Veranstaltungsangebote 

Im Januar 2021 finden aufgrund der aktuellen Bestimmungen zur Eindämmung der COVID19-Pandemie alle Veranstaltungen digital statt. Wir informieren Sie nach Ihrer Anmeldung über den Zugang. Bitte beachten Sie, dass wir uns im Zusammenhang mit der aktuellen Covid19-Lage vorbehalten, Veranstaltungen abzusagen bzw. zu verschieben. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

am 18. Januar 2021 von 10 bis 13 Uhr | digital 

Schreib- und Zahlenwerkstatt: Finanzplanerstellung für Anträge

Leitung: Ilona Schaal (Leipzig)

Ein ausgeklügelter Finanzplan ist das A und O eines guten Antrags und sollte nicht unterschätzt werden. Worauf muss ich bei der Budgetierung von Sach- und Personalkosten achten? Wie sieht es mit Honorarspielräumen aus? Und wie bringe ich meinen Finanzplan am besten ins Verhältnis zu meinem Antrag? Gemeinsam mit Ilona Schaal und im Austausch unter Kolleg:innen finden Interessierte, die Unterstützung bei der Erstellung und Optimierung ihrer Finanzpläne suchen, Beratung und Tipps zum Thema.

Ilona Schaal ist seit Anfang 2017 als Programmdirektorin an der Schaubühne Lindenfels in Leipzig tätig. Im Rahmen dessen übernimmt sie die Produktionsleitung für Eigenproduktionen und Gastspiele im Theater-, Tanz- und Musikbereich. Davor war sie u.a. für die internationalen Kooperationsprojekte des Bonner fringe ensemble zuständig. Sie studierte Theaterwissenschaft (Bachelor) in Leipzig und Theater- und Orchestermanagement im Master an der HfMDK Frankfurt/Main. 


Veranstaltungsort: digital über Link nach Anmeldung / aktive Plätze sind voll, es gibt nur noch "stumme Plätze".

 
#pros #beginners #students #amateurs 

am 20. Januar 2021 von 11 bis 13 Uhr | digital 

Honorargestaltung in den Freien Darstellenden Künsten

Leitung: Heike Zadow, Helge-Björn Meyer (Dresden)

Im Hinblick auf die Position, die die freien darstellenden Künste in Deutschland einnehmen, müssen die Vielfalt und das hohe Niveau langfristig gesichert werden. Das bedeutet unter anderem, dass für öffentlich geförderte Projekte freischaffender Künstler:innen eine Honorierung nach sozialen Mindeststandards gewährleistet werden muss. Doch wo liegen diese?  Wer darüber Bescheid weiß, kann über Honorare, Höhen von Projektförderungen und seine oftmals prekäre Lage leichter sprechen. Dies bedeutet nicht nur einen Dialog mit den Geldgeber:innen und der Verwaltung anzufangen, sondern auch eine rege Diskussion unter den Akteur:innen selbst.

Veranstaltungsort: digital  / Teilnahme nur für Studierende und Absolvent:innen der HfBK - Hochschule für Bildende Künste Dresden möglich

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Career Service der HfBK - Hochschule für Bildende Künste Dresden.

 
#students # beginners 

am 04. Februar und 05. Februar 2021 nach Vereinbarung | digital 

DRAMATURG:INNEN-SPRECHSTUNDE #2


Beratung: Katrin Breschke (Frankfurt/Main) + Helge-Björn Meyer (Dresden)


Sechs Tanz- und Theatermacher:innen erhalten die Möglichkeit für persönliche Konsultationen, um sich fachlichen Rat in inhaltlich-dramaturgischen Fragen, die bei der Erarbeitung von Einreichungen, Konzepten oder im aktuellen Probenprozess auftreten, einzuholen.

Eine Konsultation dauert 60 Minuten.

Katrin Breschke studierte Germanistik, Romanistik und Philosophie an der TU Dresden und anschließend Dramaturgie an der Hessischen Theaterakademie bei Hans-Thies Lehmann. Danach war sie als Schauspieldramaturgin am Theater und Philharmonischen Orchester Heidelberg, an den Staatstheatern in Nürnberg und in Braunschweig sowie zuletzt am Staatsschauspiel Dresden engagiert. Sie begleitete spartenübergreifende Arbeiten zwischen Schauspiel und Musiktheater, internationale Projekte und beschäftigt sich mit dem Thema Barrierefreiheit im Theater. Von 2017 bis 2020 war sie Mitglied der Facharbeitsgruppe Darstellende Kunst beim Amt für Kultur und Denkmalschutz der Stadt Dresden. Seit August 2020 leitet sie gemeinsam  mit Ines Wuttke FLUX - Netzwerk Theater und Schule in Frankfurt/Main.

Helge-Björn Meyer studierte Philosophie und Theaterwissenschaften an der Universität Leipzig. 2001 bis 2004 war er als Schauspieldramaturg am Bremer Theater tätig. Am Theater Magdeburg arbeitete er von 2004 bis 2006 als Tanz- und Musiktheaterdramaturg. 2005 bis 2007 arbeitete er als Tanzdramaturg für die Biennale da la Danza di Venezia (Italien). Seit 2007 wirkte er als Gastdramaturg an diversen Theatern und für Festivals, wie dem Hebbel am Ufer Berlin, den Berliner Festspielen, Maxim-Gorki-Theater Berlin, Deutsches Nationaltheater Weimar, Schauspiel Leipzig, Théâtre Nationale Rennes (Frankreich), Vereinigte Bühnen Bozen (Italien), Nationalballett Pristina (Kosovo), Nationaltheater Tuzla (Bosnien-Herzegowina). 2010 bis 2015 war er als Tanzdramaturg an der Oper Graz (Österreich) tätig. 2013 gründete er das Performancekollektiv Richter/Meyer/Marx (Berlin), das mit verschiedenen nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet wurde. Er ist Teil von unterschiedlichen Gremien, Fachbeiräten und Jurys, wie der Hauptjury für das Residenzprogramm flausen - young artists in residence. Seit 2019 leitet er die Servicestelle FREIE SZENE.


Veranstaltungsort: digital über Link nach Anmeldung / Bewerbungen sind nicht mehr möglich.
 
#pros #beginners #students #amateurs

am  24. März 2021 von 18 bis 20 Uhr | digital 

WERKEN VII: Kunstförderung abseits von Antragskultur? Eine Einführung in Fundraising und Sponsoring

Impuls: Frank Schellenberg (München)

Um freie Tanz- und Theaterproduktionen anzubieten und diese qualitativ und quantitativ absichern zu können, müssen sie zunächst finanziert werden. Ein dichtes Netz an unterschiedlichen Fördermöglichkeiten durch die öffentliche Hand gewährleistet dies in der Regel. Krisensituationen -wie es die aktuelle COVID19-Pandemie darstellt - folgen meist Sparmaßnahmen, d.h. abnehmende Leistungen durch Staat, Länder und Kommunen. In Zukunft könnten deshalb vermehrt Gelder aus dem privaten Wirtschaftsbereich beansprucht werden. Generell scheinen in einer privaten Kulturförderung noch Ressourcen zu liegen.

In dieser Ausgabe von WERKEN sollen die Potenziale und Chancen von Fundraising und Sponsoring für die Freien Darstellenden Künsten erörtert werden:  Wie funktioniert eine förderunabhängige Finanzierung? Was ist darunter zu verstehen? Bilden Sponsoring, Mäzenat:innentum und Crowdfunding Alternativen zu den herrschenden Förderinstrumenten von Bund, Freistaat und Kulturräumen? Welche Chancen bietet beispielsweise Crowdfunding, um freie Theaterprojekte finanziell zu unterstützen bzw. zu finanzieren? Welche Kommunikationsmittel führen zum Erfolg? Wie wichtig sind funktionierende Netzwerke? 


Frank Schellenberg hat Geschichte, Politik und Italianistik in Göttingen und Rom studiert und ist ausgebildeter Musikkaufmann. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Veranstaltungs- und Eventbranche als Mitarbeiter verschiedener Veranstaltungsstätten und Festivals. Seit 2006 ist Frank Schellenberg in Beratung und Vermarktung von Kultur- und Bildungsinstitutionen, der öffentlichen Hand und Unternehmen tätig und hat zahlreiche Einrichtungen bei der Lösung strategischer und wirtschaftlicher Fragestellungen unterstützt. Frank Schellenberg ist Geschäftsführer der actori GmbH München.

Die actori GmbH ist das führende Beratungs- und Vermarktungsunternehmen in den Bereichen Kultur, Entertainment und Bildung im deutschsprachigen Raum. Seit 2005 wurden in über 250 Projekten Kultur- und Entertainmentinstitutionen, Unternehmen sowie die öffentliche Hand in strategischen und wirtschaftlichen Fragestellungen unterstützt und begleitet, u.a. das Pina Bausch Zentrum Wuppertal, die Stadt Leipzig, das Burgtheater Wien, die Semperoper Dresden, die Bayerische Staatsoper München.


Veranstaltungsort: digital über Link nach Anmeldung.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, die Platzanzahl jedoch begrenzt. Um rechtzeitige und verbindliche Anmeldung wird deshalb gebeten.

WERKEN ist eine Kooperation mit Kreatives Sachsen – das Sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft.

#pros #beginners #students #amateurs #multiplicators #managers

Premieren in Sachsen

Veranstaltungen in Sachsen, die der Unterhaltung und der Freizeitgestaltung dienen, sind gegenwärtig untersagt. Diese Regelung trat am 02. November 2020 in Kraft und wurde am 31. Januar 2021 verlängert. Somit bleiben auch die Theater weiterhin geschlossen. Laut Dresdner Semperoper verlängert das Sächsische Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus die Schließung der Sächsischen Staatstheater sogar bis einschließlich 31. März 2021. 

Digitale Angebote freier sächsischer Theatermacher:innen

seit 06. November 2020

Digital von theatrale subversion: ARCHIV DER LEBENDEN TOTEN

seit 01. Dezember 2020
Digital
über HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste: JAHRESRÜCKBLICK 2020

05. Januar 2021 bis 14. Januar 2021
Digital
über Schaubühne Lindenfels: DAS NEUE EVANGELIUM

11. Januar 2021
Digital
über Cammerspiele Leipzig: 4.0. VOLT - DIE IMPROSHOW!

14. Januar 2021 bis 17. Januar 2021
Digital
über go plastic company: ASPHALTSTUDIEN/EDGE/DISPLACES BODIES (Video Release)

14. Januar 2021
Digital
Hochschule für Bildende Künste Dresden: DIGITALES FLANIEREN

15. Januar 2021
Digital
über LOFFT digital: ONLINE-PROBENEINBLICK - WIR

18. Januar 2021 bis 21. Januar 2021
Digital
über HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste: TANZPAKT Dresden Akademie 

22. Januar 2021 bis 24. Januar 2021
Digital
über HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste: TISCHGESELLSCHAFT "WIEDER DA!"

27. Januar 2021
Digital
über Societaetstheater Dresden Livestream: DENKZEIT - DIE KUNST DER PAUSE V

28. Januar 2021
Digital
über LOFFT digital: PARALLEL SITUATION

26. - 28. Februar 2021
Digital
über HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste: HOME AWAY FROM HOME

Wir wollen gemeinsam durchhalten und uns gegenseitig den Rücken stärken bis wir wieder auf die Bretter der Welt dürfen – das ist die Devise.
Ihr wollt euren Kolleg:innen aufmunternde Worte zukommen lassen oder in einem kurzen Statement teilen, wie wichtig Kunst & Kultur sind? 
Dann schickt euren ca. 30 sekündigen Beitrag! 

Wir wollen gemeinsam durchhalten und uns gegenseitig den Rücken stärken bis wir wieder auf die Bretter der Welt dürfen – das ist die Devise.
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Wir wollen gemeinsam durchhalten und uns gegenseitig den Rücken stärken bis wir wieder auf die Bretter der Welt dürfen – das ist die Devise.
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Rückblicke


am 11. Januar 2021 von 19 bis 21.00 Uhr |  digital 

Eine Reihe Interdisziplinäres#2 - Referenzrahmen digitaler Spielflächen

In der 2. Ausgabe stellte Marcus Lobbes die neu gegründete  ‚Akademie für_Theater_und_Digitalität‘ in Dortmund vor. Dort wird interdisziplinär und überregional vernetzt gearbeitet und Fragen behandelt wie: 

Welches Knowhow brauchen Theaterschaffende jetzt? Und welches in der Zukunft? Welche Werkzeuge können und müssen die Theater selbst entwickeln? Welche neuen Möglichkeiten der Narration ziehen in das Theater ein, katalysiert durch neue Technologien? Welche gesellschaftlichen Debatten können angestoßen werden? Wie lässt sich Technologie – als Mittel der Herstellung und Gegenstand der Betrachtung – in einem künstlerischen Möglichkeitsraum sinnlich erfahren und diskutieren?

 

Marcus Lobbes ist seit 2020 Direktor der Akademie für Theater und Digitalität, der sechsten Sparte am Theater Dortmund. In  der Spielzeit 2019/20 war er dort Künstlerischer Leiter. Er arbeitet seit 1995 als Regisseur und Ausstatter im Musik- und Sprechtheater, wo er neuartige kollektive Arbeitsformen mit den Ensembles erprobt. Von Universitäten und Hochschulen in Deutschland und Österreich wird er als Gastdozent und Redner eingeladen.

Eine Kooperationsveranstaltung mit der Schaubühne Lindenfels.

#pros #beginners #students #amateurs #multiplicators 

am 15. Dezember 2020 von 10 bis 18.30 Uhr |  digital 

DIVERS! CONNECT. Zukunftslabor Inklusion und Freie Darstellende Künste in Sachsen 

In Lectures, Panels und Workshops wurden künstlerische Allianzen und Kollaborationen vorgestellt, um Netzwerke zu schaffen und nach Möglichkeiten zur verbesserten Sichtbarkeit von Künstler:innen mit Behinderung zu suchen: Wie können Tanz und Theater zu einer stark wirkenden inklusiven Praxis in Sachsen werden? 

Mit Impulsen und Beiträgen von Jeffrey Döring + Athina Lange (Leipzig), farbwerk e.V., Forward Dance Company + Nir de Volff (Leipzig), Anne-Cathrin Lessel (Leipzig), Wagner Moreira (Dresden), Marion Müller (Leipzig), Jo Parkes + Tamara Rettenmund (Berlin), POLYMORA Inc. (Leipzig), Anna-Rebecca Thomas + Konstantin Langenick (Berlin), Darrel Toulon (Wien), Sebastian Urbanski (Berlin), Gee Vero + Nora Otte (Leipzig/Dresden), Noa Winter (Berlin) sowie Jana Zöll (Leipzig)

Diese Veranstaltung war eine Kooperation mit LOFFT - DAS THEATER und der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich.


#pros #beginners #students #amateurs #multiplicators #managers

am 11. Dezember 2020 von 11 bis 14 Uhr | digital

Meetup -Werkstatt »Performing Exchange: Freie Darstellenden Künste in ländlichen Regionen« 

Im Rahmen der digitalen Meetup-Werkstatt berichteten Kulturakteur:innen aus Sachsen und NRW, wie sie in ihren ländlichen Regionen die Beziehungen zu Menschen und Orten aufbauen und leben, wem und wie Teilhabe am Kulturleben ermöglicht wird, was dabei besonders gut gelingt und welche Hürden die Teilhabe erschweren. Ausgehend von dieser Bestandsaufnahme wurden Bedarfe gesammelt und über Visionen und Strategien diskutiert, wie die Kulturakteur:innen aus Sachsen und NRW in Zukunft gestärkt werden können.

Mit Daniel Hoernemann (CommunityArtWorks), Jana Schmück und Anne Dietrich (TanzArt), Isolde Matkey (tristan agency), Theaterlabor Bielefeld, Simon Bronikowski (Studio 7 Theater), Ingrid Misterek-Plagge (Schloss Ringenberg, Hamminkeln), Miriam Tscholl (Dresden), Helge-Björn Meyer (Servicestelle FREIE SZENE Sachsen), Ulrike Seybold und Julian Pfahl (NRW Landesbüro Freie Theater), Anne Schneider und Swetlana Gorich (Performing Exchange, Bundesverband Freie Darstellende Künste).

Diese Veranstaltung wurde mit NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste durchgeführt und in Kooperation mit dem Sonderprogramm »Performing Exchange« des Bundesverband Freie Darstellende Künste.

#pros #beginners #students #amateurs #multiplicators #managers

am 01. Dezember 2020 von 19 bis 21 Uhr |  digital

DATE with Palucca M.A. Choreography WS 2020

Eine Begegnung der neuen Studierenden des M.A. Choreography der Palucca – Hochschule für Tanz Dresden mit Vertreter:innen der sächsischen Tanzszene, um sie mit Tanzorten, Tanznetzwerken und Tanzprojekten vertraut und Sachsen für sie als Produktionsstandort attraktiv zu machen.


Diese Veranstaltung war eine Kooperation mit MA Choreography der Palucca - Hochschule für Tanz Dresden,.
Mit freundlicher Unterstützung der TENZA Dresden.


#dancers #choreographers #beginners #students 


am 13. Oktober 2020 von 19 bis 21 Uhr |  GEH8 Dresden

Brot_lose_Kunst III: Solo, Duo, Kollektiv? Formen künstlerischer Kollaborationen 

Gespräch bei Brot and Dips mit Paul Elsner (Bildender Künstler), Cindy Hammer (Choreografin) & Nicole Meier (Managerin) zu Gruppenarbeit und Selbstorganisation.

  

Künstler:innen aus den Sparten Bildende Kunst, Darstellende Kunst und Musik, die in unterschiedlichen Gruppenkonstellationen erfolgreich tätig sind, sprachen über ihre Erfahrungen um das Arbeiten in offenen oder festen Künstlerkollektiven.


Brot_Lose_Kunst
ist eine Kooperationsveranstaltung der Servicestelle FREIE SZENE mit der Hochschule für Bildende Künste Dresden und der Hochschule für Musik Dresden sowie dem Filmverband Sachsen e.V. 

#beginners #students 

am 12. Oktober 2020 von 19 bis 21 Uhr |  Schaubühne Lindenfels Leipzig

EINE REIHE INTERDISZIPLINÄRES #1 - Für Kollaboration, Solidarität & gesellschaftliche Relevanz 

Wie kann ein Theater der Zukunft aussehen? Welche Möglichkeiten und Bedingungen hat ein vernetztes, fachübergreifendes Arbeiten im Theater?
 
Impuls: Franz Knoppe (Chemnitz)

Fünf Jahre nach der Selbstenttarnung des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) organisierte eine Gruppe, bestehend aus Theatermacher:innen und einer Konfliktforscherin, das Theatertreffen Unentdeckte Nachbarn in Chemnitz und Zwickau. Dieses Festival vernetzte kommunale, regionale und bundesweite Erinnerungsinitiativen an den Schnittstellen zwischen Kultur, Zivilgesellschaft und Wissenschaft.  Das Nachfolgeprogramm neue unentd_ckte narrative entwickelt die Methode der Kreativen Diskurstransformation weiter.

EINE REIHE INTERDISZIPLINÄRES
ist eine Kooperationsveranstaltung mit der Schaubühne Lindenfels.
 
#pros #beginners #students #amateurs #multiplicators

am 06. Oktober 2020 von 19 bis 21 Uhr |  Societaetstheater Dresden

DISKURS #5: Cultural Governance - Freie Künstler:innen in kulturpolitischen Entscheidungsprozessen 

Wie kann Kulturpolitik im Sinne einer Cultural Governance so gestaltet werden, dass nicht die Politik und nachgeordnet die Verwaltung über Entscheidungsprozesse verfügen und diese bestimmen, sondern auch diejenigen, um die es geht: Künstler:innen, Kulturschaffende, Bürger:innen?  Wie kann dieser Prozess gestaltet werden? Welches Konfliktpotenzial und Möglichkeiten für Allianzen bestehen in Verhandlungen? 


Impuls: Dr. Janet Merkel (Berlin)

DISKURS ist ein Gesprächsformat über Positionen zeitgenössischer Kulturpolitik und Kunstproduktion.
DISKURS ist eine Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden. 

#pros #beginners #students #amateurs #multiplicators

am 05. Oktober 2020 von 19 bis 21 Uhr |  LOFFT – DAS THEATER Leipzig und als Live-Stream 

Perspektive Inklusion! Mixed-ability im Tanz - Die FORWARD DANCE COMPANY stellt sich vor 

Die erste Ausgabe des neuen Gesprächsformats Perspektive Inklusion! stellte Akteur:innen des sächsischen Kultur- und Hochschulbereichs vor und setzte sich mit der Frage auseinander, wie Inklusion im Kontext von Kunst und Kultur realisiert werden kann. 


LOFFT - DAS THEATER in Leipzig etabliert die erste professionelle mixed-abled Tanzcompany an einem freien Theaterhaus im deutschsprachigen Raum. Gustavo Fijalkow, künstlerischer Projektleiter der FORWARD DANCE COMPANY, gab Auskunft über Visionen, Vorhaben und Vorbilder und stellte die Arbeit dieser einmaligen Company vor, in der Menschen mit und ohne Behinderung gleichberechtigt wirken. Im Anschluss diskutierte Eva Jünger mit Prof. Katharina Christl von der Palucca - Hochschule für Tanz Dresden, und Gerda König,  Choreographin und Begründerin DIN A 13, und der Tänzerin Lisa Zocher über die Ausbildungs- und Arbeitssituation von Kulturschaffenden mit Behinderung.


Perspektive Inklusion! ist eine Veranstaltungsreihe des Runden Tisches für Kunst- und Kulturschaffende mit Behinderung und wird in Kooperation mit der Koordinierungsstelle zur Förderung der Chancengleichheit an sächsischen Universitäten und Hochschulen, der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich, der Servicestelle Freie Szene und LOFFT - DAS THEATER realisiert.

#pros #beginners #students #amateurs #multiplicators


am 30. September 2020 von 19 bis 21 Uhr | Projekttheater Dresden

WERKEN VI: Strategien für (internationale) Koproduktionen und Touring

Keine Koproduktion, Kooperation oder Tour ohne Netzwerkaufbau und Netzwerkpflege: Welche Netzwerke und Förderungen gibt es? Nach welchen Kriterien begebe ich mich auf die Suche? Wo fange ich an? Und warum das Ganze überhaupt?

 
Leitung: Katja Sonnemann (Berlin)
 
WERKEN ist eine Kooperation mit Kreatives Sachsen – das Sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft.


#pros #beginners #students #amateurs #multiplicators


am 08. September 2020 in HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

EINBLICKE#2: Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen stellt sich vor

Welchen Auftrag hat die Kulturstiftung? Welche Aufgaben erfüllt sie? Wie wird sie finanziert? Wie hoch ist das Fördervolumen? Wer sitzt wie lange warum in Beiräten? Wie werden Projekte ausgewählt? Welche Voraussetzung sollten für eine Antragsstellung erfüllt sein?
Antworten auf diese Fragen wurden in einem Vortrag sowie in einer anschließenden Gesprächsrunde durch fachkundige Mitarbeiter:innen der KdFS gegeben.
Die Veranstaltung richtete sich an Künstler:innen und Berufsanfänger:innen, die bisher erfolglos oder noch keine Anträge auf Förderung bei der Kulturstiftung gestellt haben.

Referent:innen: Johannes Schiel (Stellv. Stiftungsdirektor
sowie Referent für Darstellende Kunst und Musik, Gastspielförderung freie Theater, Recht und Verwaltung der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen) und Angelica Burkhardt (Projektsachbearbeiterin für Darstellende Kunst und Musik, Gastspielförderung freie Theater der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen)
 
Mit freundlicher Unterstützung der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

#pros #beginners #students #amateurs #multiplicators

am 6. August 2020 in der Servicestelle FREIE SZENE

Dramaturg:innensprechstunde #1

Die Künstlerinnen & Kollektive Caminsiki Hauser Kollektiv, KOMA Tanz & Performance/Magdalena Weniger, the guts company und Yamile A. Navarro erhielten die Möglichkeit vor den unmittelbaren Antragsfristen, eine Konsultation mit den Dramaturg:innen Katrin Breschke und Helge-Björn Meyer zu bekommen, um sich fachlichen Rat in inhaltlich-dramaturgischen Fragen, die beispielsweise bei der Erarbeitung von Einreichungen, Konzepten oder im aktuellen Probenprozess auftreten, einzuholen. Ziel ist es, in einem möglichst frühen Stadium des künstlerischen Arbeitsprozesses geeignete Perspektiven, Verfahren und Materialien zur Annäherung und schriftlichen Fixierung an eine Inszenierungsidee zu finden.  

 #pros #beginners #students #amateurs 

am 6. August 2020 online 

Sächsischer Digital-Stammtisch N°1

Der seit 2018 in Dresden existierende Stammtisch frei arbeitender Produzent:innen in den Darstellenden Künsten wurde für ganz Sachsen digital erweitert. Austausch, Unterstützung, gegenseitige Beratung und das Weiterleiten von Jobanfragen waren wesentlicher Bestandteil. 

 #pros #beginners #students #amateurs  

am 11. Juli 2020 in der TENZA Schmiede Dresden 

WERKRAUM#2: Der Einsatz von Requisiten in Performances als Klangobjekte 

Es wurden Möglichkeiten der Interaktion mit Objekten und Materialien durch Klang und Berührung untersucht. Materialien verstanden als Dinge und Materien mit denen wir leben und die besondere Eigenschaften, Geschichten und Widerstände haben. Dies regte zu materialbasierten, klangraumbezogenen Praktiken an und zu einem bewussteren Umgang mit Requisiten als Spielpartnern.


 Workshop-Leitung: Janine Eisenächer (Berlin)


 Mit freundlicher Unterstützung der TENZA Schmiede Dresden.

  
 #pros #beginners #students #amateurs

am 06. Juli 2020 im Kulturrathaus der Stadt Dresden

EINBLICKE#1: Das  Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden stellte sich vor

Wie ist die Kulturverwaltung der Stadt Dresden aufgebaut? Wer arbeitet wo und auf welchem Tätigkeitsgebiet? Was passiert mit (m)einem Antrag auf Projektförderung? Wie (und warum) werden Kulturfördermittel im Kommunalen Haushalt überhaupt bereitgestellt? Wie viele Antragsgebiete werden bearbeitet? Welche Hilfsmittel stehen zur Verfügung? Was unterscheidet Institutionelle Förderung von Projektförderung? Das Stellen von Fragen war bei diesem zweistündigen Format ausdrücklich erwünscht. 

Impuls: Stephan Hoffmann (Referent für Darstellende Kunst/Internationales beim Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden)

 
Mit freundlicher Unterstützung des Amtes für Kultur und Denkmalschutz Dresden.

   

#pros #beginners #students #amateurs #multiplicators #veterans

Digitale Festspiele

Neue Medien, neue Formate, neuer künstlerischer Output

Wir präsentierten  vom 01. April 2020 bis 30. Juni 2020 zugesandte digitale Shows!

»Invitation To Dance«  

von C.O.R.E. Dance Projects (2020)

 "Die eigenen vier Wände sind in den letzten Wochen stärker denn je ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Sie sind Arbeitsraum, Klassenzimmer, Rückzugsort geworden. Im Kurzfilm „Invitation To Dance“, der aus einem einzigen Schnitt besteht, lassen die Choreografen Helena Fernandino und Wagner Moreira das Wohnhaus zum Entstehungsort eines künstlerischen Schaffensprozesses werden, der sich aufgrund der momentanen Situation nicht vor großem Publikum aufführen lässt. Das Wohnhaus, das den beiden als Bühne gilt, ist dabei kein geringeres als das Haus Schminke in Löbau, eines der wichtigsten Exemplare der klassischen Moderne. Moreira, der ab der Spielzeit 2020/21 zudem die Leitung der Tanzcompagnie der Landesbühnen Sachsen übernimmt und Fernandino machen sich das Haus Schminke zu eigen und beleben es auf wunderbare Weise. Filmisch realisiert wurde „Invitation to Dance“ von Steffen Krones (Lax Films) und musikalisch begleitet von Simone Ferrini. "


 
 

Directed by: Steffen Krones

Concept: Wagner Moreira

Choreography and Performance : Helena Fernandino & Wagner Moreira_ C.O.R.E. Dance Projects

Piano/Music adaptation: Simone Ferrini

Assistant Director: Mjriam Mager

Supported by : so geht sächsische. 

Stiftung Haus Schminke. 

»Pandemie – Eine Wiedergängerin«  

ein Theaterfilm von Marie Bues, Niko Eleftheriadis, Marie Ulbricht, Annatina Huwiler und Luise Heiderhoff (2020)

In PANDEMIE – EINE WIEDERGÄNGERIN (Theaterfilm) führt das Virus eine Ärztin und einen Patienten im weitläufigen Labyrinth der Bühnenräume des HAUS DER ANTIKÖRPER zusammen. In gemeinsamer Quarantäne geben sie sich allen Phasen der Untersuchung, Diagnose, Aufklärung, Behandlung und entsprechenden Wechselwirkungen hin. Aus gegenseitiger Ansteckung, Immunisierung, Gefährdung und Heilung erwächst das Modell einer eigensinnigen, widerständigen und stolzen Gemeinschaft.

 

Unter Einfluss der geltenden Hygienestandards probten Tänzer:innen, Schauspieler:innen und Musiker:innen in ihren Wohnungen in Stuttgart, Antwerpen, Richmond, Marseille, Berlin, Weinstadt, München und Hamburg sowie im Theater Rampe.

Mit ihren Mobiltelefonen, teils mit Unterstützung ihrer jeweiligen häuslichen Gemeinschaften, drehten sie viele Szenen selbst. So entstand das virtuelle HAUS DER ANTIKÖRPER.

 

Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes, durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und durch die Stiftung der Landesbank Baden-Württemberg.

»Beethoven - Ein Geisterspiel«  

ein Projekt von Jan-Christoph Gockel (2020)

 Zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens realisiert das Staatstheater Mainz ein spartenübergreifendes Projekt, in dem die durch den Gehörverlust verbundene Isolation und Vereinsamung des Künstlers im Mittelpunkt steht.

 

Inszenierung und Fernsehregie: Jan-Christoph Gockel

Musikalische Leitung: Hermann Bäumer

Bühne: Julia Kurzweg

Kostüme: Sophie Du Vinage

Puppenbau und -spiel: Michael Pietsch

Dramaturgie: Ina Karr, René Michaelsen und Jörg Vorhaben

Licht: Ulrich Schneider, Chor: Sebastian Hernandez-Laverny

Klavier: Fiona Macleod

Redaktion ZDF/3sat: Jule Broda und Dietmar Klumm.

Mit: Anika Baumann, Michael Dahmen, Vincent Doddema, Rüdiger Hauffe, Michael Pietsch.

Mitglieder des Opernchors und des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz

 

Foto: Torsten Silz

»parallel situation«  

von  Barbara Lubich & Anna Till (2017)

 In „parallel situation“ treffen Tanz und Fotografie in Echtzeit aufeinander. In einem performativen Dialog verhandeln Barbara Lubich und Anna Till die Kraft von Bildern. Der Bühnenraum verwandelt sich in Bildflächen und die Bewegung wird zum Motiv. Die Aufnahmen entstehen im Moment der Performance und eröffnen ungewöhnliche Perspektiven und Details: Augenblicke maximaler Körperspannung, bizarre Bildausschnitte oder das lustvolle Spiel zwischen Schärfe und Unschärfe werden unmittelbar in die Gegenwart projiziert.

Live zu sehen am 21. Januar 2021 im LOFFT - Das Theater!


 artistic direction & performance | Barbara Lubich, Anna Till
 photography l Barbara Lubich
 dance l Anna Till
 music & sound composition l Nikolaus Woernle
 text l Ulrike Feibig
 stage & costume design l Konstanze Grottkopp
 light design & technical support l Martin Mulik
 dramaturgy l Nora Otte
 layout catalogue l Juliane Schmidt
 production l Bettina Lehmann 

Aufnahme: Clemens  Mart

»Im Auge des Tanzes«  

von

 Ursula Gigler-Gausterer – Herwig Baumgartner – Valentina Moar – Gerhard Nierhaus 

 im Rahmen der internationalen Bühnenwerkstatt (2013)

Emotional eyes. 

Eine vertanzte Relativitätstheorie im Makro- und Mikrokosmos. 

A celebration of the divine beauty. 

Ein Eintauchen des Betrachters, ein körperliches Empfinden in Bewegung und des Tanzes. 

Ein neuer Betrachtungsmoment in Struktur und Leichtigkeit.

 

Film, Konzept, Regie, Tanz, Komposition: 

Herwig Baumgartner

Ursula Gigler-Gausterer

Valentina Moar

Gerhard Nierhaus

 

Technische Informationen:

Circular Fisheye – Statische Kamera – Bildüberlagerung im Makro- und Mikrokosmos – 360°Dome

 

Mit freundlicher Unterstützung von Gall Pharma GmbH Graz.

»Ivory/Wintana«  

von Chagall (2020)

In dem Song "Ivory / Wintana" nutzt Chagall live ein multimediales System, bestehend aus den MI · MU-Handschuhen, dem MI · MU-Glover, dem Xsens-Anzug, VRee & Unity , um alle Bässe (mit Oszillatorkopfsteuerung) und Gesangseffekten zu spielen sowie zeitgleich die drei 'Chagavatars' in Echtzeit zu steuern.

"Ivory / Wintana" wurde in Zusammenarbeit mit Raven geschrieben und produziert.

Das Werk ist Frauen aus Blenheim Grove in Peckham, London gewidmet.

 

Kamera / Schnitt: Niels Groenendijk

Schlagzeug: Alvin Lee Ryan

Keyboard / Backing Vocals: Veera Lummi

Audioaufnahme: Sven de Hoog

Beleuchtung: Stefan Prokop

Creative Direction Visuals: Eduardo Fitch und Leyla Rees

Bewegungsrichtung: Leyla Rees 

»Potosí TV #1«  

vom Theater an der Ruhr (2020)

Korrespondenzschaltung in die bolivianischen Anden. 4067 Meter ü.M., Privacy Niece berichtet vom Marktplatz in Potosí. Die Luft ist dünn, die Sonne strahlt, ein Reichsadler verstellt den Blick auf die Silberminen im Cerro Rico. Dem Berg der Menschen frisst. Obdahir Smoothhard begrüsst in seiner Talkshow Sinead Randoville, die Schwester Privacy`s. Sinead berichtet via Skype von angeschwemmten Toten aus vergangenen Zeiten. „Es sind unsere Toten, die jetzt wiederkehren durch die Zeit“. Ein Streit entfacht. Korrespondenzschaltung in den Bauch der Erde. Anza Pamber sieht in die Vergangenheit: Ein Homo erectus kniet vor einem toten Tier. Stumm und tagelang. Dann erkennt er, dass er lebt und sterben kann. Ein Chor singt vom Neuen Humanismus. Der alte steckt im Stacheldraht. Oder wird, zwanzig Meter tief gesunken, gefressen von den Fischen.

 „o blick der sonne querfeldeinspazierend hin durch zeit und raum jahr für jahr für jahr für jahr eine nation neben der anderen spazierte hier vorbei hinterließ ihre spuren abdrücke bis niemand mehr wusste wirklich woher er gekommen wohin sie gegangen weshalb sie gestorben“ 

Darf Geschichte Zufall sein? 

Aufnahme: Francisca Pageo 

»and the band played on«  

von BBB Johannes Deimling (2016)

Eine Performance von BBB Johannes Deimling im Rahmen des Nomadic Art Festival, Bratislava 2016.

Kamera: Matthias Pick

»Sixty Minutes Smiling (Fake it till you make it!)«  

von Anna Witt (2020)

Material: Home-Office-Outfit. Stoppuhr.

Vorbereitung: Keine - einfach entspannen.

Aufgabe: Bringen Sie sich in eine gute Körperhaltung. Stellen Sie eine Stoppuhr ein. Behalten Sie Ihr professionelles Lächeln für die Dauer von 60 Minuten bei.

Tipp: Stellen Sie sich vor, Sie sind Mitglied eines Teams und haben das Gefühl, die Gruppendynamik virtuell zu erleben.

Aufnahme: Francisca Pageo 

»Orfeo & Majnun«  

von La Monnaie De Munt (2018)

"Orfeo & Majnun" ist in mehrfacher Hinsicht eine bahnbrechende Produktion. Eine Liebesgeschichte, die kulturelle Grenzen überschreitet und eine Partitur enthält, die westliche Klänge und orientalische Musik vereint und die künstlerischen Hintergründe von drei Komponisten, zwei Librettist:innen und zwei Regisseuren zu einem größeren Ganzen verschmilzt. Das vom Creative Europe-Programm der Europäischen Kommission finanzierte Projekt beleuchtete die Vielfalt von Brüssel, Europa und der Welt. 

Aufnahme: Francisca Pageo 

»Schau mich an!« 

von  Joachim Schloemer (2019)

Schau mich an! ist ein Tanzstück über das Leben im Licht und im Dunkeln. Ein Tänzer und eine Tänzerin tanzen wie verrückt, um in den Fokus der Aufmerksamkeit zu gelangen. Sie genießen das Licht – und brauchen manchmal auch Schatten…

Im Licht zu stehen ist schön. Wir werden gesehen! Aber zugleich braucht es dazu viel Energie: Wir müssen liken, posten, filmen – und uns mit Selfies darstellen. Der eine träumt von einem Dasein als Youtube-Star, die andere will Tiktok-Heldin werden. Man ist, was man postet: erfolgreich, schön und gut gelaunt. Aber was, wenn wir gerade nicht so gut drauf sind – wie präsentieren wir uns dann? Wohin mit der Trauer und dem Ärger? Wer sind wir im echten Leben?


 Choreografie: Joachim Schloemer
 Tanz: Victoria McConnell, Ahmed Soura
 Bühne/Kostüme: Anne-Sophie Raemy
 Video: Aaike Stuart
 Licht: Martin Pilz  

Aufnahme: René Löffler

»Movere Anam«  

 (2018)

Videoproduktion der Choreograph:innen Henrik Kaalund (Dänemark), Lis Wolsink (Niederlande) und Katja Keya Richter (Deutschland)

Entstanden am Agonda Beach Goa (Indien). 

»Water Will (in Melody)«  

von Ligia Lewis (2018)

“Water Will (in Melody)” ist eine fein gesponnene choreografische Aufführung für vier Tänzer*innen, die das Melodrama zum Ausgangpunkt nimmt. Mit der Sprache und dem Konzept des “Willens” ringend, schafft diese dystopische Fantasie einen Raum, in dem Verlangen, Imagination und das Gefühl eines nahenden Endes ausgehandelt werden. Hier entfaltet sich mit spielerischem Einfallsreichtum eine nasse und löchrige Landschaft: Sie wird zum Schauplatz für eine fiktive Ge­schichte, die von Instabilität, Neuschaffung und Katastrophen ge­zeichnet ist. Lewis eröffnet eine Welt, in der Stimmen und Gesten, Berührungen und Bewegungen wie Wellen fließen – sanft und stürmisch zugleich. Durch die Sprache der Mimesis beschäftigen sich Ligia Lewis und die Tänzer*innen mit der Durchlässigkeit des Theaters: Sie schaffen eine fantastisch anmutende Materialität, die von jeglichem metaphorischen oder symbolischen Gewicht befreit ist. Sich den Möglichkeiten des Haptischen hingebend, werden die Sinne aufgelöst, nur um wieder Form anzunehmen. Durch Prozesse der Entfremdung, der Veräußerung und der Verwirklichung lotet dieses Melodrama die Grenzen seiner eigenen Beschaffenheit aus. So erweckt es sowohl die emotionale Konstitution seiner Prota­go­nist*innen zum Leben als auch das Theater an sich. 

Aufnahme: Bomb Magazine

»JETZT«  

vom »Kollektiv Jetzt« in Kooperation mit dem Ensemble La Vie e.V. (2020)

Lockdown – eine Gesellschaft kommt zum Stillstand. Die ganze Gesellschaft? Nein! Eine unbeugsame Truppe von Künstler:innen hört nicht auf Widerstand zu leisten. 

  

Jetzt heißt es schnell umdenken, neu organisieren und den Kahn bloß nicht untergehen lassen. Die Wohnungen werden kurzerhand zu Ein-Personen-Probebühnen, die durch die unendlichen Weiten des Internet miteinander verbunden sind. Da sind Probleme vorprogrammiert: Nein, man will nicht jede:n Kolleg:in in Schlabberkleidung sehen! Warum hat das Internet schon wieder die letzten drei Sätze verschluckt? Wieso rennt dauernd der Mitbewohner durch das Bild? Wie probt man die Kuss-Szene? Und bekommt man den Analog-Punk dazu, sich doch bitte endlich Zoom zu installieren?

 

Ob das alles gut gehen kann erfahrt Ihr bei »JETZT«, der noch nie dagewesenen Scripted-Reality-Farce des »Kollektiv Jetzt« und dem Ensemble La Vie e.V.

 

Exklusiv in Eurem Internet.

Start am Do., 28.05.2020 um 20.30 Uhr


Mitwirkende:

Robert Florian Daniel, Elisabeth Englmüller, Sarah Finkel, Lea Göpel, Benjamin Hirt, Kristin Mente, Anja Neukamm, René Rothe, Pascale Ruppel, Patrick Schlegel, Thomas Schwalbe,        Paul Voigt, Rike Wagner, Dominik Weinmann, Julius Zimmermann und Steve

 

Gefördert vom Amt für Kultur und Denkmalschutz des Landeshauptstadt Dresden


»Grenz TV«  

vom Theaterlabor Bielefeld (2020)

 Im Rahmen des Projekts „Grenzgänge“ geht das Theaterlabor Bielefeld auf Abwege zwischen Stadt und Land und nimmt dabei Zuschauer virtuell mit. Ab dem 29. Mai werden die Künstler:innen an vier Terminen jeweils an einem anderen Ort der Bielefelder Stadtgrenze auftauchen und die Zuschauer per Livestream an kunstvollen Experimenten zu den Grenzen des Theaters teilhaben lassen. Wir sind live vor Ort, treffen Expert:innen und greifen deren Expertise spielerisch auf. Ein Technik- und Filmteam sorgt für beste Übertragungsqualität ins Internet und eine kompetente Moderation weist den Weg in ein Theatererlebnis, das bislang bekannte Grenzen überschreitet. So halten wir Abstand und sind doch ganz nah dran.

Beginn der Livesendungen ist jeweils 18:00 Uhr, die Sendungen dauern etwa 20 bis 30 Minuten.
Termine: 29.05. // 05.06. // 12.06. // 19.06. 

Aufnahme: Theaterlabor Bielefeld 

»Reflection«  

von Isabelle Schad (2019)

Körper, die aus Vielen gemacht sind, brechen auseinander, zerfallen in ihre Einzelglieder und schieben sich wieder zusammen. Mit „Reflection“ schließt die Berliner Choreografin Isabelle Schad ihr fünfjähriges choreografisches Projekt über kollektive Körper ab. Von der Utopie der Gemeinschaft „Collective Jumps“ zur Analogie der Natur in „Pieces and Elements“ konzentriert sich „Reflection“ auf die Kräfte, die uns bewegen, und auf die Bedeutung der Singularität, andere zu bewegen. Die Performer*innen verhandeln das Theater als sozialen Versammlungsort, als Reflexion über Leben, Verwandlung (und Tod), als eine Apparatur, deren Motoren mit der Biomechanik und Bewegung des menschlichen Körpers interagieren. Suggeriert wird dabei ein Gefühl der Dringlichkeit, ein Gefühl von Körpern, die ständig „arbeiten“, gewillt, die kollektiven und individuellen Strategien aufzuspüren, die wir brauchen, um zu existieren, zu koexistieren, zu bestehen. „Reflection“ ist eine tiefgründige und vielschichtige Bewegungsrecherche, die verschiedene Formen körperlicher Ko-Existenz und Körper-Subjektivitäten auf der Bühne untersucht – vielleicht auch ein Entwurf für eine Möglichkeit miteinander zu leben. Schad wurde 2019 für ihre herausragende künstlerische Entwicklung im zeitgenössischen Tanz im Rahmen des Deutschen Tanzpreises geehrt.

Aufnahme: Dieter Hartwig

»The show must go on - line«  

Best moments von Spring Forward (2020)

Dieses Jahr ging die dreitägige Veranstaltung komplett online, mit Aufführungen in voller Länge, einer Führung durch den kroatischen Hafen von Rijeka (wo das Festival stattgefunden hätte), Körperübungen und Rezepten für ein lokales Mittagessen! Entscheidend war, dass das Publikum in Live-Fragen und Antworten mit den Künstlern interagieren, auf der Party nach der Show tanzen und sich sogar im virtuellen Foyer treffen, plaudern und Geschäfte machen konnte.
Produziert von Aerowaves, Springback Magazine, Croatian Cultural Centre - HKD

Unterstützt vom Creative Europe Programme of the European Union 
Geleitet von Edvin Liverić, Director HKD & Spring Forward 2020 

»Hamlet«  

vom Schauspielhaus Bochum (2020)

Die gefeierte Inszenierung "Hamlet" vom Schauspielhaus Bochum in der Regie von Johan Simons ist bis zum 30. Juli im Internet anzusehen. Als Hamlet ist die in Suhl geborene Sandra Hüller zu sehen, seit 2018 Ensemblemitglied in Bochum. Sandra Hüller ("Requiem", "Toni Erdmann") ist eine der wichtigsten Darstellerinnen ihrer Generation, mit ihrer unverwechselbaren Mischung aus schauspielerischer Intelligenz und explosiver Energie macht sie diesen weiblichen Hamlet zum unvergesslichen Ereignis. Sie steht damit übrigens in einer wenig bekannten Tradition. Auch Stummfilmstar Asta Nielsen spielte 1921 den Hamlet als Frau.

Aufnahme: Jana Kay

»gathering encounters«  

von Julia Müllner (2020)

Eine Begegnung und kleine Aufmerksamkeit mit grünen und rosaroten Weggefährt*innen.


Szene 1) ein grüner Schal / ein Paar grüne Schuhe / eine grüne Sonnenbrille / ein Buch von Deboleena Roy, ein Grashalm

Szene 2) ein rosa gefärbter Scoby, eine Mutterbakterie / roter Früchtetee, fermentierter Kombucha / pinke Handschuhe / Meditation zu Essiggeruch / Sound von Christa Wall

Szene 3) ein grünes Getränk aus Spirulina / pinke Handschuhe

Julia Müllner ist Tänzerin und lebt in Wien. 2019 schloss sie ihr Studium in Tanz und Choreografie an der Danish National School of Performing Arts in Kopenhagen ab. Sie erhielt das Trainingsstipendium im Tanzquartier Wien und wartet meditierend auf die Zeit nach Covid-19. Julia arbeitet in kollaborativen Settings, als auch an Soloprojekten.


Aufnahme: Marlene Coates

»Tanzcollage «  

vom Mondstaubtheater Zwickau (2020)

Bei unserem digitalen Projekt könnt Ihr von zuhause aus mitwirken:

Step 1: Video gucken
Step 2: Was habt Ihr für spontane Assoziationen, Gefühle & Gedanken dazu? Was seht Ihr inhaltlich darin? Musikvorschläge?
Step 3: Antwortet uns mit ein paar kurzen Stichworten per Mail (kontakt@mondstaubtheater.de) oder als Kommentar auf YouTube 

Aufnahme: Jörg Stephan

»es gibt diese namen. es gibt diese wut.«  

vom Institut für Sprachkunst (2020)

über sexismus im literaturbetrieb. über die ansprüche, die an frauen* und männer* gestellt werden. über das opfer-werden und opfer-sein-müssen. über täter*innen und stakeholder. über die seile der vernetzung und abbindung. über misyognye aussagen, die wir selber hören mussten. über geteilte wut.über das sagen-können und benennen. über das hilflos und verletzt sein. über den druck eines betriebs, der die kunst stützen und nicht den markt nähren sollte. über einen literaturbetrieb, in dem die figur von autor*innen noch eine rolle spielt. über verlage und verleger*innen und deren hände, auf deiner taille. was wir sagen wollten.

Text und Produktion: Hannah Bründl, Maë Schwinghammer, Anouk Doujak, Laura Baertle
Gesprochen von: Josephine Hochbruck, Lea Taake, Leon Rüttinger, Rosalia Warnke
Musik: Dean Ruddock
Post-Produktion: Samson Fischer 

»wenn fremde Welten aufeinander prallen«  

von Prateeksha (2020)

Prateeksha ist eine tänzerische und musikalische Crossover – Begegnung zwischen Ost und West unter der künstlerischen Leitung von Shany Mathew und Anne Dietrich. In ihrem neuen Online-Projekt stellen Prateeksha auf außergewöhnlicher Weise die Facetten des indischen Tanzes dar, der vor allem aus Nrtta (der puren rhythmischen Bewegung) und Abhinaya (Gestik und Mimik) besteht.

 

Tänzerinnen:

Shany Sara Mathew | Bharatanatyam (Mannheim)

Anne Dietrich | Mohiniyattam, Kathak, Zeitgenössischer Tanz (Nossen / Dresden)

Gastmusiker:

Prasanth Pranavanathan | Mridhangham/Konakol (Wuppertal)

Harikrishnan Kesavan | karnatischer Gesang (Rotterdam)

.Aufnahme: Mike Turnbull

»SLASH GORDEN - Welt in Panik (1)«  

One-Man-Film von Stefan Kaminski (2020)

Der erste Teil der sich entwickelnden Serie von Stefan Kaminski als multiple Person. Sie entspringt mitten aus der Isolation der Corona-Krise und ist für alle Fans der Hörbücher und Kaminski ON AIR-Live-Shows als Gruß aus der Versenkung gedacht. Eine uralte Schubladen-Idee wird Wirklichkeit. Inspiriert von... Ihr ahnt es sicher!? Bleibt gesund und spread the word! www.kaminski-on-air.de 

Aufnahme: Stefan Kaminski

»Radio Einsamkeit – la solitudine c’era già (UA)«  

Eine digitale Parabel von Nicola Bremer / neue Bühne Senftenberg (2020)

In Kooperation mit der Akademie für Darstellende Kunst Baden Württemberg  

Als eines der ersten deutschen Theater bringt die neuen Bühne Senftenberg ein in der Corona-Krise entstandenes Stück – eine Uraufführung - auf eine digitale Theaterbühne. Nicola Bremers „Radio Einsamkeit“ ist originär als Reaktion auf die - und in der Selbstisolation entstanden. Er thematisiert damit die Krise, nicht jedoch die aktuelle, sondern fiktive, einander einholende und überlagernde Krisen und schließlich auch den Versuch von Menschen, diese zu überwinden. Die Urafführung findet im Rahmen der #instaspielzeit statt, mit der die neue Bühne Senftenberg versucht die coronabedingte, theaterlose Zeit unterhaltsam und digital zu überbrücken.

In der Reihenfolge des Auftritts: Tom Bartels, Lena Conrad, Leon Haller, Anja Kunzmann und Robert Eder.

www.theater-senftenberg.de

»Loops«  

vom Kollektiv four rooms (2019)

,,Vier Choreographen – Vier Tänzer – Vier Bewegungssprachen – Alle voneinander  unabhängig und doch miteinander verwoben.” So lautet das Motto unseres Kollektivs ‘’four rooms’’, das im September 2018 aus freischaffenden, in Dresden tätigen professionellen Tänzer*innen gegründet wurde: Chiara Detscher, Seraphine Detscher, Etienne Aweh und Victoria Henneberg.

 

Unser Kollektiv hat bereits drei Tanzabende in Zusammenarbeit mit der Galerie Antonstadt entwickelt. Einmal im Rahmen des „Neustadt Art Festivals“ 2018, einen eigenständigen Abend und einen Tanzabend in Zusammenarbeit mit dem Maler Hamid Yaragchi gefördert durch das Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden. Im April 2019 waren wir im Programm der Tanzwoche Dresden mit dem Stück “Loops“ dabei. Im Juni im Rahmen der „Fête de la Musique“ mit einer Vorstellung in der Kunsthofpassage Dresden. Im Oktober 2019 feierten wir mit unserem abendfüllenden Stück „Vier Konflikte“ Premiere, welches ebenfalls vom Amt für Kultur und Denkmalschutz Dresden gefördert wurde.

Aufnahme: four rooms

»COWBOYS«  

von der Sebastian Weber Dance Company (2018)

CCOWBOYS ist ein brodelndes, aufgetakeltes, heiseres Tanzspektakel über Populisten an der Macht.

 

Es feiert die Schamlosigkeit und Egomanie, das polternde Selbstbewusstsein und die skrupellose Übergriffigkeit, mit der Populisten das Gesetz in die eigene Hand nehmen. Es tanzt die fiebergeilen Underdogs, die diese Cowboys zu Helden machen, und die entrüsteten Liberalen, die den Kessel mit ihrer Aufrichtigkeit und Empörung befeuern.

 

Irgendwo am Rand kann man den mythischen Lieblingsfeind der Cowboys erkennen: den Islam, das Establishment, die Liberalen, den Juden — je nach Zeitgeist und Lokal. Und weil die Cowboys immer jemanden abschießen müssen, tanzt auch der Tod mit.

 

COWBOYS ist eine krachende Symbiose aus brillantem Steptanz und einer kruden, ausgelassenen, wütend inspirierten Körperlichkeit der Tanzbilder. Eruptiv, schrill und berauschend.

Aufnahme: Tom Dachs

»Höhlenbrüter - eine Wiener Spielwut Produktion«  

in Kooperation mit HeForShe Vienna
Geschrieben von Tara Meister. 
Inszeniert von Miriam Ohlmeyer und Silvius Sonvilla (2020)

Am 29. April um 19:30 Uhr könnt ihr das Theaterstück HÖHLENBRÜTER online sehen, an einem Live-Chat mit Expert:innen zu dem Thema Body Politics teilnehmen und einen Blick hinter die Kulissen werfen.


Für Rückfragen: Lisa Carina Maier


S T Ü C K B E SC H R E I B U N G

Ein Forscherteam ist auf einer Expedition, um in einer entlegenen Gegend nach einem seltenen Zwitterwesen, einem Blutegel zu suchen. Dafür ist eine zweitägige Forschung in einer Höhle geplant, bei der eine Ärztin, ein Journalist, der Forschungsleiter, die Forscherin, ihre Assistentin und eine Ortsansässige teilnehmen. Die unterschiedlichen Persönlichkeiten sowie verschiedene hierarchische Positionen und die Wertvorstellungen der Einzelnen führen zu genderspezifischen Problemen. In den engen Höhleneingängen eingesperrt, sehen sich die Expeditionsteilnehmenden konfrontiert mit den Meinungen und Zugängen der Anderen. So werden Themen wie Sexismus, geschlechterspezifische Rollenbilder und gesellschaftliche Zwänge in der Gruppe diskutiert. Prädestiniert für dabei auftretende Konflikte versucht das Team trotz Uneinigkeit, ihrem Forschungsziel nachzugehen und gemeinsam den Egel zu finden. 

Aufnahme: Rosanna Stark

»come, chase the night with me«  

A solo performance by go plastic, performed by Cindy Hammer (2020)

Come, chase the night with me. / Uninvited, / I'm loosing track here.../ You don't need light to touch. / Play the same old game with empty hearts and full senses. / Rave with me. Ghost me harder. Stay progressive! / Then look me in my candy eyes – those shifty eyes, what a sweet surprise. / You're very cold. / Keep your distance. / And let us play dreams and dramas. / Wish you were here. / Can you stand perfectly still and hold this moment open? / Into the belly of the beast. / You think the world could suddenly end on a night as quiet as this, / Disappear here. / A golden state of mind, tastes like metal. / Stay away from lonely places. / Just leave your world right here.

Aufnahme: Body Architects Dance

»Warten in Godow«  

Puppenspiel am Deutsch-Sorbischen Volkstheater Bautzen (2020)

Aus Bautzen kommen die Puppen zu Wort: "Warten in Godow", das sind tägliche Videonachrichten einer kleinen Puppen-Inselgemeinde in der Ostsee. Dabei geht es um aktuelle gesellschaftspolitische Themen – natürlich auch Corona und die Folgen – wie auch naive philosophische oder albern religiöse Fragestellungen, die Puppentheaterleiter Stephan Siegfried hier aufgreift. 

Foto: Stephan Siegfried

»Im Auge der Libelle«  

Eine Webserie von Alexander Kluge / Volksbühne Berlin (2020)

Im Auge der Libelle ist eine Webserie - jeden Freitag wird eine neue Folge präsentiert.

Im Auge der Libelle steht für eine neue Konstellation in Kluges Bewegtbildwelt, die die Beziehungen zwischen Kunst und Geschichte, Wissenschaft und Kultur, Geopolitik und Fiktion erforscht.

Im Auge der Libelle hat kein Archiv: Jede Folge ist eine Woche lang auf der Website der Volksbühne zu sehen und wird in der darauffolgenden Woche durch eine neue ersetzt.

Im Auge der Libelle schlägt eine Brücke zwischen den verschiedenen Facetten des kulturellen Lebens der Volksbühne - einen Blick in die Vergangenheit, einen in die Zukunft gerichtet. 

Konzept, Regie: Alexander Kluge
 Produziert von: dctp TV, Düsseldorf
 Kurator: Giulio Bursi 

»abstracts of men«  

Recherchen zum Thema Männlichkeit von Romy Weyrauch/theatrale subversion (2018)

Die Videoinstallation „abstracts of men“ ist aus der gleichnamigen Inszenierung der Regisseurin Romy Weyrauch aus dem Jahr 2009 hervorgegangen. Die Arbeit knüpft an die öffentlich geführte Debatte um die Identitätskrise der Männlichkeit an und hinterfragt die Vorstellung eines wahren Geschlechts. Mit dem Anliegen einen Raum zu schaffen, der einen freien, möglichst unverstellten Blick auf Männer ermöglicht, entstand „abstracts of men“ mit zahlreichen Männern und einem ausschließlich weiblichen Produktionsteam. In mehr als 20 Stunden Gespräch befragte Romy Weyrauch Männer aller Altersstufen zu ihrer Männlichkeit. Gemeinsam mit  der Videokünstlerin Diana Wesser, die Männer in ihrer privaten Umgebung mit der Kamera begleitete, ensteht ein Panorama subjektiver Sichtweisen und Erfahrungen von Männlichkeit.

Filmporträts: Diana Wesser


»Messiaen-Tage 2020. Ein Rückblick« 


Die Internationalen Messiaen-Tage sind ein Festival in Görlitz/Zgorzelec und beschäftigen sich auf künstlerischer Ebene mit der Geschichte Olivier Messiaens und seiner Zeit im Kriegsgefangenenlager Stalag VIII im heutigen Zgorzelec. Seit 2008 organisiert der Meetingpoint Music Messiaen e.V. dort jedes Jahr am 15.01. 2020 eine Aufführung des "Quartetts auf das Ende der Zeit", das Messiaen dort geschrieben und uraufgeführt hat. Mittlerweile hat sich um dieses Konzert ein kleines Festival für zeitgenössische Kunst und Musik gebildet, die Messiaen Tage. Der obige Film ist ein Rückblick der zweiten Messiaen Tage, die 2018 stattfanden. 

Foto: creoflux

»Couchgeflüster im Fritz Theater: Geister äußern sich zum Spielverbot« (2020)

Liebe Mitmenschen, haben wir uns eigentlich schon einmal Gedanken gemacht, wie es Theaterfiguren in dieser schweren Zeit ergeht? Abgestellt in Garderobenschränken, verteilt in Hut-Perücken und Kostümfundus fristen Theatergeister ihr Dasein. Auch wenn sie nicht die gesundheitlichen Folgen der Pandemie zu fürchten haben, werden die seelischen Folgen ihrer Isolation gänzlich ignoriert. 

 Wir wollen dem ein Ende bereiten und lassen die Vergessenen zu Wort kommen. 

Foto: Josefin Kuschela

»Aqua«

Tanzstück von Dan Pelleg und Marko E. Weigert (2015)

Gerhart Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau 

Wasser ist die Grundlage allen Lebens. Etwa 70 Prozent der Erdoberfläche werden von Wasser bedeckt. Seit jeher profitieren die Menschen auf die eine oder andere Art vom Wasser. Doch bietet es nicht nur die Lebensgrundlage für alle Lebewesen, sondern entzieht sie ihnen auch. Der Respekt vor der Kraft der Natur beflügelte aber auch die Fantasie und Neugierde der Menschen.

In Mythen und Religion spielt das Lebenselixir eine wichtige Rolle. Obwohl Wasser uns als etwas Alltägliches und Selbstverständliches erscheint, sollten wir nicht vergessen, welch hohes Gut es darstellt und dass ein großer Teil der Menschheit keineswegs im Überfluss darüber verfügt.

Foto: Steffen Cieplik

»Quarantäne-Geschichten am Telefon«, 

Daniela Krabbe/Compagnie Augenmusik

Theater für gehörlose und hörende Kinder (2020)

Geschichten für alle Kinder, die in diesen Tagen zuhause bleiben müssen! Am Telefon oder per Webcam, in Deutsch und/oder Gebärdensprache lese ich Geschichten vor. Angelehnt an die Telefongeschichten des italienischen Autors Gianni Rodari, kann man zuhören oder zuschauen!

Geschichten-Zeit ist ab dem 18. März bis voraussichtlich 20. April immer montags, mittwochs und freitags von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr und von 16.00 bis 19.00 Uhr.

Foto: Daniela Krabbe

»OPHELIA« 

von tristan Production (2020)

Seit einigen Tagen arbeitet ein Team aus Tänzerin, Sängerin, Pianisten, Bühnenbildnerin, Schauspieler und Projektmanagement, gemeinsam doch noch örtlich getrennt, am musikalisch-szenischen Performance-Projekt OPHELIA, das am 24.Mai in der Kulturkulisse Premiere haben soll. Hier zum sinnlichen Anfüttern schon mal einige tänzerischen Szenen - Choreografie und Tanz: Jule Oeft, Kamera: Christian Zimmermann. 

Foto: Dirk Skiba 

»María de Buenos Aires«

Staatsoprerette Dresden (2017)

Tango-Operita von Horacio Ferrer | Musik von Astor Piazzolla
Musikalische Leitung: Peter Christian Feigel | Inszenierung: Radek Stopka | Choreografie: Radek Stopka | Bühnenraumgestaltung: Mario Radicke | Kostüme: Thorsten Fietze | Light-Design: Guido Petzold | María: Vasiliki Roussi | Der Geist »El Duende«: Tom Quaas | Payador: Jannik Harneit | Ladrón: Christian Grygas Gorrión | Analista Primero: Marcus Günzel
www.staatsoperette.de // www.creoflux.de

Foto: Steffen Cieplik

»MADONNA« 

von Richter/Meyer/Marx (2019)

Die Kultfigur der Gottesmutter erscheint stets bildmächtig, doch wandelbar und zeigt vor allem, wie die Rolle der Frau in stark männlich geprägten Religionen bis heute Fragen und Verwerfungen aufwirft. Musikalische Grundlage bilden Teile aus Monteverdis barocker "Marienvesper" - gesampelt mit Songs der Madonna, die mit ihren Auftritten die Selbstdarstellung perfektioniert hat.

 

Sound: Felix Wewerka | Idee: Richter/Meyer/Marx | Choreografie & Performance: Richter/Meyer/Marx (Katja Richter) | Kostüme: Gabriele Frauendorf | Dramaturgie: Anne Pantaleon | Video: Matthias Richter

Foto: Paula Reissig

»power to whom« 

von Johanna Roggan (2019)

Das Showing einiger Ergebnisse aus dem Stipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen für Johanna Roggan zum Thema Macht. 

Ausgangspunkt der Arbeit sind Beobachtungen, wie in immer mehr europäischen und außereuropäischen Ländern nationalistische, patriotische und chauvinistische Kräfte aufblühen und erstarken, wie immer mehr Menschen ganz offensichtlich mit fester Hand geführt werden wollen. 


Foto: Siegfried Michael Wagner

»Venus« 

Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz-Zittau (2018)

Trailer zum dreiteiligen Tanzabend "Venus" am Gerhart-Hauptmann-Theater Görlitz. 
Choreografien von Noa Zuk & Ohad Fishof, Mami Kawabata, Adi Salant.

Choreografische Mitarbeit: Tanzcompany | Ausstattung: Britta Bremer | Lichtdesign: Ohad Fishof , Marko E. Weigert | Dramaturgie: Ivo Zöllner | Inspizienz: René Rosner | Probenassistenz: Dan Pelleg | Musikalische Probenassistenz: Ewa Zacharczyk-Kowal | Assistentinnen der Tanzdirektion: Kirstin Kroneberger, Kathleen Müller-Franz 
Es tanzte die Tanzcompany des GHT.

Foto: Steffen Cieplik

»BehindWalls« 

von ArtesMobiles (2020)

Informationen zum Livestreaming:


Wir haben ein Format entworfen, das euch als Publikum ermöglicht sich im virtuellen Theaterraum zu begegnen. BehindWalls spricht euch direkt an, lässt euch mitgestalten und wird zum kollektiven Erlebnis. Mit Hilfe des Mediums Onlinestreaming ist nicht öffentlich, sondern für 100 Zuschauer:innen konzipiert, das macht den Abend zu einem besonderen Erlebnis.

Der Erlös dieser Aktion soll Menschen zugutekommen, die unter unwürdigen, menschenverachteten und perspektivlosen Bedingungen in den Lagern vor den Zäunen der Festung Europa leben.

https://www.offenearme.de/who-are-we/

am 23.06.2020 im Socie-TV

DISKURS extra: Bildet Banden! – Freie Theaterarbeit und COVID19

Unter dem Motto „Bildet Banden! - Freie Theaterarbeit und COVID19“ diskutierten Kulturschaffende über eine gemeinsame Zukunft. 
Im dritten und abschließenden Gespräch dieser Reihe wurde der Blick geweitet und Perspektiven sowie Kooperationserfahrungen aus anderen Produktionshäusern  eingeholt sowie die politische Möglichkeiten erörtert. 

Im Gespräch waren: Annekatrin Klepsch (Zweite Bürgermeisterin der Stadt Dresden, Beigeordnete für Kultur und Tourismus), Sabine Köhler (Cie. Freaks & Fremde, Dresden), Veronika Steinböck ( Leiterin Kosmos Theater, Wien) und Anne-Cathrin Lessel (Künstlerische Leiterin und Geschäftsführerin des LOFFT-Theaters, Leipzig) Moderation: Helge-Björn Meyer (Leiter Servicestelle FREIE SZENE Sachsen) 

Der Livestream „DISKURS extra“ war ein Sonderformat außerhalb der DISKURS-Reihe, aber wie immer eine Kooperation der Servicestelle FREIE SZENE mit dem Societaetstheater Dresden 

#pros #multiplictors #beginners #amateurs

am 23.05.2020 als Online-Workshop

WERKEN V: Souverän Auftreten & überzeugend Pitchen. Wie verkaufe ich mein Projekt erfolgreich?

Um eine Projektidee zu verwirklichen, muss man sprechen – in jeweils unterschiedlichen Situationen, die jeweils verschiedene Anforderungen an die Referent:innen stellen: Wie kann man souverän Gesprächskontakt aufnehmen und halten? Wie kann ein Projekt gepitcht werden? Wie absolviert man erfolgreich Verhandlungen – am Telefon, im persönlichen Gespräch und über besonders via Video-Phonie? 

Im eintägigen online Workshop gab es eine  

ausgewogene Mischung aus online- und offline-Sessions. Dabei wurde auch auf Herausforderungen eingegangen, denen besonders Frauen bei der Kommunikation mit ungleichen Machtverhältnissen begegnen.

Leitung: Inge Bell (Leipzig)


WERKEN ist eine Kooperation mit Kreatives Sachsen – das Sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft.


#pros #beginners #students 


am 19.05.2020 im Socie TV

DISKURS extra: Banden bilden? – Freie Theaterarbeit in und nach der COVID-19-Krise

Wie kann freie Theaterarbeit in naher Zukunft aussehen? Welche Formate braucht es und welche politischen Weichenstellungen?
Bei DISKURS extra wurde über Proben-Bedingungen und Präsentationsformen für Tanz, Theater und Performance unter COVID19-Bedingungen sowie über den Stellenwert der Freien Künste in unserer Gesellschaft diskutiert.

Romy Weyrauch (Regisseurin, Dramaturgin, Performerin), Tom Quaas (Schauspieler, Regisseur), Sabine Köhler (Puppenspielerin, Szenografin), Claudia Müller (Koordinatorin Zentralwerk Dresden e.V.) sowie Heiki Ikkola (Theaterleiter, Puppenspieler, Regisseur) tauschten sich über Vorstellungen, Visionen und Verunsicherungen aus.

Moderation: Helge-Björn Meyer (Dresden)

DISKURS extra war eine Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden.


 #pros #beginners #students #amateurs #multiplicators


am 28.04.2020 im SocieTV

DISKURS extra: Bildet Banden - lieber gemeinsam als allein?! 

DISKURS extra fragte nach Formen solidarischer Kooperations- und Kollaborationsmöglichkeiten innerhalb der Freien Darstellenden Künste und stellt kulturpolitische Zusammenhänge her. Gemeinsam mit Gästen der Genres Schauspiel und Tanz der freien Dresdner Szene wird nach Möglichkeiten gesucht. 


Moderation: Helge-Björn Meyer
Gäste: Johanna Roggan (Choreografin, Tänzerin), Tom Quaas (Schauspieler, Regisseur), Romy Weyrauch (Regisseurin, Dramaturgin, Performerin) und Heike Zadow (Kulturproduzentin).

  

Diese Veranstaltung war eine Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden.


 #pros #beginners #students #multiplicators #amateurs

am 24.04.2020 als Online-Seminar

Rechts-Fragen in Zeiten der Krise mit Rechtsanwältin Sonja Laaser 

 Im Rahmen der Online-Rechtsberatung beantwortete die Rechtsanwältin Sonja Laaser alle Fragen im Zusammenhang mit Rechtsfolgen auf Grund der Corona-Maßnahmen. Bei Nachfragen zu den Förder- und Nothilfeoptionen in Sachsen-Anhalt und Sachsen standen die Servicestelle Freie Szene Sachsen und das Landeszentrum Freies Theater Sachsen-Anhalt bereit. 

Um eine gute und intensive Beratung zu gewährleisten, waren die Teilnahmeplätze begrenzt – ab der 30. Anmeldung gab es dennoch die Möglichkeit einer „stillen Teilnahme“.


Referentin: Rechtsanwältin Sonja Laaser, spezialisiert auf Gesellschafts-, Vertrags-, Arbeits-, Urheber- & Medienrecht in der Kanzlei Laaser Berlin 

In Kooperation mit dem Landeszentrum Freies Theater Sachsen-Anhalt

 

#pros #multiplicators #beginners #students #amateurs

am 05.02.2020 von 19 bis 21 Uhr im Zentralwerk Dresden

WERKEN IV: Make me go around oder wie komme ich hier raus? - Gastspielakquise & Tourneeorganisation 

In Zeiten steigender Fördermittel und verstärkter Ausbildung im Bereich der Darstellenden Künste wird immer mehr Kunst produziert. Die Konkurrenz ist groß, die Aufführungs-möglichkeiten werden jedoch nicht mehr. Diese Veranstaltung gab einen Einblick in die Gastspielakquise:  Wie wählt man aus, wen kontaktiert und wie kommt man überhaupt in Kontakt? Was passiert als Nächstes – welches Material benötigt man und wenn jemand Interesse hat, wie geht es dann überhaupt weiter? Wie erstellt man ein realistisches Gastspielbudget und plant die Aufführungen?

Referentin: Mechtild Tellmann (Köln).

WERKEN ist eine Kooperation mit Kreatives Sachsen – das Sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft.

#pros #beginners

am 28.01.2020 von 19 bis 21 Uhr im Societaetstheater Dresden

DISKURS #3: Blick nach vorn! - Perspektiven & Visionen der Freien Darstellenden Künste 

Die freien darstellenden Künste gelten als Impulskraft und eine der tragenden Säulen der deutschsprachigen Tanz- und Theaterlandschaft. Im Rahmen des fünften Bundeskongresses des Bundesverbands Freie Darstellende Künste (BFDK) mit dem Titel UTOPIA.JETZT, der vom 16.-19.01.2019 in Berlin stattfindet, wurden aktuelle Fragestellungen und Visionen für die Zukunft beleuchtet. Wie kann Kunst ermöglicht werden? Welche Spezifika zeichnen die freien darstellenden Künste aus? Wo liegt das gesellschaftspolitische Potential der Szene? Und wo wollen wir in 10 Jahren stehen? Anne Schneider, Geschäftsführerin des BFDK, gab Einblicke in die Ergebnisse des Kongresses und die Arbeit des BFDK.

Impuls: Anne Schneider (Berlin)


DISKURS ist eine Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden.


am 14.01.2019 von 19 bis 21:30 Uhr in der Villa Wigman für TANZ Dresden

WERKRAUM #1: Kulturvermittlung für die Freie Szene 

Was bedeutet es, Kunstvermittlung in der freien Szene zu denken? Wie entwickelt Theaterscoutings Berlin seine Angebote, um eine nachhaltige Bindung an der Tanz- und Theaterszene aufzubauen, Berührungsängste abzubauen und neues Publikum zu gewinnen? Wie wird die Kunst des Zuschauens aufgewertet? Aus welchen Beweggründen beteiligen sich Spielstätten und Künstler:innen und welchen Gewinn haben sie? 

Workshop-Leitung: Juliane Wieland (Theaterscoutings Berlin).

am 18.12.2019 von 10 bis 21 Uhr in HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste

DIVERS! ko-kreativ. Zukunftslabor Inklusion + Freie Darstellende Künste in Sachsen

In Workshops, Labs und Gesprächen ging es an diesem Tag besonders um die Herausforderungen für die selbstbewusste Sichtbarmachung von mehr körperlicher Vielfalt und einer Betonung der Einzigartigkeit gelebter Erfahrungen auf der Bühne. Gemeinsam suchten die Teilnehmenden in einem praxisorientierten Austausch Antworten auf die Frage: Wie können Tanz und Theater zu einer inklusiven künstlerischen Praxis in ganz Sachsen werden?

Impulsgebende Gäste waren Saša Asentić (Choreograf und Performer aus Belgrad/Berlin), Franziska Kusebauch (ArtRose Dresden), Wagner Moreira (Tänzer und Choreograph aus Dresden), Sandra Rasch (Ramba Zamba Berlin), Bernhard Richarz (Tanzfähig Berlin), Gina Jeske & Anna Rieger (Sophiensæle Berlin), das TANZLABOR LEIPZIG in Kooperation mit POLYMORA Inc. (Leipzig), Jaqueline Hamann & Silke Stuck (Farbwerk Dresden).

Das Zukunftslabor wendete sich an Tanz- und Theatermacher*innen, Performer:innen und Aktivisti:innen mit und ohne Behinderung sowie an Mitglieder marginalisierter Gruppen, die künstlerisch tätig sind, sowie an Multiplikator:innen und Veranstalter:innen, die auf diesem Gebiet tätig sind oder tätig sein wollen.

DIVERS! Ko-kreativ. Zukunftslabor Inklusion + Freie Darstellende Künste in Sachsen war eine Kooperation mit HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste und der Servicestelle Inklusion im Kulturbereich.



am 04.12.2019 im Societaetstheater Dresden

DISKURS #2: Kuratieren als Liebeserklärung - Spielplangestaltung für freie Theater & Festivals

„Kuratieren ist ein Bekenntnis. Ein Bekenntnis zu den Arbeiten, ein Bekenntnis zu den Ästhetiken. Kuratieren ist eine Wette. Eine Wette auf das Gelingen, eine Wette darauf, dass etwas scheitern kann. Und Kuratieren ist eine Liebeserklärung. Eine Liebeserklärung an die Künstler:innen, eine Liebeserklärung an die Menschen, die hinter den künstlerischen Arbeiten stehen. Sie sind es, die diese initiieren, erschaffen und sie mit uns teilen.“, so Esther Holland-Merten, die in Wien die Sparte Performing Arts am "WUK Werkstätten- und Kulturhaus" leitet und als Impulsgeberin des Abends eingeladen war. 

Impuls: Esther Holland-Merten (Wien)

DISKURS ist eine Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden.


am 28.11.2019 um 19 Uhr im Hole of Fame Dresden 

Brot_lose_Kunst II: Über Geld spricht man nicht!

Die Netzwerkveranstaltung Brot_lose_Kunst richtet sich an Studierende und Absolvent:innen der Kunst-Hochschulen in Dresden sowie an Quereinsteiger:innen.
Dieses mal wurde bei Brot & Dips über Geld gesprochen: Gagenverhandlung in den Sparten Freie Darstellende Künste, Bildende Künste und Musik. Wie viel ist meine Arbeit wert? Welche Modelle der Mischfinanzierung gibt es? Diese und andere Fragen beantworteten Wiebke Bickhardt, Geschäftsführerin der JuWie Dance Company (Dresden), Daniel Rode, Bildender Künstler (Dresden) und  Claudia Schmidt-Krahmer, Prof. für Gesang an der HfM Dresden.


Brot_lose_Kunst ist eine Kooperation mit: Hochschule für Bildende Künste Dresden, Hochschule für Musik Dresden, Filmverband Sachsen.
Mit freundlicher Unterstützung von Hole of Fame Dresden und dem Filmverband Sachsen.

vom 08.-10.11.2019 in Dresden und Chemnitz

EXKURSION - Reisen in Szenen der freien darstellenden Künste

Das Programm ermöglicht einen Austausch zwischen Berlin und Sachsen. Die erste Reise sächsischer Künstler:innen führte zum 7. Branchentreff nach Berlin. Im November wurde der Gegenbesuch aus Berlin in Sachsen erwartet. Im Rahmen dieses Austausches gab es verschiedene Möglichkeiten der Begegnung, zum Beispiel beim Aperó oder Morning-Workout in Dresden, oder einer gemeinsamen Koch-session mit den Berlinern in Chemnitz.

EXKURSION ist eine Kooperation mit  Performing Arts Programm Berlin
Mit freundlicher Unterstützung u. A. von HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste, Projekttheater Dresden, Societaetstheater Dresden, Villa Wigman für Tanz e.V., Chemnitz Komplex, Zentrum für Darstellende Künste Chemnitz.


am 02.11.2019 im Steinhaus Bautzen 

Put yourself in my place - Interdisziplinärer und partizipativer Tanz- und Theaterworkshop

Workshop für Multiplikator:innen in und um Bautzen bzw. in ländlichen Region Sachsens.

Zielgruppe: Akteure aus den Bereichen Amateurtheater, Theaterpädagogik, Tanz, Kulturelle Bildung, Diversität, Empowerment, Persönlichkeitsentwicklung.

Workshopleitung: Darrel Toulon (Wien)

am 02.11.2019 im der PMG-Sporthalle Bautzen 

Wenn dir Steine in den Weg gelegt werden, weiche ihnen einfach aus - Parkour- & Free-Running-Workshop 

Workshop für Bürger:innen der Stadt Bautzen und Umgebung.

Zielgruppe: Bewegungsfreudige Menschen ab 13 Jahren, keine Vorkenntnisse nötig.

Workshopleitung: Patrick Prager (Berlin)

am 22.10.2019 im Societaetstheater Dresden

DISKURS #1: Postmigrantische Kulturpraxis und die Festung Theater 

Vor über zehn Jahren begannen postmigrantische Künstler*innen aus ganz unterschiedlichen freien Szenen ihre Kreativität in einem Theaterhaus in Berlin zu bündeln. Die Suche nach „Gegenerzählungen“ wurde von Beginn an auch von neuen (kultur-)politischen Anstößen der Akteur:innen flankiert. Seitdem läuft nicht nur eine intensive künstlerische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Realitäten hierzulande und anderswo, sondern werden auch die Strukturen im Theaterbetrieb – etabliert oder nicht – radikal in Frage gestellt. Inzwischen ist die Pionierarbeit „postmigrantisches Theater“ längst im Mainstream angekommen. Doch zwischen der „herkunftsdeutschen Wahrnehmung“ des Begriffes und dem Selbstverständnis der Akteur*innen klaffen immer noch Welten auseinander.

Impuls: Tunçay Kulaoğlu (Berlin)

DISKURS ist eine Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden.


am 09.10.2019 im Societaetstheater Dresden 

Speeddating-Cocktail & Talk

Dieses hochprozentige Begegnungsformat ermöglichte interessierten Festivalbesucher:innen und Künstler:innen von nah und fern einen Einstieg ins Gespräch, um in lockerer Atmosphäre Erfahrungen auszutauschen, Visionen zu entwickeln und zukünftige internationale Kooperationsprojekte anzubahnen. 

Gäste: Julia Amme (Dresden), Saranjit Bird (Birmingham), Pavel Forman (Ostrava)

SPEEDDATING-COCKTAIL & TALK 2 fand im Rahmen des internationalen Festivals szene:EUROPA statt und war eine Kooperation mit dem Societaetstheater Dresden.