Veranstaltungsangebote 

am 06. Juli 2020 von 17 bis 19 Uhr | 

Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden

EINBLICKE#1: Das  Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden stellt sich vor

EINBLICKE ist eine Veranstaltungsreihe der Servicestelle FREIE SZENE, bei der sich Vertreter:innen aus den freien darstellenden Künsten und Mitarbeiter:innen aus Kulturverwaltungen in ihrem jeweiligen Arbeitsumfeld gegenseitig besuchen, um in einen engeren Austausch zu geraten. Dabei geht es um die Sensibilisierung für Anforderungen, Vorgänge und Zusammenhänge des jeweiligen Tätigkeitsfeldes, um Respekt vor geleisteter Arbeit unter vorgegebenen Rahmenbedingungen und um die Personalisierung von Ansprechpartner:innen. Dadurch soll ein Verständnis für spezifische Herausforderungen und Bedingungen des jeweils anderen Arbeitsgebietes geschaffen werden. 

Wie ist die Verwaltung aufgebaut? Wer arbeitet wo und auf welchem Tätigkeitsgebiet? Was passiert mit (m)einem Antrag auf Projektförderung? Wie (und warum) werden Kulturfördermittel im Kommunalen Haushalt überhaupt bereitgestellt? Wie viele Antragsgebiete werden bearbeitet? Welche Hilfsmittel stehen zur Verfügung? Was unterscheidet Institutionelle Förderung von Projektförderung? Das Stellen von Fragen ist bei diesem zweistündigen Format ausdrücklich erwünscht. 


Die Teilnahme an EINBLICKE ist kostenlos, die Anzahl der Plätze jedoch begrenzt.

Um eine rechtzeitige und verbindliche Anmeldung wird gebeten.

Mit freundlicher Unterstützung des Amtes für Kultur und Denkmalschutz Dresden.

  
#pros #beginners #students #amateurs #multiplicators #veterans

am 11. Juli 2020 von 10 bis 17 Uhr | TENZA Schmiede Dresden 

WERKRAUM#2: Der Einsatz von Requisiten in Performances, Tanz- und Theateraufführungen als Klangobjekte 

Es werden Möglichkeiten der Interaktion mit Objekten und Materialien durch Klang und Berührung untersucht. Dabei sollen Materialien nicht als funktionale Objekte eingesetzt, sondern als Dinge und Materien verstanden werden mit denen wir leben und die besondere Eigenschaften, Geschichten und Widerstände haben. Dies soll zu materialbasierten, klangraumbezogenen Praktiken anregen und zu einem bewussteren Umgang mit Requisiten als Spielpartner:innen.


Workshop-Leitung: Janine Eisenächer (Berlin)


Die Teilnahme am Workshop kostet 20€. 
Die Anzahl der Workshop-Plätze ist begrenzt.

Bitte bequeme Kleidung mitbringen.

Mit freundlicher Unterstützung der TENZA Schmiede Dresden.

  
#pros #beginners #students #amateurs

Premieren in Sachsen

Ab dem 18. Mai 2020 können im Freistaat Sachsen Theater, Musiktheater, Kinos, Konzerthäuser, Konzertveranstaltungsorte, Opernhäusern öffnen - sofern ein von der kommunalen Behörde genehmigtes Hygienekonzept vorliegt. 

28. Mai 2020
Dresden, die bühne - das Theater der TU: ÜBERRASCHUNG

Dresden, Projekttheater: JETZT

06. Juni 2020
Dresden
, Societaetstheater: LE PARCOURS - Das lebendige Theatermuseum 

26. Juni 2020
Dresden
, Societaetstheater: ROSSINI IST GEFLÜCHTET, ICH BLEIBE 

Digitale Festspiele

Neue Medien, neue Formate, neuer künstlerischer Output

Wir präsentieren hier vom 01. April 2020 bis 30. Juni 2020 zugesandte digitale Shows!
Ihr möchtet dabei sein?
Sendet uns dafür bitte eure künstlerischen Kurzbeiträge als URL sowie ein Foto und einen Satz (Titel, Künstler:in/Company, eine prägnante Info - falls gewünscht) an: freie-szene@soziokultur-sachsen.de.
Immer mittwochs werden wir diesen Abschnitt auf unserer Homepage zu den Digitalen Festspielen aktualisieren. 
Also teilt die Info gerne mit Kolleg:innen.

»Water Will (in Melody)«  

von Ligia Lewis (2018)

“Water Will (in Melody)” ist eine fein gesponnene choreografische Aufführung für vier Tänzer*innen, die das Melodrama zum Ausgangpunkt nimmt. Mit der Sprache und dem Konzept des “Willens” ringend, schafft diese dystopische Fantasie einen Raum, in dem Verlangen, Imagination und das Gefühl eines nahenden Endes ausgehandelt werden. Hier entfaltet sich mit spielerischem Einfallsreichtum eine nasse und löchrige Landschaft: Sie wird zum Schauplatz für eine fiktive Ge­schichte, die von Instabilität, Neuschaffung und Katastrophen ge­zeichnet ist. Lewis eröffnet eine Welt, in der Stimmen und Gesten, Berührungen und Bewegungen wie Wellen fließen – sanft und stürmisch zugleich. Durch die Sprache der Mimesis beschäftigen sich Ligia Lewis und die Tänzer*innen mit der Durchlässigkeit des Theaters: Sie schaffen eine fantastisch anmutende Materialität, die von jeglichem metaphorischen oder symbolischen Gewicht befreit ist. Sich den Möglichkeiten des Haptischen hingebend, werden die Sinne aufgelöst, nur um wieder Form anzunehmen. Durch Prozesse der Entfremdung, der Veräußerung und der Verwirklichung lotet dieses Melodrama die Grenzen seiner eigenen Beschaffenheit aus. So erweckt es sowohl die emotionale Konstitution seiner Prota­go­nist*innen zum Leben als auch das Theater an sich. 

Aufnahme: Bomb Magazine

»JETZT«  

vom »Kollektiv Jetzt« in Kooperation mit dem Ensemble La Vie e.V. (2020)

Lockdown – eine Gesellschaft kommt zum Stillstand. Die ganze Gesellschaft? Nein! Eine unbeugsame Truppe von Künstler:innen hört nicht auf Widerstand zu leisten. 

  

Jetzt heißt es schnell umdenken, neu organisieren und den Kahn bloß nicht untergehen lassen. Die Wohnungen werden kurzerhand zu Ein-Personen-Probebühnen, die durch die unendlichen Weiten des Internet miteinander verbunden sind. Da sind Probleme vorprogrammiert: Nein, man will nicht jede:n Kolleg:in in Schlabberkleidung sehen! Warum hat das Internet schon wieder die letzten drei Sätze verschluckt? Wieso rennt dauernd der Mitbewohner durch das Bild? Wie probt man die Kuss-Szene? Und bekommt man den Analog-Punk dazu, sich doch bitte endlich Zoom zu installieren?

 

Ob das alles gut gehen kann erfahrt Ihr bei »JETZT«, der noch nie dagewesenen Scripted-Reality-Farce des »Kollektiv Jetzt« und dem Ensemble La Vie e.V.

 

Exklusiv in Eurem Internet.

Start am Do., 28.05.2020 um 20.30 Uhr


Mitwirkende:

Robert Florian Daniel, Elisabeth Englmüller, Sarah Finkel, Lea Göpel, Benjamin Hirt, Kristin Mente, Anja Neukamm, René Rothe, Pascale Ruppel, Patrick Schlegel, Thomas Schwalbe,        Paul Voigt, Rike Wagner, Dominik Weinmann, Julius Zimmermann und Steve

 

Gefördert vom Amt für Kultur und Denkmalschutz des Landeshauptstadt Dresden


»Grenz TV«  

vom Theaterlabor Bielefeld (2020)

 Im Rahmen des Projekts „Grenzgänge“ geht das Theaterlabor Bielefeld auf Abwege zwischen Stadt und Land und nimmt dabei Zuschauer virtuell mit. Ab dem 29. Mai werden die Künstler:innen an vier Terminen jeweils an einem anderen Ort der Bielefelder Stadtgrenze auftauchen und die Zuschauer per Livestream an kunstvollen Experimenten zu den Grenzen des Theaters teilhaben lassen. Wir sind live vor Ort, treffen Expert:innen und greifen deren Expertise spielerisch auf. Ein Technik- und Filmteam sorgt für beste Übertragungsqualität ins Internet und eine kompetente Moderation weist den Weg in ein Theatererlebnis, das bislang bekannte Grenzen überschreitet. So halten wir Abstand und sind doch ganz nah dran.

Beginn der Livesendungen ist jeweils 18:00 Uhr, die Sendungen dauern etwa 20 bis 30 Minuten.
Termine: 29.05. // 05.06. // 12.06. // 19.06. 

Aufnahme: Theaterlabor Bielefeld 

»Reflection«  

von Isabelle Schad (2019)

Körper, die aus Vielen gemacht sind, brechen auseinander, zerfallen in ihre Einzelglieder und schieben sich wieder zusammen. Mit „Reflection“ schließt die Berliner Choreografin Isabelle Schad ihr fünfjähriges choreografisches Projekt über kollektive Körper ab. Von der Utopie der Gemeinschaft „Collective Jumps“ zur Analogie der Natur in „Pieces and Elements“ konzentriert sich „Reflection“ auf die Kräfte, die uns bewegen, und auf die Bedeutung der Singularität, andere zu bewegen. Die Performer*innen verhandeln das Theater als sozialen Versammlungsort, als Reflexion über Leben, Verwandlung (und Tod), als eine Apparatur, deren Motoren mit der Biomechanik und Bewegung des menschlichen Körpers interagieren. Suggeriert wird dabei ein Gefühl der Dringlichkeit, ein Gefühl von Körpern, die ständig „arbeiten“, gewillt, die kollektiven und individuellen Strategien aufzuspüren, die wir brauchen, um zu existieren, zu koexistieren, zu bestehen. „Reflection“ ist eine tiefgründige und vielschichtige Bewegungsrecherche, die verschiedene Formen körperlicher Ko-Existenz und Körper-Subjektivitäten auf der Bühne untersucht – vielleicht auch ein Entwurf für eine Möglichkeit miteinander zu leben. Schad wurde 2019 für ihre herausragende künstlerische Entwicklung im zeitgenössischen Tanz im Rahmen des Deutschen Tanzpreises geehrt.

Aufnahme: Dieter Hartwig

»The show must go on - line«  

Best moments von Spring Forward (2020)

Dieses Jahr ging die dreitägige Veranstaltung komplett online, mit Aufführungen in voller Länge, einer Führung durch den kroatischen Hafen von Rijeka (wo das Festival stattgefunden hätte), Körperübungen und Rezepten für ein lokales Mittagessen! Entscheidend war, dass das Publikum in Live-Fragen und Antworten mit den Künstlern interagieren, auf der Party nach der Show tanzen und sich sogar im virtuellen Foyer treffen, plaudern und Geschäfte machen konnte.
Produziert von Aerowaves, Springback Magazine, Croatian Cultural Centre - HKD

Unterstützt vom Creative Europe Programme of the European Union 
Geleitet von Edvin Liverić, Director HKD & Spring Forward 2020 

»Hamlet«  

vom Schauspielhaus Bochum (2020)

Die gefeierte Inszenierung "Hamlet" vom Schauspielhaus Bochum in der Regie von Johan Simons ist bis zum 30. Juli im Internet anzusehen. Als Hamlet ist die in Suhl geborene Sandra Hüller zu sehen, seit 2018 Ensemblemitglied in Bochum. Sandra Hüller ("Requiem", "Toni Erdmann") ist eine der wichtigsten Darstellerinnen ihrer Generation, mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus schauspielerischer Intelligenz und explosiver Energie macht sie diesen weiblichen Hamlet zum unvergesslichen Ereignis. Sie steht damit übrigens in einer wenig bekannten Tradition. Auch Stummfilmstar Asta Nielsen spielte 1921 den Hamlet als Frau.

Aufnahme: Jana Kay

»gathering encounters«  

von Julia Müllner (2020)

Eine Begegnung und kleine Aufmerksamkeit mit grünen und rosaroten Weggefährt*innen.


Szene 1) ein grüner Schal / ein Paar grüne Schuhe / eine grüne Sonnenbrille / ein Buch von Deboleena Roy, ein Grashalm

Szene 2) ein rosa gefärbter Scoby, eine Mutterbakterie / roter Früchtetee, fermentierter Kombucha / pinke Handschuhe / Meditation zu Essiggeruch / Sound von Christa Wall

Szene 3) ein grünes Getränk aus Spirulina / pinke Handschuhe

Julia Müllner ist Tänzerin und lebt in Wien. 2019 schloss sie ihr Studium in Tanz und Choreografie an der Danish National School of Performing Arts in Kopenhagen ab. Sie erhielt das Trainingsstipendium im Tanzquartier Wien und wartet meditierend auf die Zeit nach Covid-19. Julia arbeitet in kollaborativen Settings, als auch an Soloprojekten.


Aufnahme: Marlene Coates

»Tanzcollage «  

vom Mondstaubtheater Zwickau (2020)

Bei unserem digitalen Projekt könnt Ihr von zuhause aus mitwirken:

Step 1: Video gucken
Step 2: Was habt Ihr für spontane Assoziationen, Gefühle & Gedanken dazu? Was seht Ihr inhaltlich darin? Musikvorschläge?
Step 3: Antwortet uns mit ein paar kurzen Stichworten per Mail (kontakt@mondstaubtheater.de) oder als Kommentar auf YouTube 

Aufnahme: Jörg Stephan

»es gibt diese namen. es gibt diese wut.«  

vom Institut für Sprachkunst (2020)

über sexismus im literaturbetrieb. über die ansprüche, die an frauen* und männer* gestellt werden. über das opfer-werden und opfer-sein-müssen. über täter*innen und stakeholder. über die seile der vernetzung und abbindung. über misyognye aussagen, die wir selber hören mussten. über geteilte wut.über das sagen-können und benennen. über das hilflos und verletzt sein. über den druck eines betriebs, der die kunst stützen und nicht den markt nähren sollte. über einen literaturbetrieb, in dem die figur von autor*innen noch eine rolle spielt. über verlage und verleger*innen und deren hände, auf deiner taille. was wir sagen wollten.

Text und Produktion: Hannah Bründl, Maë Schwinghammer, Anouk Doujak, Laura Baertle
Gesprochen von: Josephine Hochbruck, Lea Taake, Leon Rüttinger, Rosalia Warnke
Musik: Dean Ruddock
Post-Produktion: Samson Fischer 

»wenn fremde Welten aufeinander prallen«  

von Prateeksha (2020)

Prateeksha ist eine tänzerische und musikalische Crossover – Begegnung zwischen Ost und West unter der künstlerischen Leitung von Shany Mathew und Anne Dietrich. In ihrem neuen Online-Projekt stellen Prateeksha auf außergewöhnlicher Weise die Facetten des indischen Tanzes dar, der vor allem aus Nrtta (der puren rhythmischen Bewegung) und Abhinaya (Gestik und Mimik) besteht.

 

Tänzerinnen:

Shany Sara Mathew | Bharatanatyam (Mannheim)

Anne Dietrich | Mohiniyattam, Kathak, Zeitgenössischer Tanz (Nossen / Dresden)

Gastmusiker:

Prasanth Pranavanathan | Mridhangham/Konakol (Wuppertal)

Harikrishnan Kesavan | karnatischer Gesang (Rotterdam)

.Aufnahme: Mike Turnbull

»SLASH GORDEN - Welt in Panik (1)«  

One-Man-Film von Stefan Kaminski (2020)

Der erste Teil der sich entwickelnden Serie von Stefan Kaminski als multiple Person. Sie entspringt mitten aus der Isolation der Corona-Krise und ist für alle Fans der Hörbücher und Kaminski ON AIR-Live-Shows als Gruß aus der Versenkung gedacht. Eine uralte Schubladen-Idee wird Wirklichkeit. Inspiriert von... Ihr ahnt es sicher!? Bleibt gesund und spread the word! www.kaminski-on-air.de 

Aufnahme: Stefan Kaminski

»Radio Einsamkeit – la solitudine c’era già (UA)«  

Eine digitale Parabel von Nicola Bremer / neue Bühne Senftenberg (2020)

In Kooperation mit der Akademie für Darstellende Kunst Baden Württemberg  

Als eines der ersten deutschen Theater bringt die neuen Bühne Senftenberg ein in der Corona-Krise entstandenes Stück – eine Uraufführung - auf eine digitale Theaterbühne. Nicola Bremers „Radio Einsamkeit“ ist originär als Reaktion auf die - und in der Selbstisolation entstanden. Er thematisiert damit die Krise, nicht jedoch die aktuelle, sondern fiktive, einander einholende und überlagernde Krisen und schließlich auch den Versuch von Menschen, diese zu überwinden. Die Urafführung findet im Rahmen der #instaspielzeit statt, mit der die neue Bühne Senftenberg versucht die coronabedingte, theaterlose Zeit unterhaltsam und digital zu überbrücken.

In der Reihenfolge des Auftritts: Tom Bartels, Lena Conrad, Leon Haller, Anja Kunzmann und Robert Eder.

www.theater-senftenberg.de

»Loops«  

vom Kollektiv four rooms (2019)

,,Vier Choreographen – Vier Tänzer – Vier Bewegungssprachen – Alle voneinander  unabhängig und doch miteinander verwoben.” So lautet das Motto unseres Kollektivs ‘’four rooms’’, das im September 2018 aus freischaffenden, in Dresden tätigen professionellen Tänzer*innen gegründet wurde: Chiara Detscher, Seraphine Detscher, Etienne Aweh und Victoria Henneberg.

 

Unser Kollektiv hat bereits drei Tanzabende in Zusammenarbeit mit der Galerie Antonstadt entwickelt. Einmal im Rahmen des „Neustadt Art Festivals“ 2018, einen eigenständigen Abend und einen Tanzabend in Zusammenarbeit mit dem Maler Hamid Yaragchi gefördert durch das Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden. Im April 2019 waren wir im Programm der Tanzwoche Dresden mit dem Stück “Loops“ dabei. Im Juni im Rahmen der „Fête de la Musique“ mit einer Vorstellung in der Kunsthofpassage Dresden. Im Oktober 2019 feierten wir mit unserem abendfüllenden Stück „Vier Konflikte“ Premiere, welches ebenfalls vom Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden gefördert wurde.

Aufnahme: four rooms

»COWBOYS«  

von der Sebastian Weber Dance Company (2018)

CCOWBOYS ist ein brodelndes, aufgetakeltes, heiseres Tanzspektakel über Populisten an der Macht.

 

Es feiert die Schamlosigkeit und Egomanie, das polternde Selbstbewusstsein und die skrupellose Übergriffigkeit, mit der Populisten das Gesetz in die eigene Hand nehmen. Es tanzt die fiebergeilen Underdogs, die diese Cowboys zu Helden machen, und die entrüsteten Liberalen, die den Kessel mit ihrer Aufrichtigkeit und Empörung befeuern.

 

Irgendwo am Rand kann man den mythischen Lieblingsfeind der Cowboys erkennen: den Islam, das Establishment, die Liberalen, den Juden — je nach Zeitgeist und Lokal. Und weil die Cowboys immer jemanden abschießen müssen, tanzt auch der Tod mit.

 

COWBOYS ist eine krachende Symbiose aus brillantem Steptanz und einer kruden, ausgelassenen, wütend inspirierten Körperlichkeit der Tanzbilder. Eruptiv, schrill und berauschend.

Aufnahme: Tom Dachs

»Höhlenbrüter - eine Wiener Spielwut Produktion«  

in Kooperation mit HeForShe Vienna
Geschrieben von Tara Meister. 
Inszeniert von Miriam Ohlmeyer und Silvius Sonvilla (2020)

Am 29. April um 19:30 Uhr könnt ihr das Theaterstück HÖHLENBRÜTER online sehen, an einem Live-Chat mit Expert:innen zu dem Thema Body Politics teilnehmen und einen Blick hinter die Kulissen werfen.


Für Rückfragen: Lisa Carina Maier


S T Ü C K B E SC H R E I B U N G

Ein Forscherteam ist auf einer Expedition, um in einer entlegenen Gegend nach einem seltenen Zwitterwesen, einem Blutegel zu suchen. Dafür ist eine zweitägige Forschung in einer Höhle geplant, bei der eine Ärztin, ein Journalist, der Forschungsleiter, die Forscherin, ihre Assistentin und eine Ortsansässige teilnehmen. Die unterschiedlichen Persönlichkeiten sowie verschiedene hierarchische Positionen und die Wertvorstellungen der Einzelnen führen zu genderspezifischen Problemen. In den engen Höhleneingängen eingesperrt, sehen sich die Expeditionsteilnehmenden konfrontiert mit den Meinungen und Zugängen der Anderen. So werden Themen wie Sexismus, geschlechterspezifische Rollenbilder und gesellschaftliche Zwänge in der Gruppe diskutiert. Prädestiniert für dabei auftretende Konflikte versucht das Team trotz Uneinigkeit, ihrem Forschungsziel nachzugehen und gemeinsam den Egel zu finden. 

Aufnahme: Rosanna Stark

»come, chase the night with me«  

A solo performance by go plastic, performed by Cindy Hammer (2020)

Come, chase the night with me. / Uninvited, / I'm loosing track here.../ You don't need light to touch. / Play the same old game with empty hearts and full senses. / Rave with me. Ghost me harder. Stay progressive! / Then look me in my candy eyes – those shifty eyes, what a sweet surprise. / You're very cold. / Keep your distance. / And let us play dreams and dramas. / Wish you were here. / Can you stand perfectly still and hold this moment open? / Into the belly of the beast. / You think the world could suddenly end on a night as quiet as this, / Disappear here. / A golden state of mind, tastes like metal. / Stay away from lonely places. / Just leave your world right here.

Aufnahme: Body Architects Dance

»Warten in Godow«  

Puppenspiel am Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen (2020)

Aus Bautzen kommen die Puppen zu Wort: "Warten in Godow", das sind tägliche Videonachrichten einer kleinen Puppen-Inselgemeinde in der Ostsee. Dabei geht es um aktuelle gesellschaftspolitische Themen – natürlich auch Corona und die Folgen – wie auch naive philosophische oder albern religiöse Fragestellungen, die Puppentheaterleiter Stephan Siegfried hier aufgreift. 

Foto: Stephan Siegfried

»Im Auge der Libelle«  

Eine Webserie von Alexander Kluge / Volksbühne Berlin (2020)

Im Auge der Libelle ist eine Webserie - jeden Freitag wird eine neue Folge präsentiert.

Im Auge der Libelle steht für eine neue Konstellation in Kluges Bewegtbildwelt, die die Beziehungen zwischen Kunst und Geschichte, Wissenschaft und Kultur, Geopolitik und Fiktion erforscht.

Im Auge der Libelle hat kein Archiv: Jede Folge ist eine Woche lang auf der Website der Volksbühne zu sehen und wird in der darauffolgenden Woche durch eine neue ersetzt.

Im Auge der Libelle schlägt eine Brücke zwischen den verschiedenen Facetten des kulturellen Lebens der Volksbühne - einen Blick in die Vergangenheit, einen in die Zukunft gerichtet. 

Konzept, Regie: Alexander Kluge
 Produziert von: dctp TV, Düsseldorf
 Kurator: Giulio Bursi 

»abstracts of men«  

Recherchen zum Thema Männlichkeit von Romy Weyrauch/theatrale subversion (2018)

Die Videoinstallation „abstracts of men“ ist aus der gleichnamigen Inszenierung der Regisseurin Romy Weyrauch aus dem Jahr 2009 hervorgegangen. Die Arbeit knüpft an die öffentlich geführte Debatte um die Identitätskrise der Männlichkeit an und hinterfragt die Vorstellung eines wahren Geschlechts. Mit dem Anliegen einen Raum zu schaffen, der einen freien, möglichst unverstellten Blick auf Männer ermöglicht, entstand „abstracts of men“ mit zahlreichen Männern und einem ausschließlich weiblichen Produktionsteam. In mehr als 20 Stunden Gespräch befragte Romy Weyrauch Männer aller Altersstufen zu ihrer Männlichkeit. Gemeinsam mit  der Videokünstlerin Diana Wesser, die Männer in ihrer privaten Umgebung mit der Kamera begleitete, ensteht ein Panorama subjektiver Sichtweisen und Erfahrungen von Männlichkeit.

Filmporträts: Diana Wesser


»Messiaen-Tage 2020. Ein Rückblick« 


Die Internationalen Messiaen-Tage sind ein Festival in Görlitz/Zgorzelec und beschäftigen sich auf künstlerischer Ebene mit der Geschichte Olivier Messiaens und seiner Zeit im Kriegsgefangenenlager Stalag VIII im heutigen Zgorzelec. Seit 2008 organisiert der Meetingpoint Music Messiaen e.V. dort jedes Jahr am 15.01. 2020 eine Aufführung des "Quartetts auf das Ende der Zeit", das Messiaen dort geschrieben und uraufgeführt hat. Mittlerweile hat sich um dieses Konzert ein kleines Festival für zeitgenössische Kunst und Musik gebildet, die Messiaen Tage. Der obige Film ist ein Rückblick der zweiten Messiaen Tage, die 2018 stattfanden. 

Foto: creoflux

»Couchgeflüster im Fritz Theater: Geister äußern sich zum Spielverbot« (2020)

Liebe Mitmenschen, haben wir uns eigentlich schon einmal Gedanken gemacht, wie es Theaterfiguren in dieser schweren Zeit ergeht? Abgestellt in Garderobenschränken, verteilt in Hut-Perücken und Kostümfundus fristen Theatergeister ihr Dasein. Auch wenn sie nicht die gesundheitlichen Folgen der Pandemie zu fürchten haben, werden die seelischen Folgen ihrer Isolation gänzlich ignoriert. 

 Wir wollen dem ein Ende bereiten und lassen die Vergessenen zu Wort kommen. 

Foto: Josefin Kuschela

»Aqua«

Tanzstück von Dan Pelleg und Marko E. Weigert (2015)

Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau 

Wasser ist die Grundlage allen Lebens. Etwa 70 Prozent der Erdoberfläche werden von Wasser bedeckt. Seit jeher profitieren die Menschen auf die eine oder andere Art vom Wasser. Doch bietet es nicht nur die Lebensgrundlage für alle Lebewesen, sondern entzieht sie ihnen auch. Der Respekt vor der Kraft der Natur beflügelte aber auch die Fantasie und Neugierde der Menschen.

In Mythen und Religion spielt das Lebenselixir eine wichtige Rolle. Obwohl Wasser uns als etwas Alltägliches und Selbstverständliches erscheint, sollten wir nicht vergessen, welch hohes Gut es darstellt und dass ein großer Teil der Menschheit keineswegs im Überfluss darüber verfügt.

Foto: Steffen Cieplik

»Quarantäne-Geschichten am Telefon«, 

Daniela Krabbe/Compagnie Augenmusik

Theater für gehörlose und hörende Kinder (2020)

Geschichten für alle Kinder, die in diesen Tagen zuhause bleiben müssen! Am Telefon oder per Webcam, in Deutsch und/oder Gebärdensprache lese ich Geschichten vor. Angelehnt an die Telefongeschichten des italienischen Autors Gianni Rodari, kann man zuhören oder zuschauen!

Geschichten-Zeit ist ab dem 18. März bis voraussichtlich 20. April immer montags, mittwochs und freitags von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr und von 16.00 bis 19.00 Uhr.

Foto: Daniela Krabbe

»OPHELIA« 

von tristan Production (2020)

Seit einigen Tagen arbeitet ein Team aus Tänzerin, Sängerin, Pianisten, Bühnenbildnerin, Schauspieler und Projektmanagement, gemeinsam doch noch örtlich getrennt, am musikalisch-szenischen Performance-Projekt OPHELIA, das am 24.Mai in der Kulturkulisse Premiere haben soll. Hier zum sinnlichen Anfüttern schon mal einige tänzerischen Szenen - Choreografie und Tanz: Jule Oeft, Kamera: Christian Zimmermann. 

Foto: Dirk Skiba 

»María de Buenos Aires«

Staatsoprerette Dresden (2017)

Tango-Operita von Horacio Ferrer | Musik von Astor Piazzolla
Musikalische Leitung: Peter Christian Feigel | Inszenierung: Radek Stopka | Choreografie: Radek Stopka | Bühnenraumgestaltung: Mario Radicke | Kostüme: Thorsten Fietze | Light-Design: Guido Petzold | María: Vasiliki Roussi | Der Geist »El Duende«: Tom Quaas | Payador: Jannik Harneit | Ladrón: Christian Grygas Gorrión | Analista Primero: Marcus Günzel
www.staatsoperette.de // www.creoflux.de

Foto: Steffen Cieplik

»MADONNA« 

von Richter/Meyer/Marx (2019)

Die Kultfigur der Gottesmutter erscheint stets bildmächtig, doch wandelbar und zeigt vor allem, wie die Rolle der Frau in stark männlich geprägten Religionen bis heute Fragen und Verwerfungen aufwirft. Musikalische Grundlage bilden Teile aus Monteverdis barocker "Marienvesper" - gesampelt mit Songs der Madonna, die mit ihren Auftritten die Selbstdarstellung perfektioniert hat.

 

Sound: Felix Wewerka | Idee: Richter/Meyer/Marx | Choreografie & Performance: Richter/Meyer/Marx (Katja Richter) | Kostüme: Gabriele Frauendorf | Dramaturgie: Anne Pantaleon | Video: Matthias Richter

Foto: Paula Reissig

»power to whom« 

von Johanna Roggan (2019)

Das Showing einiger Ergebnisse aus dem Stipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen für Johanna Roggan zum Thema Macht. 

Ausgangspunkt der Arbeit sind Beobachtungen, wie in immer mehr europäischen und außereuropäischen Ländern nationalistische, patriotische und chauvinistische Kräfte aufblühen und erstarken, wie immer mehr Menschen ganz offensichtlich mit fester Hand geführt werden wollen. 


Foto: Siegfried Michael Wagner

»Venus« 

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau (2018)

Trailer zum dreiteiligen Tanzabend "Venus" am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz. 
Choreografien von Noa Zuk & Ohad Fishof, Mami Kawabata, Adi Salant.

Choreografische Mitarbeit: Tanzcompany | Ausstattung: Britta Bremer | Lichtdesign: Ohad Fishof , Marko E. Weigert | Dramaturgie: Ivo Zöllner | Inspizienz: René Rosner | Probenassistenz: Dan Pelleg | Musikalische Probenassistenz: Ewa Zacharczyk-Kowal | Assistentinnen der Tanzdirektion: Kirstin Kroneberger, Kathleen Müller-Franz 
Es tanzte die Tanzcompany des GHT.

Foto: Steffen Cieplik

»BehindWalls« 

von ArtesMobiles (2020)

Informationen zum Livestreaming:


Wir haben ein Format entworfen, das euch als Publikum ermöglicht sich im virtuellen Theaterraum zu begegnen. BehindWalls spricht euch direkt an, lässt euch mitgestalten und wird zum kollektiven Erlebnis. Mit Hilfe des Mediums Onlinestreaming ist nicht öffentlich, sondern für 100 Zuschauer:innen konzipiert, das macht den Abend zu einem besonderen Erlebnis.

Der Erlös dieser Aktion soll Menschen zugutekommen, die unter unwürdigen, menschenverachteten und perspektivlosen Bedingungen in den Lagern vor den Zäunen der Festung Europa leben.

https://www.offenearme.de/who-are-we/

Rückblicke


am 23.05.2020 | Online-Workshop

WERKEN V: Souverän Auftreten & überzeugend Pitchen. Wie verkaufe ich mein Projekt erfolgreich?

Um eine Projektidee zu verwirklichen, muss man sprechen – in jeweils unterschiedlichen Situationen, die jeweils verschiedene Anforderungen an die Referent:innen stellen: Wie kann man souverän Gesprächskontakt aufnehmen und halten? Wie kann ein Projekt gepitcht werden? Wie absolviert man erfolgreich Verhandlungen – am Telefon, im persönlichen Gespräch und über besonders via Video-Phonie? 

Im eintägigen online Workshop gab es eine  

ausgewogene Mischung aus online- und offline-Sessions. Dabei wurde auch auf Herausforderungen eingegangen, denen besonders Frauen bei der Kommunikation mit ungleichen Machtverhältnissen begegnen.

Leitung: Inge Bell (Leipzig)


WERKEN ist eine Kooperation mit Kreatives Sachsen – das Sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft.


#pros #beginners #students 


am 19.05.2020 | Socie TV

DISKURS extra: Banden bilden? – Freie Theaterarbeit in und nach der COVID-19-Krise

Wie kann freie Theaterarbeit in naher Zukunft aussehen? Welche Formate braucht es und welche politischen Weichenstellungen?
Bei DISKURS extra wurde über Proben-Bedingungen und Präsentationsformen für Tanz, Theater und Performance unter COVID19-Bedingungen sowie über den Stellenwert der Freien Künste in unserer Gesellschaft diskutiert.

Romy Weyrauch (Regisseurin, Dramaturgin, Performerin), Tom Quaas (Schauspieler, Regisseur), Sabine Köhler (Puppenspielerin, Szenografin), Claudia Müller (Koordinatorin Zentralwerk Dresden e.V.) sowie Heiki Ikkola (Theaterleiter, Puppenspieler, Regisseur) tauschten sich über Vorstellungen, Visionen und Verunsicherungen aus.

Moderation: Helge-Björn Meyer (Dresden)

DISKURS extra ist eine Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden.


 #pros #beginners #students #amateurs #multiplicators


am 28.04.2020 | SocieTV

DISKURS extra: Bildet Banden - lieber gemeinsam als allein?! 

DISKURS extra fragte nach Formen solidarischer Kooperations- und Kollaborationsmöglichkeiten innerhalb der Freien Darstellenden Künste und stellt kulturpolitische Zusammenhänge her. Gemeinsam mit Gästen der Genres Schauspiel und Tanz der freien Dresdner Szene wird nach Möglichkeiten gesucht. 


Moderation: Helge-Björn Meyer
Gäste: Johanna Roggan (Choreografin, Tänzerin), Tom Quaas (Schauspieler, Regisseur), Romy Weyrauch (Regisseurin, Dramaturgin, Performerin) und Heike Zadow (Kulturproduzentin).

  

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden.


 #pros #beginners #students #multiplicators #amateurs

am 24.04.2020 | 15.00 – 18.00 Uhr

WEBINAR#1: Rechts-Fragen in Zeiten der Krise mit Rechtsanwältin Sonja Laaser 

 Im Rahmen der Online-Rechtsberatung beantwortete die Rechtsanwältin Sonja Laaser alle Fragen im Zusammenhang mit Rechtsfolgen auf Grund der Corona-Maßnahmen. Bei Nachfragen zu den Förder- und Nothilfeoptionen in Sachsen-Anhalt und Sachsen standen die Servicestelle Freie Szene Sachsen und das Landeszentrum Freies Theater Sachsen-Anhalt bereit. 

Um eine gute und intensive Beratung zu gewährleisten, waren die Teilnahmeplätze begrenzt – ab der 30. Anmeldung gab es dennoch die Möglichkeit einer „stillen Teilnahme“.


Referentin: Rechtsanwältin Sonja Laaser, spezialisiert auf Gesellschafts-, Vertrags-, Arbeits-, Urheber- & Medienrecht in der Kanzlei Laaser Berlin 

In Kooperation mit dem Landeszentrum Freies Theater Sachsen-Anhalt

 

#pros #multiplicators #beginners #students #amateurs

am 05.02.2020 von 19 bis 21 Uhr | Zentralwerk Dresden

WERKEN IV: Make me go around oder wie komme ich hier raus? - Gastspielakquise & Tourneeorganisation 

In Zeiten steigender Fördermittel und verstärkter Ausbildung im Bereich der Darstellenden Künste wird immer mehr Kunst produziert. Die Konkurrenz ist groß, die Aufführungs-möglichkeiten werden jedoch nicht mehr. Diese Veranstaltung gab einen Einblick in die Gastspielakquise:  Wie wählt man aus, wen kontaktiert und wie kommt man überhaupt in Kontakt? Was passiert als Nächstes – welches Material benötigt man und wenn jemand Interesse hat, wie geht es dann überhaupt weiter? Wie erstellt man ein realistisches Gastspielbudget und plant die Aufführungen?

Referentin: Mechtild Tellmann (Köln).

WERKEN ist eine Kooperation mit Kreatives Sachsen – das Sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft.

#pros #beginners

am 28.01.2020 von 19 bis 21 Uhr | Societaetstheater Dresden

DISKURS #3: Blick nach vorn! - Perspektiven & Visionen der Freien Darstellenden Künste 

Die freien darstellenden Künste gelten als Impulskraft und eine der tragenden Säulen der deutschsprachigen Tanz- und Theaterlandschaft. Im Rahmen des fünften Bundeskongresses des Bundesverbands Freie Darstellende Künste (BFDK) mit dem Titel UTOPIA.JETZT, der vom 16.-19.01.2019 in Berlin stattfindet, wurden aktuelle Fragestellungen und Visionen für die Zukunft beleuchtet. Wie kann Kunst ermöglicht werden? Welche Spezifika zeichnen die freien darstellenden Künste aus? Wo liegt das gesellschaftspolitische Potential der Szene? Und wo wollen wir in 10 Jahren stehen? Anne Schneider, Geschäftsführerin des BFDK, gab Einblicke in die Ergebnisse des Kongresses und die Arbeit des BFDK.

Impuls: Anne Schneider (Berlin)


DISKURS ist eine Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden.


am 14.01.2019 von 19 bis 21:30 Uhr | Villa Wigman für TANZ Dresden

WERKRAUM #1: Kulturvermittlung für die Freie Szene 

Was bedeutet es, Kunstvermittlung in der freien Szene zu denken? Wie entwickelt Theaterscoutings Berlin seine Angebote, um eine nachhaltige Bindung an der Tanz- und Theaterszene aufzubauen, Berührungsängste abzubauen und neues Publikum zu gewinnen? Wie wird die Kunst des Zuschauens aufgewertet? Aus welchen Beweggründen beteiligen sich Spielstätten und Künstler*innen und welchen Gewinn haben sie? 

Workshop-Leitung: Juliane Wieland (Theaterscoutings Berlin).

am 18.12.2019 von 10 bis 21 Uhr | HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

DIVERS! ko-kreativ. Zukunftslabor Inklusion + Freie Darstellende Künste in Sachsen

In Workshops, Labs und Gesprächen ging es an diesem Tag besonders um die Herausforderungen für die selbstbewusste Sichtbarmachung von mehr körperlicher Vielfalt und einer Betonung der Einzigartigkeit gelebter Erfahrungen auf der Bühne. Gemeinsam suchten die Teilnehmenden in einem praxisorientierten Austausch Antworten auf die Frage: Wie können Tanz und Theater zu einer inklusiven künstlerischen Praxis in ganz Sachsen werden?

Impulsgebende Gäste waren Saša Asentić (Choreograf und Performer aus Belgrad/Berlin), Franziska Kusebauch (ArtRose Dresden), Wagner Moreira (Tänzer und Choreograph aus Dresden), Sandra Rasch (Ramba Zamba Berlin), Bernhard Richarz (Tanzfähig Berlin), Gina Jeske & Anna Rieger (Sophiensæle Berlin), das TANZLABOR LEIPZIG in Kooperation mit POLYMORA Inc. (Leipzig), Jaqueline Hamann & Silke Stuck (Farbwerk Dresden).

Das Zukunftslabor wendete sich an Tanz- und Theatermacher*innen, Performer*innen und Aktivisti*innen mit und ohne Behinderung sowie an Mitglieder marginalisierter Gruppen, die künstlerisch tätig sind, sowie an Multiplikator*innen und Veranstalter*innen, die auf diesem Gebiet tätig sind oder tätig sein wollen.

DIVERS! Ko-kreativ. Zukunftslabor Inklusion + Freie Darstellende Künste in Sachsen war eine Kooperation mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste und der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich.

Für die Realisierung all dieser Projekte möchten wir uns bei unseren Weggefährt*innen bedanken, die uns durch dieses zweite Hälfte des Jahres 2019 begleitet haben: DANK AN ALLE BETEILIGTEN,  GESTALTER*INNEN & UNTERSTÜTZER*INNEN.



am 04.12.2019 im Societaetstheater Dresden

DISKURS #2: Kuratieren als Liebeserklärung - Spielplangestaltung für freie Theater & Festivals

„Kuratieren ist ein Bekenntnis. Ein Bekenntnis zu den Arbeiten, ein Bekenntnis zu den Ästhetiken. Kuratieren ist eine Wette. Eine Wette auf das Gelingen, eine Wette darauf, dass etwas scheitern kann. Und Kuratieren ist eine Liebeserklärung. Eine Liebeserklärung an die Künstler*innen, eine Liebeserklärung an die Menschen, die hinter den künstlerischen Arbeiten stehen. Sie sind es, die diese initiieren, erschaffen und sie mit uns teilen.“, so Esther Holland-Merten, die in Wien die Sparte Performing Arts am "WUK Werkstätten- und Kulturhaus" leitet und als Impulsgeberin des Abends eingeladen war. 

Impuls: Esther Holland-Merten (Wien)

DISKURS ist eine Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden.


am 28.11.2019 um 19 Uhr im Hole of Fame Dresden 

Brot_lose_Kunst II: Über Geld spricht man nicht!

Die Netzwerkveranstaltung Brot_lose_Kunst richtet sich an Studierende und Absolvent*innen der Kunst-Hochschulen in Dresden sowie an Quereinsteiger*innen.
Dieses mal wurde bei Brot & Dips über Geld gesprochen: Gagenverhandlung in den Sparten Freie Darstellende Künste, Bildende Künste und Musik. Wie viel ist meine Arbeit wert? Welche Modelle der Mischfinanzierung gibt es? Diese und andere Fragen beantworteten Wiebke Bickhardt, Geschäftsführerin der JuWie Dance Company (Dresden), Daniel Rode, Bildender Künstler (Dresden) und  Claudia Schmidt-Krahmer, Prof. für Gesang an der HfM Dresden.


Brot_lose_Kunst ist eine Kooperation mit: Hochschule für Bildende Künste Dresden, Hochschule für Musik Dresden, Filmverband Sachsen.
Mit freundlicher Unterstützung von Hole of Fame Dresden und dem Filmverband Sachsen.

vom 08.-10.11.2019 in Dresden und Chemnitz

EXKURSION - Reisen in Szenen der freien darstellenden Künste

Das Programm ermöglicht einen Austausch zwischen Berlin und Sachsen. Die erste Reise sächsischer Künstler*innen führte zum 7. Branchentreff nach Berlin. Im November wurde der Gegenbesuch aus Berlin in Sachsen erwartet. Im Rahmen dieses Austausches gab es verschiedene Möglichkeiten der Begegnung, zum Beispiel beim Aperó oder Morning-Workout in Dresden, oder einer gemeinsamen Koch-session mit den Berlinern in Chemnitz.

EXKURSION ist eine Kooperation mit  Performing Arts Programm Berlin
Mit freundlicher Unterstützung u. A. von HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste, Projekttheater Dresden, Societaetstheater Dresden, Villa Wigman für Tanz e.V., Chemnitz Komplex, Zentrum für Darstellende Künste Chemnitz.


am 02.11.2019 um 10 Uhr im Steinhaus Bautzen 

Put yourself in my place - Interdisziplinärer und partizipativer Tanz- und Theaterworkshop

Workshop für Multiplikator*innen in und um Bautzen bzw. in ländlichen Region Sachsens.

Zielgruppe: Akteure aus den Bereichen Amateurtheater, Theaterpädagogik, Tanz, Kulturelle Bildung, Diversität, Empowerment, Persönlichkeitsentwicklung.

Workshopleitung: Darrel Toulon (Wien)

am 02.11.2019 um 10 Uhr im der PMG-Sporthalle Bautzen 

Wenn dir Steine in den Weg gelegt werden, weiche ihnen einfach aus - Parkour- & Free-Running-Workshop 

Workshop für Bürger*innen der Stadt Bautzen und Umgebung.

Zielgruppe: Bewegungsfreudige Menschen ab 13 Jahren, keine Vorkenntnisse nötig.

Workshopleitung: Patrick Prager (Berlin)

am 22.10.2019 um 19 Uhr im Societaetstheater Dresden

Diskurs I: Postmigrantische Kulturpraxis und die Festung Theater 

Vor über zehn Jahren begannen postmigrantische Künstler*innen aus ganz unterschiedlichen freien Szenen ihre Kreativität in einem Theaterhaus in Berlin zu bündeln. Die Suche nach „Gegenerzählungen“ wurde von Beginn an auch von neuen (kultur-)politischen Anstößen der Akteur*innen flankiert. Seitdem läuft nicht nur eine intensive künstlerische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Realitäten hierzulande und anderswo, sondern werden auch die Strukturen im Theaterbetrieb – etabliert oder nicht – radikal in Frage gestellt. Inzwischen ist die Pionierarbeit „postmigrantisches Theater“ längst im Mainstream angekommen. Doch zwischen der „herkunftsdeutschen Wahrnehmung“ des Begriffes und dem Selbstverständnis der Akteur*innen klaffen immer noch Welten auseinander.

Impuls: Tunçay Kulaoğlu (Berlin)

DISKURS ist eine Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden.


am 09.10.2019 um 21 Uhr im Societaetstheater Dresden 

Speeddating-Cocktail & Talk2

Dieses hochprozentige Begegnungsformat ermöglichte interessierten Festivalbesucher*innen und Künstler*innen von nah und fern einen Einstieg ins Gespräch, um in lockerer Atmosphäre Erfahrungen auszutauschen, Visionen zu entwickeln und zukünftige internationale Kooperationsprojekte anzubahnen. 

Gäste: Julia Amme (Dresden), Saranjit Bird (Birmingham), Pavel Forman (Ostrava)

SPEEDDATING-COCKTAIL & TALK 2 fand im Rahmen des internationalen Festivals szene:EUROPA statt und war eine Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden.