2022 (nur via Bündnis internationaler Produktionshäuser) 

Netzwerk- und Strukturförderung
15.02.2022 

Wiederaufnahmeförderung
01.03.2022 

Prozessförderung
15.03.2022 

Neue Corona-Hilfen der Bundesregierung: Überbrückungshilfe IV und Neustarthilfe 2022


Überbrückungshilfe IV

Wer wird gefördert?
Grundsätzlich sind Unternehmen bis zu einem weltweiten Umsatz von 750 Millionen Euro im Jahr 2020, Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb aller Branchen für den Förderzeitraum Januar 2022 bis März 2022 antragsberechtigt, die in einem Monat des Förderzeitraums einen coronabedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 erlitten haben.

Was wird gefördert?
Förderfähig sind fortlaufende, im Förderzeitraum Januar bis März 2022 anfallende vertraglich begründete oder behördlich festgesetzte und nicht einseitig veränderbare betriebliche Fixkosten, die auch branchen-spezifischen Besonderheiten Rechnung trägt. Kosten gelten dann als nicht einseitig veränderbar, wenn das zugrunde liegende Vertragsverhältnis nicht innerhalb des Förderzeitraums gekündigt oder im Leistungsumfang reduziert werden kann, ohne das Aufrechterhalten der betrieblichen Tätigkeit zu gefährden.

Wie wird gefördert?
Die Überbrückungshilfe IV kann für bis zu drei Monate (Januar 2022 bis März 2022) beantragt werden. Der maximale Zuschuss beträgt 10.000.000 Euro pro Fördermonat. Dies gilt auch für verbundene Unternehmen.

Die Überbrückungshilfe IV erstattet einen Anteil in Höhe von

  • bis zu 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch > 70 Prozent
  • bis zu 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 50 Prozent und ≤ 70 Prozent
  • bis zu 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 30 Prozent und < 50 Prozent

im Fördermonat im Vergleich zum entsprechenden Monat des Jahres 2019.

Unternehmen, die infolge von Corona-Regelungen wegen Unwirtschaftlichkeit freiwillig geschlossen haben, können zeitlich befristet zunächst vom 1. bis 31. Januar 2022 Überbrückungshilfe IV beantragen.

Infos & Anträge: ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Antragsfrist: 30. April 2022
Die Überbrückungshilfe IV kann nur über einen prüfenden Dritten beantragt werden.

Neustarthilfe 2022

Für wen?
Für die Neustarthilfe 2022 grundsätzlich antragsberechtigt sind selbständig erwerbstätige Soloselbständige, Kapitalgesellschaften und Genossenschaften (im Folgenden zusammen mit den Soloselbständigen: Antragstellende) aller Branchen, wenn sie

  • als Soloselbständige ihre selbständige Tätigkeit im Haupterwerb ausüben, das heißt dass der überwiegende Teil der Summe ihrer Einkünfte (mindestens 51 Prozent) aus einer gewerblichen und/oder freiberuflichen Tätigkeit stammt der als Ein-Personen-Kapitalgesellschaft den überwiegenden Teil der Summe der Einkünfte (mindestens 51 Prozent) aus vergleichbaren Tätigkeiten erzielen und die Gesellschafterin oder der Gesellschafter 100 Prozent der Geschäftsanteile an der Ein-Personen-Kapitalgesellschaft hält und mindestens 20 Stunden pro Woche von dieser beschäftigt wird oder als Mehr-Personen-Kapitalgesellschaft den überwiegenden Teil ihrer Einkünfte (mindestens 51 Prozent) aus vergleichbaren Tätigkeiten erzielen und mindestens eine oder einer der Gesellschafterinnen oder Gesellschafter 25 Prozent oder mehr der Gesellschaftsanteile hält und mindestens 20 Stunden pro Woche von der Gesellschaft beschäftigt wird oder als Genossenschaft den überwiegenden Teil ihrer Einkünfte (mindestens 51 Prozent) aus vergleichbaren Tätigkeiten  erzielen und mindestens ein Mitglied mindestens 20 Stunden pro Woche von der Genossenschaft beschäftigt wird und die Genossenschaft insgesamt nicht mehr als zehn Angestellte beschäftigt, wobei Angestellte, die nicht Mitglieder sind, weniger als ein Vollzeit-Äquivalent ausmachen müssen,
  • weniger als eine Angestellte oder einen Angestellten (Vollzeit-Äquivalent) beschäftigen, die oder der nicht Gesellschafterin oder Gesellschafter oder Mitglied der oder des Antragstellenden ist,
  • bei einem deutschen Finanzamt für steuerliche Zwecke erfasst sind,
  • ihre selbständige Geschäftstätigkeit vor dem 1. Oktober 2021 aufgenommen haben beziehungsweise vor dem 1. Oktober 2021 gegründet wurden und
  • keine Fixkostenerstattung in der Überbrückungshilfe IV beantragt oder erhalten haben und für denselben Förderzeitraum noch keine Neustarthilfe Plus beantragt oder erhalten haben; siehe im Einzelnen hierzu die untenstehenden Hinweise.


Was wird gefördert?

Mit der Neustarthilfe 2022 werden Soloselbständige, Kapitalgesellschaften und Genossenschaften unterstützt, deren wirtschaftliche Tätigkeit in dem Förderzeitraum 1. Januar bis 31. März 2022 Corona-bedingt eingeschränkt ist. Die Neustarthilfe 2022 knüpft an die bisherige Neustarthilfe Plus an und ergänzt auch weiterhin die bestehenden Sicherungssysteme, wie zum Beispiel die Grundsicherung. Antragstellende, welche die Fixkostenerstattung im Rahmen der Überbrückungshilfe IV nicht in Anspruch nehmen, können einmalig für das erste Quartal 2022 als Unterstützungsleistung (Neustarthilfe 2022) 50 Prozent des im Vergleichszeitraum erwirtschafteten Referenzumsatzes erhalten

Die Neustarthilfe 2022 wird in einem ersten Schritt als Vorschuss ausgezahlt, bevor die tatsächlichen Umsätze in dem Förderzeitraum 1. Januar bis 31. März 2022 feststehen. Erst nach Ablauf des Förderzeitraumes wird auf Basis des endgültig realisierten Umsatzes im Förderzeitraum die Höhe der Neustarthilfe 2022 berechnet, auf den die oder der Antragstellende Anspruch hat. Die oder der Antragstellende darf die als Vorschuss gewährte Neustarthilfe 2022 in voller Höhe behalten, wenn sie oder er Umsatzeinbußen von 60 Prozent oder mehr zu verzeichnen hat. Fallen die Umsatzeinbußen geringer aus, ist die Neustarthilfe 2022 (anteilig) zurückzuzahlen. Sie ist somit als Liquiditätsvorschuss zu verstehen, der im Falle eines positiven Geschäftsverlaufs der oder des Antragstellenden (anteilig) zurückgezahlt werden muss.

Wie wird gefördert?

Die „Neustarthilfe 2022“ umfasst einen einmaligen Zuschuss von bis zu 4.500 Euro für Soloselbständige und Kapitalgesellschaften mit einer Gesellschafterin beziehungsweise einem Gesellschafter sowie von bis zu 18.000 Euro für Kapitalgesellschaften mit mehreren Gesellschafterinnen beziehungsweise Gesellschaftern und Genossenschaften.

Infos & Anträge: BMWK

Antragsfrist: 30. April 2022

#TakeAStand

Der Fonds Darstellende Künste reagiert gemeinsam mit dem Bündnis internationaler Produktionshäuser, dem Netzwerk Freier Theater und dem flausen+bundesnetzwerk auf die durch den Krieg ausgelösten Fluchtbewegungen und ermöglicht im Rahmen seines Programms #TakeAStand @ Residenzförderung eine Öffnung der Residenzförderung für aus der Ukraine flüchtende Künstler*innen. Die zwei- bis viermonatigen Residenzen zur ergebnisoffenen künstlerischen Forschung werden an den Produktionshäusern der drei bundesweit aufgestellten Netzwerke realisiert. FRIST: 01.06.22

Corona-Hilfen der Bundesregierung: Überbrückungshilfe III Plus + Neustarthilfe Plus

Mit der Überbrückungshilfe III Plus unterstützt die Bundesregierung im Förderzeitraum Juli bis Dezember 2021 alle von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen, Soloselbstständige und Freiberufler bei der Deckung von betrieblichen Fixkosten ab einem Umsatzrückgang von 30 Prozent. Die Antragstellung erfolgt über prüfende Dritte.

Die Antragsfrist für Erst- und Änderungsanträge zum Förderzeitraum Juli bis Dezember 2021 endet am 31. März 2022 (verlängert). 


Die Neustarthilfe Plus schließt mit höheren Vorschüssen an die Neustarthilfe an und umfasst die Förderzeiträume 1. Juli bis 30. September und 1. Oktober bis 31. Dezember 2021. Die Förderbedingungen für beide Förderzeiträume sind identisch. Die Neustarthilfe Plus unterstützt weiterhin Soloselbstständige, Kapitalgesellschaften, Genossenschaften, unständig Beschäftigte sowie kurz befristete Beschäftigte in den Darstellenden Künsten bei der Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie.
 
Die Antragsfrist für Erst- und Änderungsanträge für die Förderzeiträume Juli bis September und Oktober bis Dezember 2021 endet am 31. März 2022

 

Förderprogramm LIVE KULTUR:

Die Antragsfrist ist am 31.12.2021 abgelaufen.
Mit insgesamt 40 Millionen Euro aus dem Programm NEUSTART KULTUR, unterstützt der Bund künftig auch Veranstalter:innen im Bereich Wort, Varieté und Kleinkunst. Unter dem Motto LIVE KULTUR können ab 5. Mai 2021 bis zu 200.000 Euro beantragt werden. Gegenstand der Förderung sind in Deutschland stattfindende, live dargebotene Kulturveranstaltungen, bei denen Wort, Varieté und Kleinkunst im Vordergrund der Darbietung stehen. Vor Antragstellung können individuelle Beratungstermine vereinbart werden.


Das Wichtigste zum Förderprogramm im Überblick:

  • Die Fördersumme beträgt bis zu 80 Prozent der Gesamtausgaben
  • Die Förderung erfolgt einmalig, projektbezogen und im Rahmen einer Festbetragsfinanzierung
  • Antragsberechtigt sind Veranstalter*innen von Live-Kulturveranstaltungen oder Veranstaltungsreihen im Bereich Wort, Varieté und Kleinkunst mit überregionaler Bedeutung
  • Die Förderhöhe muss mindestens einen Umfang von 10.000 Euro haben
  • Projektbezogene Investitionen in technisches Equipment sind förderfähig, sie dürfen jedoch nicht mehr als 15 Prozent der Gesamtausgaben ausmachen
  • Komplementärförderungen mit anderen Förderprogrammen des Bundes sind möglich

 

Förderprogramm Dis-Tanzen 

DIS-TANZEN ist Teil des Hilfsprogramms Tanz, das im Rahmen von NEUSTART KULTUR, einer Initiative der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, gefördert wird. 

Mit dem Förderprogramm DIS-TANZEN unterstützt der Dachverband Tanz Deutschland e.V. den Wiederbeginn künstlerischer und tanzpädagogischer Tätigkeit. Das Förderprogramm gliedert sich dabei in zwei Förderbereiche: DIS-TANZ-SOLO richtet sich an soloselbständige Tanzschaffende, die Impulsförderung DIS-TANZ-IMPULS unterstützt Tanzschulen und Tanzpädagogik in kulturellen Einrichtungen.

Frist: Dis-Tanz-Solo: 11. Oktober



Neustart Kultur | NPN-Stepping Out:

Mit dem Modul NPN-STEPPING OUT sollen nicht-theatrale, analoge, mediale und digitale öffentlichen Räume, sowie noch neu zu denkende oder zu erfindende performative Szenenflächen und Aktionsfelder für den Tanz (neu) erschlossen werden, um die durch die Corona-Pandemie eingeschränkten Präsentationswege für den Tanz zu erweitern und damit künstlerische Praxis und Beschäftigung wieder zu ermöglichen. Als mögliche Forschungsrichtungen dienen die Begriffe der „Liveness“ und der „Interaktion“, die genuin die Kunstform Tanz bestimmen und ihre Realisierung wie Befragung im analogen, medialen und digitalen Raum. 

Antragsfrist: 01. Oktober 2021  

 

November- und Dezemberhilfe

 Die außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes unterstützt Unternehmen, Selbständige und Vereine, die von den Schließungen ab 2. November 2020 zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen sind.
 Für die Dauer der Schließungen im November bzw. Dezember 2020 erhalten Betroffene einen einmaligen Zuschuss von bis zu 75 Prozent des jeweiligen Umsatzes im November beziehungsweise Dezember 2019. NEU: Die zulässige Förderhöhe und Nachweispflichten sind abhängig vom Umsatz im November bzw. Dezember 2019 und von der gewählten Beihilferegelung.
Die Antragsstellung erfolgt entweder direkt oder über prüfende Dritte.

Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 30. April 2021. Änderungsanträge können bis zum 30. Juni 2021 gestellt werden:

Hinweis: Unternehmen, die bundesweit erst ab Mitte Dezember 2020 schließen mussten sind nicht antragsberechtigt. Sie sollten eine Antragstellung auf Überbrückungshilfe prüfen.

Höhen der Hilfen

Für die November- und Dezemberhilfe sind dies 75% vom Umsatz des Vorkrisenzeitraums. Soloselbstständige ohne Steuerberater:in erhalten hier maximal 5.000€.

Als Vergleichszeitraum für Soloselbstständige wird entweder der November 2019 oder der Jahresdurchschnitt des Umsatzes 2019 herangezogen.

Auszahlung der Novemberhilfe

In einem ersten Schritt wird es zunächst Abschlagszahlungen auf die beantragte Summe geben. Das Verfahren für die reguläre Auszahlung der Novemberhilfen wird derzeit noch vorbereitet und soll nach Angaben des Bundesfinanzministeriums direkt im Anschluss an die Abschlagzahlungen starten. Ein weiterer Antrag ist dafür jedoch nicht nötig.

Direkte Betroffenheit

Als direkt betroffen gilt alles, was im Beschluss zum Lockdown light unter 5. als "Institutionen und Einrichtungen der Freizeitgestaltung" zugeordnet ist:

www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/videokonferenz-der-bundeskanzlerin-mit-den-regierungschefinnen-und-regierungschefs-der-laender-am-28-oktober-2020-1805248.

 

Indirekte Betroffenheit

Indirekt Betroffene sind antragsberechtigt, wenn sie regelmäßig 80% ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen, oder die regelmäßig 80% ihrer Umsätze durch Lieferung und Leistungen im Auftrag von Unternehmen, die direkt von den Maßnahmen betroffen sind, über Dritte erzielen, wie Tontechniker:innen oder Beleuchter:innen. Diese müssen zweifelsfrei nachweisen, dass sie wegen der Schließungsverordnungen vom 28. Oktober 2020 einen Umsatzeinbruch von mehr als 80% erleiden. 


Information zur Novemberhilfe und zur Neustarthilfe der Überbrückungshilfe III

 Man muss nicht Mitglied in der KSK sein, um die Hilfen zu beantragen.

 

Möglichkeit der Beantragung beider Hilfen

Das ist möglich. Für die Novemberhilfe kann man als Soloselbstsändige:r bis zu 5.000€ ohne Steuerberater:in beantragen, und dann nochmal 5.000€ Neustarthilfe von Dezember 2020 bis Juni 2021, auch wenn man nur 50% Umsatzausfall zu erwarten hat.

Aber: Neustarthilfe und Novemberhilfe sind Erstattung der pauschalierten Betriebskosten. Das schließt aus, dass man andere Hilfen zu den Betriebskosten erhält - etwa Überbrückungshilfe II beantragt hat. 

 

Versteuerung der Hilfen

Die Hilfen müssen versteuert werden und sind auch krankenversicherungspflichtig.

 

Zugang von Berufsanfänger:innen zu diesen Hilfen

Wenn man erst kürzlich selbständig geworden ist, kann man bei der Novemberhilfe auch den Umsatz vom Oktober 2020 heranziehen oder den Umsatzdurchschnitt seit Beginn der Selbstständigkeit. 

Bei der Neustarthilfe kann man die beiden Monate vor der Krise (Januar/Februar 2020) heranziehen - oder auch das dritte Quartal 2020 (also vom 01. Juli bis zum 30. September 2020). Wer in dem jeweiligen Zeitraum mehr als 50% Umsatz als Selbstständige:r hatte, kann beantragen.

 

Anrechnung anderer Leistungen zu diesen Hilfen

Auf die Novemberhilfe werden andere Leistungen angerechnet, wie Kurzarbeitergeld und Überbrückungshilfe II. 

Unklar ist, ob Stipendien angerechnet werden. 

ALG I ist keine Sozialleistung, daher ist davon auszugehen, dass es auf die Neustarthilfe angerechnet wird. 

Die Neustarthilfe wird jedoch nicht auf Sozialleistungen wie die Grundsicherung angerechnet. D.h. wer ALG II bezieht, bekommt die Hilfe vermutlich. 

 

Anrechnung von Nebenverdiensten zu diesen Hilfen 

Zusätzliche Umsätze bis 25% werden nicht angerechnet. Alles, was darüber hinausgeht, wird abgezogen. Das heißt: Man darf insgesamt maximal 100% vom vorherigen Jahr bekommen bzw. vom Vergleichszeitraum, Hilfen und eigene Einkünfte zusammengenommen. 

Bei der Neustarthilfe bekommt man maximal 25% und darf bis zu 50% verdienen. D.h. wenn man 50% verdient und 25% Hilfe obendrauf bekommt, wäre man damit bei 75%. Wenn man 50-70% des Vergleichszeitraumes verdient, muss man ein Viertel zurückbezahlen von den 25% (bzw. maximal 5.000€). Verdient man 70-80%, muss man die Hälfte zurückzahlen, bei 80-90% Dreiviertel, bei über 90% des Vorjahresumsatzes muss man die Hilfe komplett zurückzahlen.

Einkünfte aus Nebenjobs gelten als normaler Umsatz.

 

Solo-Selbstständige:r ohne Betriebskosten 

Bei der Soforthilfe war ein Gebrauch des Geldes für eigene Lebenserhaltungskosten in den meisten Bundesländern nicht möglich. Bei der Novemberhilfe ist das anders. Diese kann auch für Lebenshaltungskosten genutzt werden. Ebenso bei der Neustarthilfe. Auskunft gibt dieser Link: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Schlaglichter/Corona-Schutzschild/2020-11-05-faq-ausserordentliche-wirtschaftshilfe.html

 

Verlängerung von Arbeitslosengeld I 

Das am 15.05.2020 beschlossene Sozialschutzpaket II enthält eine automatische Verlängerung des ALG I um 3 Monate. Danach kommt, nach aktuellem Stand, regulär ALG II. 
(Link: https://www.arbeitsagentur.de/presse/2020-29-befristete-verlaengerung-arbeitslosengeld-weiterbewilligung-automatisch)

 

Aussetzung der Vermögensprüfung bei Hartz IV-Beantragung

Der Beschluss dazu wird voraussichtlich Ende November gefasst (Link: https://www.haufe.de/sozialwesen/sgb-recht-kommunal/grundsicherung-neuregelungen-in-der-corona-krise_238_513046.html)

„Wer im Zeitraum bis zum März 2021 einen Antrag auf Hartz-IV-Leistungen stellt, dem oder der werden vom Jobcenter für ein halbes Jahr die Wohnkosten erstattet, egal wie hoch. Alleinstehende dürfen bis zu 60.000 Euro an Vermögen besitzen. Wer selbstständig und nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung ist, darf für jedes Jahr an Selbstständigkeit nochmal 8.000 Euro Vermögensfreibetrag draufschlagen. Selbstständige Versicherte über die KSK (Künstlersozialkasse) haben diesen Freibetrag übrigens nicht, weil sie ja in die Rentenkasse einzahlen.“, heißt es dazu in der taz (Link: https://taz.de/Hartz-IV-in-Coronazeiten/!5723965/)

Update NEUSTART KULTUR - Kulturstiftung des Bundes: Fortsetzung des Programms „dive. Programm für digitale Interaktionen“

Mit „dive in. Programm für digitale Interaktionen“ will die Kulturstiftung des Bundes Kulturinstitutionen darin unterstützen und motivieren, mit innovativen digitalen Dialog- und Austauschformaten auf die aktuelle pandemiebedingte Situation zu reagieren. Das Programm richtet sich an gegenwartsorientierte Kulturinstitutionen aller künstlerischen Sparten sowie an Gedenkstätten, Bibliotheken, Soziokulturelle Zentren, Archive mit Archivgut in künstlerischen Sparten und an Festivals. Es möchte diesen Institutionen ermöglichen, innovative Ideen und Vorhaben der digitalen Vermittlung umzusetzen, Formate zur Ansprache eines neuen Publikums zu erproben, mit neuen digitalen Anwendungen zu experimentieren und vorhandene Angebote weiterzuentwickeln. Auch will die Kulturstiftung des Bundes sie mit dem Programm „dive in“ darin unterstützen, analoge und digitale Vermittlungsformate miteinander zu verbinden, um neue Zugänge zu künstlerischen Produktionen sowie vielfältige Formen der Interaktion mit dem Publikum und Teilhabe für Nutzer zu ermöglichen. Anträge können ab sofort bis zum 15.09.2021 eingereicht werden. Am 28.05., 02.07., 06.08., 06.09.21, stets von 10.00 bis 11.30 Uhr bietet die Bundeskulturstiftung jeweils eine Online-Antragsberatung an.



TANZPAKT STADT-LAND-BUND

Das Förderprogramm TANZPAKT Stadt-Land-Bund zur Exzellenzförderung im Tanz richtet sich an etablierte Künstler:innen, Ensembles und Produktionsstrukturen mit internationaler Ausstrahlung. Darüber hinaus werden Institutionen adressiert, die national herausragende und innovative Entwicklungskonzepte erarbeiten. Ziel ist die Realisierung substantieller Projekte, die zur künstlerischen wie strukturellen Weiterentwicklung, Stärkung und Profilierung der Kunstform Tanz in Deutschland beitragen.

Antragsfrist: 20. August 2021

Information zu Neustart Kultur: Initiative Musik

Kulturstaatsministerin Monika Grütters unterstützt angesichts der Corona-Krise Veranstalterinnen und Veranstalter von Musikfestivals und Livemusik-Programmen aller Genres mit bis zu 80 Millionen Euro aus ihrem Etat. Die Fördermittel sind Teil des Rettungs- und Zukunftspakets NEUSTART KULTUR. Dort sind insgesamt rund 150 Millionen Euro für die Musikbranche vorgesehen. Weitere Hilfs- und Fördermaßnahmen für Clubs und Livemusik-Spielstätten, Musikverlage und den Musikfachhandel sind geplant.
Musikfestivals können durch das Förderprogramm bis zu 250.000 Euro erhalten, Veranstalterinnen und Veranstalter von Livemusik-Programmen bis zu 800.000 Euro. Die Fördermittel dienen vor allem der Wiederaufnahme des Spielbetriebs. Auch alternative, pandemiegerechte Kulturerlebnisse sowie nachhaltige und barrierefreie Livemusik-Formate
 
Antragsfrist 31. Mai 2021 

NEUSTART KULTUR - Junges Publikum

Das Programm NEUSTART KULTUR – Junges Publikum für Kinder- und Jugendtheater soll Maßnahmen fördern, die eine Wiederaufnahme des Spielbetriebes, Gastspiele und die Weiterentwicklung von künstlerischen Vermittlungsformaten ermöglichen. So sollen insbesondere der Kontakt zum Publikum und den Schulen wiederhergestellt werden. Die Umsetzung des Programms erfolgt durch die ASSITEJ.  Man braucht kein eigenes Haus oder eine eigene Spielstätte.

Module A und B: Hier werden die Mittel im Windhundverfahren (nach Eingang der Anträge) vergeben, bis die Mittel verbraucht sind. Eine Antragstellung ist bis spätestens 15. Oktober 2021 möglich, wenn die Mittel nicht vorher verbraucht sein sollten oder Mittel zurück fließen.
Für das Modul C gibt es zwei Antragsfristen: 11. Juni 2021 (Frist 1) und 12. August 2021 (Frist 2). Danach entscheidet eine Fachjury jewils über die Vergabe.


TANZPACT RECONNECT  

Mit TANZPAKT RECONNECT unterstützt Diehl+Ritter in Referenz zu den Kriterien und Förderschwerpunkten von TANZPAKT Stadt-Land-Bund den Erhalt und die Stärkung der Strukturen für professionelles Arbeiten im Tanz, die aufgrund der Corona Krise geschwächt wurden.
Antragsfrist: 05.August 2021 

 

Arbeitsstipendien in Leipzig

Aus aktuellem Anlass schreibt das Kulturamt Leipzig erneut Arbeitsstipendien für freischaffende Künstler/-innen sowie Kunst- und Kulturvermittler/-innen aus. Es können mindestens 50 dreimonatige Stipendien á 3.000 Euro vergeben werden. Die Antragstellung erfolgt über ein neu entwickeltes Online-Formular. Die Bewerbungsfrist endet am 17.05.2021 um 23:59 Uhr. 

Neustart Kultur: Privattheater

Die rund 200 künstlerisch selbst produzierenden Privattheater in Deutschland erhalten in der Corona-Krise finanzielle Förderung von bis zu 30 Millionen Euro. Viele Theater müssten unter den Hygiene- und Abstandsregeln erhebliche Einnahmeausfälle hinnehmen. Gefördert werden bis zu 80 Prozent der Ausgaben für das künstlerische Personal in der Spielzeit 2020/2021. Der Zuschuss kann maximal 140.000 Euro betragen. Anträge können bis zum 31. März 2021gestellt werden. Projektträger ist der Deutsche Bühnenverein. Fördervoraussetzung ist, dass die Antragstellenden nicht überwiegend öffentlich finanziert werden und einen regelmäßigen Spielbetrieb über mindestens zwei Spielzeiten vorweisen können oder in der Theaterstatistik des Deutschen Bühnenvereins geführt werden.

ANTRAGSFRIST: 30. April 2021


NEUSTART KULTUR: 


#TakeThat-Programm zur Förderung frei produzierender Künstler:innen

Im Rahmen des Rettungspaketes Neustart Kultur der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) baut der Fonds Darstellende Künste sein #TakeThat-Programm zur Förderung frei produzierender Künstler:innen aus. Für die Erweiterung der Förderprogramme stehen dem Fonds 65 Millionen Euro zur Verfügung. 

#TakeAction

Das neue Förderprogramm #TakeAction umfasst sechs genrespezifische Unterprogramme.  Antragsteller:innen können seit dem 01. Oktober 2020 eine Förderung von künstlerischen Arbeits- und Produktionszusammenhängen für ein bis zwei Produktionszeiträume beantragen. 
#TakeAction richtet sich sowohl an professionelle frei produzierende Künstler:innen aus Performance, Tanz und Sprech- bzw. Musiktheater, die Fördergelder in Höhe von bis zu 60.000 € beantragen können, als auch an Künstler:innen, die im Bereich des Theaters im Öffentlichen Raum oder des Zeitgenössischen Zirkus tätig sind (Fördersumme bis zu 50.000 €). Darüber hinaus bietet #TakeAction auch Off-Tourneetheatern die Möglichkeit, Fördermittel in Höhe von bis zu 50.000 € für Produktionszusammenhänge zu erhalten. Professionelle Künstler*innen/-Gruppen der freien Darstellenden Künste im Bereich des Objekt- und Figurentheaters und semiprofessionelle Ensembles bzw. Freilichtbühnen können bis zu 25.000 € beantragen. Des Weiteren werden Theaterprojekte, die sich an ein junges Publikum richten, mit bis zu 35.000 € unterstützt. Die Antragsfristen endete am 01. November 2020, für semiprofessionelle Ensembles und Freilichtbühnen am 01. Dezember 2020.

#TakePlace

Das Programm  #TakePlace beinhaltet eine Strukturprojektförderung für Produktionsorte und Festivals der Freien Szene mit Sitz in Deutschland. Produktionsorte und Festivals, deren Schwerpunkt darauf liegt, Prozessabläufe unter Berücksichtigung ökologischer, nachhaltiger bzw. innovativer Elemente zu optimieren, konnten ab dem 15. Oktober 2020 bis zum 15. November 2020 Fördermittel in Höhe von bis zu 100.000 € beantragt werden.

#TakeNote

Das Programm #TakeNote fördert den Wissenstransfer und Kooperationsvorhaben in den Freien Darstellenden Künsten. Es richtet sich an Festivals und Produktionsorte sowie Kulturhäuser, gemeinnützige Verbände und Vereine mit Sitz in Deutschland. Befördert werden (digitale) Kooperationsvorhaben, die überregional realisiert werden und mindestens eine größere Diskussions- und Informationsveranstaltung, einen Kongress, Weiterbildungen oder einen künstlerischen Austausch von bundesweiter Relevanz beinhalten. Antragsteller:innen konnten vom 15. Oktober 2020 bis zum 15. November 2020 Förderungen in Höhe von bis zu 80.000 € beantragt werden.

#TakePart

#TakePart fördert Vorhaben zur Bindung und Gewinnung von Publika. Sowohl Künstler:innen als auch Produktionsorte und Festivals der Freien Darstellenden Künste können ab dem 15. Oktober 2020 Modellvorhaben zur Neuausrichtung und Reorganisation in Bezug auf das Publikum einreichen und Fördermittel in Höhe von bis zu 60.000 € erhalten. Darunter fallen Angebote kultureller Partizipation, Maßnahmen des Audience Developments, kreative Strategien der Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit sowie künstlerische Vorhaben zur Erschließung neuer Publikumsgruppen. Die Antragsfrist endete am 15. November 2020.

#TakeCare-Residenzen
Weitergeführt und ausgebaut wird das #TakeCare-Programm, das eine produktionsunabhängige stipendienartige Förderung von Recherchevorhaben beinhaltet. Dieses wird ergänzt um die Maßnahme #TakeCareResidenzen, die ergebnisoffene Recherchen in Verbindung mit Residenzen einer Spielstätte des Bündnisses internationaler Produktionshäuser bzw. des flausen+bundesnetzwerkes fördert. Ziel von #TakeCareResidenzen ist es, die berufliche Existenz von professionellen Künstler:innen zu stabilisieren, ergebnisoffenes Arbeiten zu ermöglichen und die Verbindung mit kooperierenden Theater- und Tanzhäusern zu stärken. Die stipendienartige Förderung in Höhe von bis zu 5.000 € wird an bundesweit oder bundesländerübergreifend bemerkenswerte Einzelkünstler:innen vergeben. Langjährig kollektiv arbeitende Künstler:innengruppen können ihre Anträge für bis zu fünf antragstellende Personen zum selben Vorhaben gebündelt stellen. Die nächste Antragsfrist für #TakeCare ist der 01. Februar 2021. Anträge für #TakeCareResidenzen konnten seit dem 01. bis einschließlich 15. Oktober 2020 eingereicht werden.

Die Antragstellung für alle Programme erfolgte ausschließlich online. 


 


 

Information zu NEUSTART KULTUR: Ausfüllhilfe für die Beantragung von Förderung des #TakeThat-Programmes für frei produzierende Künstler:innen

Um die Antragstellung zu erleichtern, hat die Servicestelle FREIE SZENE eine  Ausfüllhilfe erstellt. Schrittweise wird darin eine Anleitung für die Beantragung von Förderung im Rahmen des Förderprogramms #takethat beim Fonds Darstellende Künste erläutert. 

 

Information über NEUSTART KULTUR: Infrastrukturförderung für den Kunst- und Kulturbereich 

Der Koalitionsausschuss hat ein Rettungs- und Zukunftspaket Kultur auf den Weg gebracht. Für diesen NEUSTART KULTUR wird aus dem Kulturetat für dieses und das nächste Jahr insgesamt rund eine Milliarde Euro mehr für den Kulturbereich zur Verfügung gestellt. 
Kulturstaatsministerin Monika Grütters MdB hat ein erstes Zwischenfazit zum Bundesprogramm NEUSTART KULTUR vorgelegt. Dabei wurde deutlich, dass das Programm nah dran ist am Kulturbereich, auf die verschiedenen Bedarfe reagiert und dass die verantwortlichen Verbände deutlich mehr Aufgaben übernehmen als nur die Fördermittel zu vergeben. Die Nachfrage nach dem Programm ist sehr groß und übersteigt die zur Verfügung stehenden Mittel bei Weitem. Die Förderquote beträgt derzeit je nach Einzelprogramm zwischen 12 und 30 Prozent. Das heißt, dass zwischen 88 und 70 Prozent der Antragstellenden in den bereits bewilligten Programmen nicht berücksichtigt werden konnten. Deshalb spricht sich u. a. der Deutsche Kulturrat dafür aus, die Mittel für NEUSTART KULTUR aufzustocken. Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat sich dafür ausgesprochen, zu Verstetigung des NEUSTART KULTUR Programms eine weitere Milliarde Euro einzusetzen. Ein weiteres wichtiges Ergebnis des Treffens war, dass die Abrechnung der Mittel, anders als ursprünglich vorgesehen, nicht bereits bis zum Februar 2022 erfolgen, sondern erst im Sommer 2022 vorgelegt werden muss, sodass die geförderten Projekte bis zum 31. Dezember 2021 laufen können. 
HINWEIS! Die Förderungverfahren von NEUSTART KULTUR wurden verlängert: nunmehr können geförderte Projekte bis zum 31.12.2021 umgesetzt werden - die Verfassung und Abgabe der Verwendungsnachweise muss nicht mehr bis Februar 2022 erfolgen, sondern wurde bis zum Sommer 2022 verlängert.
Dies betrifft alle Förderprogramme, die im Rahmen von NEUSTART KULTUR laufen. 

 

Information zu Neustart Kultur: Theater in Bewegung 

Im Rahmen ihres Konjunkturprogramms "Neustart Kultur" legt die Bundesregierung ein Programm für Gastspiel- und Tournee-Theater in Höhe von bis zu 20 Millionen Euro auf. Das teilt die Beauftragte für Kultur und Medien, Staatsministerin Monika Grütters, mit.

Gastspieltheater können jeweils bis zu 200.000 Euro zur Wiederaufnahme ihres Tourneebetriebs unter den corona-bedingten Einschränkungen erhalten. Erarbeitet wurde das Programm "Theater in Bewegung" in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen e. V. (INTHEGA). Antragsberechtigt sind Gastspielbühnen ohne eigenes Ensemble, die im Rahmen ihres künstlerischen Spielplanes Tournee- und Gastspieltheater verpflichten. Gefördert werden können bis zu 50 Prozent dieser Gastspielkosten. 

 Information zu Neustart Kultur: Junges Publikum für Kinder- und Jugendtheater

Dieses Programm soll Maßnahmen fördern, die eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs, Gastspiele und die Weiterentwicklung von künstlerischen Vermittlungsformaten ermöglichen. Auf diese Weise sollen insbesondere der Kontakt zum Publikum und den Schulen wieder hergestellt werden. Die Umsetzung des Programms wird durch die internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche, die Association Internationale du Théâtre pour l'Enfance et la Jeunesse erfolgen. Es können sich Interessierte in eine Mailingliste eintragen, um über die weitere Entwicklung des Programms auf dem Laufenden gehalten zu werden. 


Information zu Neustart Kultur: Dis-Tanzen Solo 

DIS-TANZEN ist Teil des Hilfsprogramms Tanz, das im Rahmen von NEUSTART KULTUR, einer Initiative der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, gefördert wird. Mit dem Förderprogramm DIS-TANZEN unterstützt der Dachverband Tanz Deutschland e. V. den Wiederbeginn künstlerischer und tanzpädagogischer Tätigkeit. DIS-TANZ-SOLO richtet sich an soloselbständige Tanzschaffende. Anträge können bis zum 22. März 2021 gestellt werden. 

Information zu Neustart Kultur: Privattheater

Die rund 200 künstlerisch selbst produzierenden Privattheater in Deutschland erhalten in der Corona-Krise finanzielle Förderung von bis zu 30 Millionen Euro. Viele Theater müssten unter den Hygiene- und Abstandsregeln erhebliche Einnahmeausfälle hinnehmen. Gefördert werden bis zu 80 Prozent der Ausgaben für das künstlerische Personal in der Spielzeit 2020/2021. Der Zuschuss kann maximal 140.000 Euro betragen. Anträge können bis zum 31. März 2021gestellt werden. Projektträger ist der Deutsche Bühnenverein. Fördervoraussetzung ist, dass die Antragstellenden nicht überwiegend öffentlich finanziert werden und einen regelmäßigen Spielbetrieb über mindestens zwei Spielzeiten vorweisen können oder in der Theaterstatistik des Deutschen Bühnenvereins geführt werden.
Verlängerte Frist bis 30. April 2021

Information zu Neustart Kultur: KULTUR.GEMEINSCHAFTEN

Mit dem Förderprogramm KULTUR.GEMEINSCHAFTEN wollen Kulturstaatsministerin Monika Grütters und die Kulturstiftung der Länder (KSL) die Digitalisierung im Bereich der Kultur weiter voranbringen. Kleinere, auch ehrenamtlich geführte Kultureinrichtungen und Projektträger werden bei der Entwicklung digitaler Angebote unterstützt. Insgesamt elf Millionen Euro stehen für das Programm zur Verfügung, davon 10 Millionen Euro aus dem Zukunftspaket NEUSTART KULTUR, das der Bund Anfang Juli im Zuge der Corona-Krise aufgelegt hat, und eine Million Euro von der Kulturstiftung der Länder. Ziel ist es, den Aufbau digitaler Infrastrukturen in Kunst und Kultur zu beschleunigen, um die Vielfalt und Sichtbarkeit kultureller Angebote gerade auch in und nach der Krise zu erhöhen.
Das Förderprogramm KULTUR.GEMEINSCHAFTEN unterstützt Kultureinrichtungen und Projektträger konkret bei der Anschaffung der notwendigen Technik zur Produktion digitaler Formate. Darüber hinaus werden Projekte zum Wissenstransfer und zur Vernetzung der Einrichtungen gefördert ebenso wie die Verbreitung der entstandenen Produktionen im Internet und in Sozialen Medien. Die geförderten Einrichtungen können hierfür auch externe Dienstleister mit der Produktion oder Umsetzung ihrer Projekte beauftragen. Zudem sollen mithilfe des Förderprogramms neue Beratungs-, Schulungs- und Weiterbildungsangebote entwickelt oder vermittelt werden. 

Information zu Neustart Kultur Ta3: Diversität + Inklusion + Vielfalt 

Wie gelingt es, Diversität für die eigene Einrichtung oder Praxis umzusetzen und mit Leben zu füllen? Wer spielt (noch) keine Rolle und warum? Welche beispielhaften Bereiche der eigenen Arbeit können bzw. sollten sich verändern mit Blick auf Personal, Beteiligte sowie Kontaktwege in der Öffentlichkeit? T3 sucht Projekte, die Lücken und Leerstellen der gesellschaftlichen Vielfältigkeit in der eigenen Arbeit hinsichtlich der Bausteine Angebote, Personal oder Kommunikation aufspüren und Schritt für Schritt verändern. 
Anträge für die Ausschreibung können vom 04.01. bis 31.01.2021 eingereicht werden. Frühster Projektstart ist Mitte März 2021. 

STERN-Aktion: Backstage-Helden

Backstage-Helden können mit einer Soforthilfe von bis zu 1.000 Euro unterstützt werden. Es können sich Kulturschaffende bewerben; der Antrag auf Soforthilfe kann direkt und unbürokratisch gestellt werden.