Veranstaltungsangebote 

Kommende Veranstaltungen:

am 18.12.2019 von 10 bis 21 Uhr | HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

DIVERS! ko-kreativ. Zukunftslabor Inklusion + Freie Darstellende Künste in Sachsen

In diesem Jahr wird das zehnjährige Jubiläum der deutschen Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention begangen, welche besonders die kulturelle Teilhabe von Menschen mit Behinderung hervorhebt und garantieren soll. Doch das Verständnis von Barrierefreiheit im Theater endet leider oftmals bei der Bereitstellung technischer Hilfsmittel. Diese Auffassung entspricht aber bei weitem nicht der Diversität von Künstler*innen mit Behinderungen und lässt somit ein großes künstlerisches Potential ungenutzt und schließt gleichzeitig ein breites Publikum aus.

Die Servicestelle FREIE SZENE richtet aus diesem Grund zum zweiten Mal DIVERS! Ko-kreativ. Zukunftslabor Inklusion + Freie Darstellende Künste in Sachsen in Kooperation mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste und der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich aus. In Workshops, Labs und Gesprächen soll es an diesem Tag besonders um künstlerische Zugänge, Ästhetiken und Praktiken, um die Herausforderungen für die selbstbewusste Sichtbarmachung von mehr körperlicher Vielfalt und einer Betonung der Einzigartigkeit gelebter Erfahrungen gehen. Gemeinsam sollen die Teilnehmenden in einem praxisorientierten Austausch der Frage nachgehen: Wie können Tanz und Theater zu einer inklusiven künstlerischen Praxis in ganz Sachsen werden?

 

Das Zukunftslabor wendet sich an Tanz- und Theatermacher*innen, Performer*innen und Aktivisti*innen mit und ohne Behinderung sowie an Mitglieder marginalisierter Gruppen, die künstlerisch tätig sind, sowie an Multiplikator*innen und Veranstalter*innen, die auf diesem Gebiet tätig sind oder tätig sein wollen.

 

DIVERS! Ko-kreativ. Zukunftslabor Inklusion + Freie Darstellende Künste in Sachsen ist eine Kooperation mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste und der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich.

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//PROGRAMM

//09.00 Uhr | Foyer
Empfang und Check-In

 

//10.00 Uhr | Große Bühne
WELCOME DIVERS!
Begrüßung


//10.05 - 10.50 Uhr | Große Bühne
Morning Workout

Warm-Up | Franziska Kusebauch (ArtRose e.V.)

Leitung | Franziska Kusebauch schloss ihr Tanzpädagogikstudium und ihr Studium in der künstlerischen Meisterklasse mit dem Schwerpunkt Community Dance an der Palucca Hochschule für Tanz Dresden sowie ihr Staatsexamen für Deutsch und Französisch an der Ludwig-Maximilians-Universität München ab. Zusätzlich absolvierte sie eine Ausbildung zur Zirkuspädagogin in Köln. 2012 nahm sie mit dem Esther-Arnold-Seligman-Stipendium an der International Choreographers Residency beim American Dance Festival teil. Derzeit ist sie als freiberufliche Tanzschaffende und Unterrichtende in Dresden und Stockholm tätig, wo sie u.a. generationenübergreifende Projekte leitet, mit der Seniorentanzensemble ArtRose e.V. zusammenarbeitet und das Tanz- und Zirkusfestival YoungMovers künstlerisch leitet. Als Performerin tanzt sie darüber hinaus u.a. für Wagner Moreira. In eigenen Arbeiteten lotet sie die Schnittpunkte zwischen Luftakrobatik, Aerial Dance und zeitgenössischem Tanz aus. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungsprojekt InnoLernenTanz der Palucca Hochschule für Tanz Dresden.


//11.00 - 13.00 Uhr | Musikzimmer
WORKSHOP I: REZEPTIONSRÄUME

Theaterpädagogik | Sandra Rasch (Ramba Zamba Berlin)

Nach einer Theateraufführung reden die Zuschauer*innen in der Regel über das, was sie gesehen haben. Oder kompliziert ausgedrückt: Die Kunst, die in Form von Zeichen auf der Bühne dargestellt wird, wird nach der Vorstellung im Gespräch von den Zuschauenden dekodiert. Was aber passiert mit den Zuschauenden, wenn ein inklusives Ensemble auf der Bühne etwas darstellt? Wird dann unabhängig von den darstellenden Körpern genauso über Kunst gesprochen? Oder dekodiert der Zuschauende in Bezug auf die Beschaffenheit der darstellenden und handelnden Körper das Gesehene auf andere Art? 

In diesem Workshop gibt es einen Einblick in die Arbeit der Theaterpädagogik des RambaZamba Theaters gepaart mit praktischen Übungen und theoretischen Ansätzen. Der Workshop behandelt außerdem die Rahmenbedingungen und die innere Haltung der Leitenden als Kern für das Gelingen inklusiver Arbeit.

Leitung | Sandra Rasch studierte Theaterpädagogik (M.A.) und Theater- und Filmwissenschaft (B.A.). Seit März 2018 leitet sie die Theaterpädagogik am inklusiven RambaZamba Theater. Davor war sie fünf Jahre am Oldenburgischen Staatstheater beschäftigt und hat dort Stückentwicklungen mit inklusiven, diversen Gruppen zu politischen und gesellschaftlich relevanten Themen erarbeitet.


 
//11.00 - 13.00 Uhr | Nancy-Spero-Saal
WORKSHOP II: GEMEINSCHAFTEN (Teil 1)

Tanz | Bernhard Richarz (Tanzfähig Berlin)

Der Workshop beruht auf einer Ästhetik der Differenz und macht sie im Tanz erfahrbar und sichtbar. Er ist offen für alle, die neugierig sind, mit der Vielfalt in sich und in den Anderen zu tanzen. Auf Körperarbeit und tanztechnischen Elementen aufbauend, wird in der Improvisation die Fähigkeit zum freien Bewegen genutzt, angeregt und entwickelt. Tänzerische Vorerfahrungen oder Behinderungen des Körpers, der Sinne oder anderer Art sind nicht erforderlich, aber durchaus willkommen.

 

Leitung | Bernhard Richarz, Dr. med., lebt in Berlin. Als Co-Leiter der Initiative tanzfähig organisiert er Tanz, unterrichtet er Zeitgenössischen Tanz und vor allem Improvisation und ist er als Tänzer an verschiedenen Stücken beteiligt. Da er infolge einer Polio-Erkrankung von klein auf mit einer Behinderung lebt, hat er sich mit Unterricht bei Alito Alessi, Adam Benjamin, Jenny Haack, matanicola, Heini Nukari u.a. seine eigene tänzerische Ausbildung verschafft.



//11.00 - 13.00 Uhr | Dalcroze-Saal
WORKSHOP III: DEVIANZ (Teil 1)
Der Workshop ist in englischer Sprache.
Performance | Saša Asentić (Choreograf und Performer Berlin)

Saša Asentićs künstlerische Praxis ist geprägt von dem Bewusstsein und dem Interesse, an den spezifischen Beziehungen zwischen Menschen sowie dem spezifischen Kontext, in dem diese Beziehungen entstehen. Für ihn geht es immer um das politische Potenzial der Begegnung zwischen uns als Künstler*innen und als Bürger*innen, nicht um den Austausch von „Produkten“ zwischen Tanzprofis. In seiner choreografischen Arbeit geht es ihm darum, die Beziehung zwischen Individuum und Gesellschaft zu erforschen und in Bezug auf soziale Choreografie zu analysieren. In dem Workshop wird Saša Asentić Methoden vorstellen, die er für seine kollaborativen inklusiven Tanzperformances entwickelt hat: DIS_Sylphide, Little Party of Missed Dance und We are not monsters sowie choreografische Materialien, Verfahren und Dokumente, die in verschiedenen künstlerischen Forschungsprojekten im Bereich Performance und Inklusion erstellt wurden.

Leitung | Saša Asentić wurde in Bosnien geboren. Er arbeitete in Serbien als Performance-Künstler und Kulturschaffender. Seit 2007 wird seine Arbeit deutschlandweit und international präsentiert. Asentić interessiert sich dafür, die Beziehung zwischen Individuum und Gesellschaft zu untersuchen und sie im Hinblick auf soziale Choreografie zu analysieren. Er arbeitet im Bereich des zeitgenössischen Tanzes, Performance und Disability Dance.



//13.00 - 14.30 Uhr | Seitenbühne Ost
TAFEL DER MÖGLICHKEITEN

Lunch | mit Akteur*innen der inklusiven Arbeit
 

//14.30 - 17.00 Uhr | Musikzimmer
WORKSHOP IV: AUTHENTIZITÄT

Organisations- & Kommunikationsstrukturen | Gina Jeske & Anna Rieger (Sophiensæle Berlin)
 
Gibt es das überhaupt „Barrierefreiheit“? In dem Workshop gehen wir gemeinsam den Fragen nach, welche Barrieren uns auf dem Weg zu einer inklusiven künstlerischen Praxis begegnen und welche Möglichkeiten es gibt, diese nachhaltig abzubauen. Wie lassen sich entsprechende Strukturen schaffen bzw. verändern? Welche Partnerschaften sind sinnvoll? Wie können wir uns für die Bedürfnisse und Wünsche einer diversen Künstler*innenschaft und eines diversen Publikums sensibilisieren? Ausgehend von den Praxiserfahrungen der Sophiensæle in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Vermittlung und Produktionsleitung erarbeiten wir konkrete Strategien, die eine strukturelle Öffnung von Institutionen in der freien Szene voranbringen.

 

Leitung | Anne Rieger ist Produktionsleiterin des von TANZPAKT Stadt Land Bund und der Senatsverwaltung für Kultur und Europa geförderten Projekts Making a Difference, das die acht Berliner Institutionen SOPHIENSÆLE, Tanzfabrik Berlin, Uferstudios, tanzfähig, Hochschulübergreifendes Zentrum Tanz Berlin, TanzZeit, Diversity Arts Culture und Zeitgenössischer Tanz Berlin 2018 in Lebens gerufen haben. Die zentrale Leitlinie des Projekts ist die Besetzung künstlerischer und nicht-künstlerischer Leitungs- und Expertenpositionen überwiegend mit Menschen mit Behinderungen, da erst durch die Teilhabe an Entscheidungs- und Gestaltungsmacht wirkliche gesellschaftliche Gleichberechtigung geschaffen wird. Making a Difference will den zeitgenössischen Tanz so um eine Ästhetik der Differenz ergänzen. Das Projekt läuft bis November 2021. Zuvor war Anne Rieger Produktionsleiterin der in London ansässigen Candoco Dance Company. Sie arbeitet außerdem als freie Produktionsleiterin und Dramaturgin mit Choreografin Annie Hanauer und dem Performancekünstler und Musiker Christopher Brett Bailey. 

  

Gina Jeske ist seit August 2018 ist in den Sophiensælen in den Bereichen Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Vermittlung tätig. In ihren Aufgabenbereich fallen unter anderem die zielgruppenspezifische Ansprache eines diversen Publikums und die damit verbundene Entwicklung entsprechender interner wie externer Kommunikationswege, der Ausbau eines Kooperationsnetzwerkes sowie die Koordination von Audiodeskriptionen für blinde und sehbehinderte Besucher*innen. Vor ihrer Tätigkeit bei den Sophiensælen war Gina Jeske als Dramaturgie- und Regieassistenz sowie Mitarbeiterin in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit an verschiedenen kulturellen Institutionen, Stadttheatern und in der freien Szene beschäftigt.

 


//14.30 - 17.00 Uhr | Nancy-Spero-Saal
WORKSHOP II: GEMEINSCHAFTEN (Teil 2)

Tanz | Bernhard Richarz (Tanzfähig Berlin)
 
Der Workshop beruht auf einer Ästhetik der Differenz und macht sie im Tanz erfahrbar und sichtbar. Er ist offen für alle, die neugierig sind, mit der Vielfalt in sich und in den Anderen zu tanzen. Auf Körperarbeit und tanztechnischen Elementen aufbauend, wird in der Improvisation die Fähigkeit zum freien Bewegen genutzt, angeregt und entwickelt. Tänzerische Vorerfahrungen oder Behinderungen des Körpers, der Sinne oder anderer Art sind nicht erforderlich, aber durchaus willkommen.

Leitung | Bernhard Richarz, Dr. med., lebt in Berlin. Als Co-Leiter der Initiative tanzfähig organisiert er Tanz, unterrichtet er Zeitgenössischen Tanz und vor allem Improvisation und ist er als Tänzer an verschiedenen Stücken beteiligt. Da er infolge einer Polio-Erkrankung von klein auf mit einer Behinderung lebt, hat er sich mit Unterricht bei Alito Alessi, Adam Benjamin, Jenny Haack, matanicola, Heini Nukari u.a. seine eigene tänzerische Ausbildung verschafft.



//14.30 - 17.00 Uhr | Dalcroze-Saal
WORKSHOP III: DEVIANZ (Teil 2)
Workshop in englischer Sprache
Performance | Saša Asentić (Choreograf und Performer Berlin)

Saša Asentićs künstlerische Praxis ist geprägt von dem Bewusstsein und dem Interesse, an den spezifischen Beziehungen zwischen Menschen sowie dem spezifischen Kontext, in dem diese Beziehungen entstehen. Für ihn geht es immer um das politische Potenzial der Begegnung zwischen uns als Künstler*innen und als Bürger*innen, nicht um den Austausch von „Produkten“ zwischen Tanzprofis. In seiner choreografischen Arbeit geht es ihm darum, die Beziehung zwischen Individuum und Gesellschaft zu erforschen und in Bezug auf soziale Choreografie zu analysieren. In dem Workshop wird Saša Asentić Methoden vorstellen, die er für seine kollaborativen inklusiven Tanzperformances entwickelt hat: DIS_Sylphide, Little Party of Missed Dance und We are not monsters sowie choreografische Materialien, Verfahren und Dokumente, die in verschiedenen künstlerischen Forschungsprojekten im Bereich Performance und Inklusion erstellt wurden.

Leitung | Saša Asentić wurde in Bosnien geboren. Er arbeitete in Serbien als Performance-Künstler und Kulturschaffender. Seit 2007 wird seine Arbeit deutschlandweit und international präsentiert. Asentić interessiert sich dafür, die Beziehung zwischen Individuum und Gesellschaft zu untersuchen und sie im Hinblick auf soziale Choreografie zu analysieren. Er arbeitet im Bereich des zeitgenössischen Tanzes, Performance und Disability Dance.



//17.00 - 18.30 Uhr | Nancy-Spero-Saal

PRÄSENTATION:DISKURS
Präsentation | Wagner Moreira (Tänzer und Choreograph)
Diskussion | Jaqueline Hamann & Silke Stuck (Farbwerk e.V.)


//18.30 - 19.00 Uhr | Große Bühne
Einführung & Inklusive Tastführung SCHOOL OF SHAME 

Stückeinführung | Matthias Huber (Tanzlabor Leipzig)

Vor der Aufführung von SCHOOL OF SHAME bietet Matthias Huber vom Tanzlabor Leipzig eine Einführung in das Stück für Menschen mit und ohne Sehbehinderung. Im Anschluss wird eine Tastführung angeboten.



//19.00 - 20.00 Uhr | Große Bühne
SCHOOL OF SHAME

Performance | TANZLABOR LEIPZIG in Kooperation mit POLYMORA Inc. (Leipzig)

Wofür wir uns schämen? Für unsere Körper, unser Begehren, unsere Fehler, unsere Egos und Erfolge. Doch vor wem schämen wir uns eigentlich? Scham kommt selten allein, Scham braucht Publikum - und sie zu überwinden auch. In einer virtuos skurrilen Musicalperformance zwischen Castingshow und Klassenzimmer blicken die fünf Performer*innen von POLYMORA Inc. ihren blinden Flecken ins Gesicht, be/schämen sich öffentlich und zerlegen dabei gesellschaftliche Systeme von Scham und Beschämung.

Als intersektionales Kollektiv mit einem Fokus auf Queerness und einer mixed-abled Arbeitsweise will POLYMORA Inc. seine künstlerische und politische Arbeit für möglichst diverse Menschen zugänglich machen. Drei der fünf Künstler*innen arbeiten zum dritten Mal in Kooperation mit dem Tanzlabor Leipzig.

SCHOOL OF SHAME! ist die erste gemeinsame Produktion. Mit zeitgenössischem Tanz und Musicalelementen werden Scham und Beschämung neu verhandelt und durch Gebärdensprache und Audiodeskription barrierearm inszeniert.

CHOREOGRAFIE+PERFORMANCE | Jana Zöll, Jutta Tille, Aisha Konaté, Miriam Welk, Alexandra Schwartz
DRAMATURGIE+MUSIK | Stephanie Krah
BÜHNENBILD | Jul Zureck, Ginger Carta
AUDIODESPKRIPTION | Matthias Huber
GEBÄRDENSPRACHE | Kristin Lehmann

Eine Produktion von Tanzlabor Leipzig in Kooperation mit POLYMORA Inc. und LOFFT – DAS THEATER. Gefördert von der Landesdirektion Sachsen, Stadt Leipzig, Kulturamt, Sozialamt der Stadt Leipzig. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushalts


//20.00 - 21.00 Uhr | Dalcroze-Saal
CHILL-OUT DIVERS!
Musik & Schnittchen
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//WANN 

18. Dezember 2019 | 10.00 - 21.00 Uhr 

 

//WO

HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste

Karl-Liebknecht-Straße 56 | 01109 Dresden

 

//TEILNAHME

Die Teilnahme am Zukunftslabor ist kostenlos, die Teilnehmerzahl jedoch begrenzt. Um eine verbindliche Anmeldung wird gebeten an lachenicht@soziokultur-sachsen.de


am 14.01.2019 von 19 bis 21:30 Uhr | Villa Wigman für TANZ Dresden

WERKSTATT #1: Kulturvermittlung für die Freie Szene 

Was bedeutet es, Kunstvermittlung in der freien Szene zu denken? Wie entwickelt Theaterscoutings Berlin seine Angebote, um eine nachhaltige Bindung an der Tanz- und Theaterszene aufzubauen, Berührungsängste abzubauen und neues Publikum zu gewinnen? Wie wird die Kunst des Zuschauens aufgewertet? Aus welchen Beweggründen beteiligen sich Spielstätten und Künstler*innen und welchen Gewinn haben sie? 

Workshop-Leitung: Juliane Wieland (Theaterscoutings Berlin).

Teilnahmegebühr: 10€  
Hinweis: Bitte dicke Socken oder Hausschuhe mitbringen, da die Veranstaltung auf Tanzteppich stattfindet.


am 28.01.2020 von 19 bis 21 Uhr | Societaetstheater Dresden

DISKURS #3: Blick nach vorn! - Perspektiven & Visionen der Freien Darstellenden Künste 

Die freien darstellenden Künste gelten als Impulskraft und eine der tragenden Säulen der deutschsprachigen Tanz- und Theaterlandschaft. Im Rahmen des fünften Bundeskongresses des Bundesverbands Freie Darstellende Künste (BFDK) mit dem Titel UTOPIA.JETZT, der vom 16.-19.01.2019 in Berlin stattfindet, werden aktuelle Fragestellungen und Visionen für die Zukunft beleuchtet. Wie kann Kunst ermöglicht werden? Welche Spezifika zeichnen die freien darstellenden Künste aus? Wo liegt das gesellschaftspolitische Potential der Szene? Und wo wollen wir in 10 Jahren stehen? Anne Schneider, Geschäftsführerin des BFDK, gibt einen Einblick in die Ergebnisse des Kongresses und die Arbeit des BFDK.

Impuls: Anne Schneider (Berlin)


DISKURS ist eine Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden.


am 05.02.2020 von 19 bis 21 Uhr | Zentralwerk Dresden

WERKEN III: Make me go around oder wie komme ich hier raus? - Gastspielakquise & Tourneeorganisation 

In Zeiten steigender Fördermittel und verstärkter Ausbildung im Bereich der Darstellenden Künste wird immer mehr Kunst produziert. Die Konkurrenz ist groß, die Aufführungsmöglichkeiten werden jedoch nicht mehr. Diese Veranstaltung gibt einen Einblick in die Gastspielakquise:  Wie wählt man aus, wen kontaktiert und wie kommt man überhaupt in Kontakt? Was passiert als Nächstes – welches Material benötigt man und wenn jemand Interesse hat, wie geht es dann überhaupt weiter? Wie erstellt man ein realistisches Gastspielbudget und plant die Aufführungen?

Referentin: Mechtild Tellmann (Köln).

WERKEN ist eine Kooperation mit Kreatives Sachsen – das Sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft.

Premieren in Sachsen

05. Dezember

Dresden, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste:

RAPID CYCLING – DAS BILDEST DU DIR NUR EIN


06. Dezember

Leipzig, LOFFT:

HEIMKEHR


07. Dezember

Bautzen, Burgtheater:

GNADENLOS


08. Dezember

Leipzig, Westflügel:

THE BOXER & THE SWAN


09. Dezember

Leipzig, LOFFT:

WERKSTATT PLUS: DESPAIRING BRAINCHILD


12. Dezember

Leipzig, LOFFT:

DIESEN MANGEL NEHMEN WIR PERSÖNLICH


13. Dezember

Dresden, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste:

WAS IST MEHR ZU VIEL ALS ALLES


19. Dezember

Leipzig, LOFFT:

|| KONZENTRAT ||

Rückblicke


am 04.12.2019 im Societaetstheater Dresden

DISKURS #2: Kuratieren als Liebeserklärung - Spielplangestaltung für freie Theater & Festivals

„Kuratieren ist ein Bekenntnis. Ein Bekenntnis zu den Arbeiten, ein Bekenntnis zu den Ästhetiken. Kuratieren ist eine Wette. Eine Wette auf das Gelingen, eine Wette darauf, dass etwas scheitern kann. Und Kuratieren ist eine Liebeserklärung. Eine Liebeserklärung an die Künstler*innen, eine Liebeserklärung an die Menschen, die hinter den künstlerischen Arbeiten stehen. Sie sind es, die diese initiieren, erschaffen und sie mit uns teilen.“, so Esther Holland-Merten, die in Wien die Sparte Performing Arts am "WUK Werkstätten- und Kulturhaus" leitet und als Impulsgeberin des Abends eingeladen war. 

Impuls: Esther Holland-Merten (Wien)

DISKURS ist eine Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden.


am 28.11.2019 um 19 Uhr im Hole of Fame Dresden 

Brot_lose_Kunst II: Über Geld spricht man nicht!

Die Netzwerkveranstaltung Brot_lose_Kunst richtet sich an Studierende und Absolvent*innen der Kunst-Hochschulen in Dresden sowie an Quereinsteiger*innen.
Dieses mal wurde bei Brot & Dips über Geld gesprochen: Gagenverhandlung in den Sparten Freie Darstellende Künste, Bildende Künste und Musik. Wie viel ist meine Arbeit wert? Welche Modelle der Mischfinanzierung gibt es? Diese und andere Fragen beantworteten Wiebke Bickhardt, Geschäftsführerin der JuWie Dance Company (Dresden), Daniel Rode, Bildender Künstler (Dresden) und  Claudia Schmidt-Krahmer, Prof. für Gesang an der HfM Dresden.


Brot_lose_Kunst ist eine Kooperation mit: Hochschule für Bildende Künste Dresden, Hochschule für Musik Dresden, Filmverband Sachsen.
Mit freundlicher Unterstützung von Hole of Fame Dresden und dem Filmverband Sachsen.

vom 08.-10.11.2019 in Dresden und Chemnitz

EXKURSION - Reisen in Szenen der freien darstellenden Künste

Das Programm ermöglicht einen Austausch zwischen Berlin und Sachsen. Die erste Reise sächsischer Künstler*innen führte zum 7. Branchentreff nach Berlin. Im November wurde der Gegenbesuch aus Berlin in Sachsen erwartet. Im Rahmen dieses Austausches gab es verschiedene Möglichkeiten der Begegnung, zum Beispiel beim Aperó oder Morning-Workout in Dresden, oder einer gemeinsamen Koch-session mit den Berlinern in Chemnitz.

EXKURSION ist eine Kooperation mit  Performing Arts Programm Berlin
Mit freundlicher Unterstützung u. A. von HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste, Projekttheater Dresden, Societaetstheater Dresden, Villa Wigman für Tanz e.V., Chemnitz Komplex, Zentrum für Darstellende Künste Chemnitz.


am 02.11.2019 um 10 Uhr im Steinhaus Bautzen 

Put yourself in my place - Interdisziplinärer und partizipativer Tanz- und Theaterworkshop

Workshop für Multiplikator*innen in und um Bautzen bzw. in ländlichen Region Sachsens.

Zielgruppe: Akteure aus den Bereichen Amateurtheater, Theaterpädagogik, Tanz, Kulturelle Bildung, Diversität, Empowerment, Persönlichkeitsentwicklung.

Workshopleitung: Darrel Toulon (Wien)

am 02.11.2019 um 10 Uhr im der PMG-Sporthalle Bautzen 

Wenn dir Steine in den Weg gelegt werden, weiche ihnen einfach aus - Parkour- & Free-Running-Workshop 

Workshop für Bürger*innen der Stadt Bautzen und Umgebung.

Zielgruppe: Bewegungsfreudige Menschen ab 13 Jahren, keine Vorkenntnisse nötig.

Workshopleitung: Patrick Prager (Berlin)

am 22.10.2019 um 19 Uhr im Societaetstheater Dresden

Diskurs I: Postmigrantische Kulturpraxis und die Festung Theater 

Vor über zehn Jahren begannen postmigrantische Künstler*innen aus ganz unterschiedlichen freien Szenen ihre Kreativität in einem Theaterhaus in Berlin zu bündeln. Die Suche nach „Gegenerzählungen“ wurde von Beginn an auch von neuen (kultur-)politischen Anstößen der Akteur*innen flankiert. Seitdem läuft nicht nur eine intensive künstlerische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Realitäten hierzulande und anderswo, sondern werden auch die Strukturen im Theaterbetrieb – etabliert oder nicht – radikal in Frage gestellt. Inzwischen ist die Pionierarbeit „postmigrantisches Theater“ längst im Mainstream angekommen. Doch zwischen der „herkunftsdeutschen Wahrnehmung“ des Begriffes und dem Selbstverständnis der Akteur*innen klaffen immer noch Welten auseinander.

Impuls: Tunçay Kulaoğlu (Berlin)

DISKURS ist eine Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden.


am 09.10.2019 um 21 Uhr im Societaetstheater Dresden 

Speeddating-Cocktail & Talk2

Dieses hochprozentige Begegnungsformat ermöglichte interessierten Festivalbesucher*innen und Künstler*innen von nah und fern einen Einstieg ins Gespräch, um in lockerer Atmosphäre Erfahrungen auszutauschen, Visionen zu entwickeln und zukünftige internationale Kooperationsprojekte anzubahnen. 

Gäste: Julia Amme (Dresden), Saranjit Bird (Birmingham), Pavel Forman (Ostrava)

SPEEDDATING-COCKTAIL & TALK 2 fand im Rahmen des internationalen Festivals szene:EUROPA statt und war eine Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden.