Netzwerke

Regionale Netzwerke

Koalition Freie Szene Dresden 

Initiative zur Stärkung der Freien Künste in Dresden. 

KOST - Kooperation Schule und Theater

KOST – Kooperation Schule und Theater ist eine Initiative zur Kulturellen Bildung an sächsischen Schulen in der Trägerschaft der Landesbühnen Sachsen. Ziele sind die Stärkung und qualitative Weiterentwicklung des Schultheaters, Kooperationen zwischen Schulen und Theaterschaffenden. KOST möchte bestehende Schultheaterstrukturen ausbauen, unterstützen, vernetzen und alle Beteiligten wie LehrerInnen, SchülerInnen, TheaterpädagogInnen und KünstlerInnen fachlich und organisatorisch begleiten. Die inhaltliche Arbeit von KOST wird von einem Beirat unterstützt.

KuBiMoBil

Der Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien ist reich an vielfältigen Angeboten kultureller Bildung: im Theater, in Museen, Kinos, Bibliotheken, soziokulturellen Zentren und vielem mehr. Aber oft sind bereits die Fahrtkosten zu den verschiedenen Kulturbetrieben eine große Hürde. Der Zugang zu Kultur und kultureller Bildung wird somit durch unzureichende Mobilität erheblich erschwert. Das Netzwerk-Projekt KuBiMoBil will die hier bestehende Lücke schließen und die Erreichbarkeit der Kulturbetriebe unterstützen. Kulturelle Vermittlungsangebote sollen dabei als verbindende Brücken fungieren und einen niedrigschwelligen Zugang zur Teilhabe ermöglichen.

Landesverbandes Amateurtheater Sachsen e. V.

Der Landesverband Amateurtheater Sachsen e.V. vertritt das sächsische Amateurtheater auf Landesebene. Er setzt sich für eine allseitige Entwicklung der Amateurtheater-Szene, die Schaffung einer Festivallandschaft, den Aufbau von speziellen Werkstätten ein und nimmt Einfluss auf die kulturpolitischen Prozesse in Sachsen.

Landesverband der Freien Theater in Sachsen e.V. 

Der Verband bündelt die Interessen der im freien professionellen Theater und Tan arbeitenden Künstler*innen und vertritt diese gegenüber der Öffentlichkeit, der Politik und den Verwaltungen. Durch sein Wirken wurde landesweit durchgesetzt, dass Fördermittelgeber und ein großer Teil der Veranstalter mit den Honoraruntergrenzen (HUG) arbeiten. Ebenso geht die mittlerweile seit 2017 bestehende Gastspielförderung der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen auf die Initiative des Landesverbandes zurück.

Landesverband Soziokultur e.V. 

Der Landesverband Soziokultur Sachsen e.V. ist der Dachverband für soziokulturelle Einrichtungen und Initiativen im Freistaat Sachsen, der die Interessen der einzelnen Kulturorganisationen bündelt und als Vermittler zwischen Politik, Verwaltung und soziokulturellen Einrichtungen auftritt. Er wirkt bei der Vernetzung, Qualifizierung und Unterstützung der soziokulturellen Arbeit und bietet ein umfassendes Beratungs- und Weiterbildungsangebot. Als zivilgesellschaftlicher Akteur macht er zudem sich für die Bedarfe des Gemeinwesens und des Gemeinwohls im Sinne einer kulturellen Infrastruktur stark.

Leipzig + Kultur e.V.

Die Initiative Leipzig + Kultur versteht sich als Interessenvertretung aller Kulturinitiativen, Projektgruppen und Kultureinrichtungen in nicht öffentlicher Trägerschaft sowie aller freischaffenden KünstlerInnen der Stadt Leipzig.

Zentrales Anliegen der Initiative ist es, die Produktions- und Präsentationsbedingungen für freie Kulturprojekte zu verbessern, die Position freier Kultur in Leipzig in der Politik und im öffentlichen Bewusstsein anzuheben und zur Vernetzung der Akteure beizutragen. Leipzig + Kultur will auf der Grundlage der bisher erstellten und weiter zu qualifizierenden Entwicklungskonzepte der einzelnen Sparten gemeinsam mit Politik und Verwaltung die Förderrichtlinien, -kriterien und -instrumente sowie das Vergabeprozedere weiter entwickeln und die Kulturförderung bedarfsgerecht, transparent und partizipativ gestalten. Leipzig + Kultur will die grundlegenden Anliegen, Interessen- und Problemlagen freier Kulturschaffender gegenüber den Medien und in der Öffentlichkeit vermitteln.

Netzwerk Kultur Dresden

Das offene und spartenübergreifende Netzwerk Kultur Dresden steht für kulturelle Vielfalt und deren Weiterentwicklung in der sächsischen Landeshauptstadt. Wir vereinen als Plattform von über 60 freien Kulturinstitutionen und -initiativen äußerst vielseitige Erfahrung und Kompetenzen, bündeln Interessen und setzen diese gemeinsam durch.

Zusammen mit Kultureinrichtungen der Kommune und des Landes sowie der Kreativwirtschaft fördert das Netzwerk Kultur Dresden das zivilgesellschaftliche Engagement und die Kultur des demokratischen Diskurses. Damit schaffen wir Möglichkeiten, gemeinsam Visionen für das künftige Zusammenleben in unserer Stadt zu entwickeln.

Netzwerk für Kulturelle Bildung im Kulturraum Meißen-Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Inhalt dieser Netzwerkarbeit ist die Etablierung eines Netzwerkes zwischen den Akteuren der Kulturellen Bildung in diesem Kulturraum. Dazu gehören auch die Hilfestellung bei der Entwicklung von Modell- und Kooperationsprojekten inklusive der finanziellen Abwicklung und die Förderung von Kleinprojekten.

Netzwerk Kulturelle Bildung im Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien

Die Netzwerkstelle versteht sich als Koordinierungs- und Servicestelle für Kindereinrichtungen, Schulen, Kultureinrichtungen und Kulturinitiativen im Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien. Sie begleitet den systematischen Aufbau von Strukturen für Kooperationen zwischen Kultur- und Bildungseinrichtungen und ist Informationsstelle für Fördermöglichkeiten und Qualifizierungsangebote. Des Weiteren initiiert die Netzwerkstelle Modellprojekte und gibt Impulse zur Vernetzung der Akteure im Bereich der kulturellen Bildung.

Netzwerk für Kulturelle Bildung im Kulturraum Vogtland-Zwickau

Das Netzwerk für Kulturelle Bildung im Kulturraum Vogtland-Zwickau hat sich seit 2012 als fester Partner für Akteure der Kulturellen Bildung in den Regionen Vogtland und Zwickau entwickelt. Es verfolgt das Ziel, Kulturelle Bildung in den Regionen zu stärken, Kooperationen zu fördern und Impulse für die Arbeit vor Ort zu geben. Dabei engagiert sich die Netzwerkstelle kontinuierlich im Kultur-, Bildungs- sowie Jugend- und Sozialbereich und führen über verschiedene Programme und Angebote Akteure aus den unterschiedlichen Ressorts zusammen.

Netzwerkstelle Kulturelle Bildung im Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen

Die seit 2015 im Aufbau befindliche Netzwerkstelle Kulturelle Bildung unterstützt Einrichtungen, Projektträger und Einzelpersonen insbesondere aus den Bereichen Kultur, Bildung und Gemeinwesen in ihrem Zusammenwirken. Wesentliche Ziele bestehen darin, Partner aus unterschiedlichen Ressorts zusammenzubringen, bestehende Angebote besser bekannt zu machen und aufeinander abzustimmen, neue bedarfsgerechte Angebote zu entwickeln, Kräfte zu bündeln und Ressourcen effektiv einzusetzen.

Runder Tisch für Künstler*innen und Kulturschaffende mit Behinderung

Mit dem Runden Tisch hat die Servicestelle Inklusion im Kulturbereich gemeinsam mit der Koordinierungsstelle zur Förderung der Chancengleichheit an sächsischen Universitäten und Hochschulen ein Diskursformat geschaffen, um gemeinsam mit KünstlerInnen, Kulturschaffenden sowie Studierenden und Dozierenden zu überlegen, wie der künstlerische Ausbildungs- und Beschäftigungsbetrieb inklusionsorientierter gestaltet werden kann. Der Runde Tisch findet mindestens zwei Mal jährlich statt. Personen, die interessiert sind, sich einzubringen, sind herzlich eingeladen und können sich bei der Servicestelle melden.

Servicestelle Kultur macht stark 

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung 2013 ins Leben gerufene Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ fördert nunmehr in der 2. Förderperiode kulturelle Bildungsangebote für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche.

Die Servicestelle Kultur macht stark Sachsen berät & informiert landesweit rund um das Bundesförderungsprogramm.

TanzNetzDresden

TanzNetzDresden ist ein seit 2010 bestehendes, sich selbst or­ganisie­ren­des Netz­­werk, das pro­­fes­sionell arbei­ten­de Tanzschaffende in Dresden verknüpft. Das TanzNetzDresden arbeitet für ein schöpferisches Verständigungsnetzwerk mit der Idee, eine ver­bin­den­de und pro­­duktive Co-Präsenz al­ler Tanzschaf­fen­den in Dresden zu etablieren.

Verband der Freien Darstellenden Künste in Chemnitz e.V. 

Zusammenschluss und Interessensvertretung von Vertreter*innen der freien darstellenden Künste in Chemnitz.

Nationale Netzwerke

Art but fair

art but fair ist der Name einer internationalen Bewegung, die faire Arbeitsbedingungen sowie angemessene Gagen in den Darstellenden Künsten und der Musik zu erreichen sucht. Die Organisation besteht aus drei untereinander koordinierten, gemeinnützigen Vereinen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Die Bewegung ist aus einer vom Musical-Produzenten Johannes Maria Schatz am 19. Februar 2013 gegründeten Kultur-Initiative hervorgegangen. Sitz des deutschen Vereins ist Hamburg.

Bund der Szenografen 

Berufsverband, dessen Mitglieder als Bühnen-, Kostüm- und Maskenbildner*innen für Theater, Szenen- und Kostümbildner*innen für Film, Fernsehen und Video, Puppengestalter*innen und als Puppentheater-Ausstatter*innen sowie als Videokünstler*innen und Lichtdesigner*innen für Theater tätig sind.

Bund Deutscher Amateurtheater 

Der Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT) ist als Dachverband mit 18 Mitgliedsverbänden und rund 2.400 angeschlossenen Amateurtheaterbühnen einer der größten Interessenverbände für die Darstellenden Künste in Europa. Er leistet kulturpolitische Lobbyarbeit und vernetzet das Amateurtheater national und international.

Bundesakademie für kulturelle Bildung

Weiterbildungsangebote für künstlerisch und kulturvermittelnd tätige Personen und Institutionen

Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Spiel und Theater e.V. 

Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Spiel und Theater e.V. ist Dachverband für das Amateurtheater, das Spiel und Theater der Kinder und Jugendlichen in der Schule und im außerschulischen Bereich, für Theaterpädagogik in Theatern und kulturellen Zentren sowie in der Lehre an Universitäten und Hochschulen. In diesem Fachverbund vernetzt und intensiviert sie den Fachaustausch zwischen Theorie und Praxis ein. Die BAG Spiel und Theater e.V. wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Bundesverband Freie Darstellende Künste 

Dachverband der Landesverbände der Freien Darstellenden Künste in Deutschland, der auf Bundesebene die Interessen der deutschlandweit insgesamt rund 2.000 Freien Theater vertritt. Dazu berät er die deutsche Kultur- und Sozialpolitik zu allen die Freien Darstellenden Künste betreffenden Fragen.

Bundesverband Theaterpädagogik

Theaterpädagogik ist eine künstlerisch-ästhetische Praxis, in deren Fokus das Individuum, seine Ideen und seine Ausdrucksmöglichkeiten stehen. Im Kontext der Gruppe entsteht daraus Theater. Dieser Prozess kultureller Bildung fördert künstlerische, personale und soziale Kompetenzen.

Der Bundesverband Theaterpädagogik e.V. (BuT) wurde 1990 als Fachverband für Theaterpädagogik gegründet. Er vertritt die Theaterpädagogik als Fachdisziplin der kulturellen und beruflichen Bildung in Deutschland.

Dachverband Tanz Deutschland 

Der Dachverband Tanz Deutschland - Ständige Konferenz Tanz arbeitet seit 2006 als bundesweite Plattform des künstlerischen Tanzes in Deutschland. Gegründet aus dem Bewusstsein der Akteure, dass der Tanz in der politischen Landschaft der Bundesrepublik mit einer Stimme sprechen muss, funktioniert der Dachverband Tanz heute als Verbund der herausragenden Verbände und Institutionen für den künstlerischen Tanz in Deutschland - übergreifend über ästhetische Differenzen, unterschiedliche Produktionsweisen und spezifische Berufsfelder im Tanz 

Deutscher Kulturrat

Der Deutsche Kulturrat e.V. ist der Dachverband kultur- und medienpolitischer Organisationen mit bundesweiter Bedeutung.

Die Vielen e.V.

Ziel und gemeinnütziger Zweck ist die Beförderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des *Völkerverständigungsgedankens sowie der Förderung der *Volksbildung. (*Begriffe im Sinne des Gemeinnützigkeitsrechts)

Dramaturgische Gesellschaft 

Die Dramaturgische Gesellschaft (dg) vereint Theatermacher aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Sie versteht sich als offene Plattform für den Austausch über die künstlerische Arbeit, die Weiterentwicklung von Ästhetiken, Produktionsweisen und nicht zuletzt über die gesellschaftliche Funktion des Theaters. Zu den Mitgliedern der dg zählen Theatermacher aus allen Genres und allen Organisationsformen des Theaters, egal ob Stadttheater oder freie Szene, sowie Verleger, Journalisten und Studierende. 

ensemble-netzwerk

Das ensemble-netzwerk ist eine Bewegung, die den Menschen am Theater zu mehr Mündigkeit, Mut, Rückgrat und Inspiration verhelfen will.

Expedition Philosophie e.V. - angeschlossen: Internationale Gesellschaft für Performative Philosophie

Der Verein Expedition Philosophie e.V. organisiert und fördert Projekte zur Philosophie und Kunst, Wissenschaftskommunikation, künstlerischer Darstellung von Theorie (Symposien, Aufführungen, Seminare, Vermittlungsveranstaltungen u. ä.), entwickelt und erprobt neuer Formen von Philosophie und künstlerischer Darstellung von Theorie durch künstlerische, mediale und philosophische Formate (z.B. Theaterprojekte, Ausstellungen etc.), fördert die Kooperationen zwischen Universitäten und Kulturinstitutionen, unterstützt die internationale Vernetzung auf dem Gebiet und arbeitet überregional.

flausen+ Bundesnetzwerk

Das flausen+ Bundesnetzwerk hat sich über das Modellprojekt flausen – young artists in residence zusammengeschlossen. Ziel ist die bundeweite Ausschreibung und Vergabe von Forschungsresidenzen in ganz Deutschland und die Stärkung eines aktiven bundesweiten Kooperationsnetzwerks.

Seit 2011 bietet flausen kontinuierlich Forschungsstipendien in den darstellenden Künsten an. Das Residenzprojekt setzt Standards: Durch die Vergabe von Stipendien zur Ermöglichung theatraler Forschung ohne Produktionsdruck, ein fachspezifisches Mentoring und die dramaturgische Begleitung der residenzgebenden Häuser ist das Projekt nach wie vor einmalig.

Zudem veranstaltet flausen+ jährlich ein Festival und in regelmäßigen Abständen einen Kongress.

Gesellschaft für Tanzforschung (gtf)

Die Gesellschaft für Tanzforschung (gtf) regt zu Forschungsaktivitäten im Bereich des Tanzes an und unterstützt die Kommunikation darüber. Die gtf versteht sich als Ort tanzwissenschaftlicher Diskurse und bearbeitet aktuelle Themenkomplexe. Sie steht für einen offenen Forschungsbegriff und integriert wissenschaftliche Erkenntnisse und tänzerische Praxis auf künstlerischen, pädagogischen und therapeutischen Gebieten. Mit diesem Ansatz spricht sie vor allem Tänzer*innen, Choreograph*innen, Tanzpädagog*innen, Tanztherapeut*innen und Tanzwissenschaftler*innen, aber auch Tanzinteressierte aus dem Journalismus sowie aus den Bereichen Theater, Film, Fernsehen, Kunst und Musik an.

Goethe-Institut

Die größte Organisation der deutschen Kulturpolitik im Ausland. Das Netzwerk umfasst 141 Kulturinstitute in 77 Ländern.

IETM - International network for contemporary performing arts

Weltweites Netzwerk mit über 500 (Einzel-)Mitgliedern und Organisationen aus dem Bereich der zeitgenössischen darstellenden Künste: Theater, Tanz, Zirkus, Live Art, New Media 

Institut für Urheber- und Medienrecht e.V.

Das Institut für Urheber- und Medienrecht e.V. ist das Forum in Deutschland, auf dem die Veränderungsprozesse im Urheber- und Medienrecht unter breiter Beteiligung der betroffenen Interessen und Akteure von der juristischen Praxis und der Rechtswissenschaft diskutiert werden. Es leistet damit einen wichtigen Beitrag für eine der zentralen Debatten in der Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts.

Interessenverband Deutscher Schauspieler e. V. 

Berufsständische Organisation, die unabhängig von Dritten ausschließlich professionelle Schauspieler vertritt und betreut.

INITIATIVE für SOLIDARITÄT am THEATER 

Die ISat ist ein Netzwerk von Theatermacher*innen verschiedener sozioökonomischer Hintergründe sowie verschiedener sexueller Orientierungen und Identitäten für einen angstfreien Theater-Raum.

ITI - Deutsches Zentrum des Internationalen Theaterinstituts

Angesiedelt unter dem Dach der UNESCO waren es zunächst nur wenige nationale Theater-Zentren, die sich den Zielen des neu gegründeten weltumspannenden Netzwerks verpflichteten, die Begegnung und den internationalen Austausch zwischen Theaterschaffenden auszubauen, ihre Mobilität zu fördern und dazu beizutragen, dass Hindernisse, die der freien künstlerischen Entfaltung entgegen stehen, abgebaut werden. Heute gehören dem ITI-Weltverband über 90 nationale Zentren an, darunter auch das deutsche ITI-Zentrum. 

Ver.di - Fachgruppe Darstellende Kunst

Interessensvertretung der Beschäftigten im Bereich Theater und Bühnen mit über 12.000 Mitgliedern.

Verband Deutscher Puppentheater

Berufsständische Vertretung der professionellen Puppen- und Figurentheater. Der Verband Deutscher Puppentheater e.V. wurde im Juli 1968 als erster freier Theaterverband Europas gegründet. Er ist die berufliche Interessenvertretung der professionellen Puppen- und Figurentheater in der Bundesrepublik Deutschland. Zu den Aufgaben des Verbandes gehören der Austausch von Informationen, die Vermittlung von Kontakten, Diskussionen über künstlerische Entwicklungen sowie die berufliche Interessenvertretung der Mitglieder in verschiedenen kulturpolitischen Gremien. 

Fördermöglichkeiten

Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

Projektförderung. Ausschreibungen zweimal im Jahr. Die Antragsstellung erfolgt online. Antragsberechtigt sind natürliche Personen mit Sitz in Sachsen.

Landeshauptstadt Dresden

Anträge zur Projektförderung können zum 01. März und zum 01. September gestellt werden. Anträge auf eine Institutionelle Förderung können zum 01. Juni gestellt werden. Außerdem gibt es einen Kleinprojektefond, bei dem 4 bis 10 Wochen vor Projektbeginn beantragt werden kann. Die Anträge müssen postalisch und zusätzlich in elektronischer Form gestellt werden.

Bundesverband Deutscher Stiftungen

Wichtige gesellschaftliche Aufgaben werden zunehmend durch Stiftungen angeregt und getragen. Gerade die Vielfalt der Stiftungen in Größe und Zielrichtung weist dem Bundesverband eine besondere Rolle mit Aufgaben übergreifender Koordination, Dienstleistung und Interessenvertretung zu.

Fonds Darstellende Künste

Seit 1988 fördert dieser Fond Projekte aller Sparten der Darstellenden Künste. Der Fonds hat sich zum Ziel gesetzt, alle Arbeitsfelder und Formen der Künste des professionellen frei produzierenden Theaters und Tanzes zu fördern, um der hohen Bedeutung dieses Kunstfeldes gerecht zu werden und einen substantiellen Beitrag zur Weiterentwicklung einer vielgestaltigen Theater-, Performance- und Tanzlandschaft in Deutschland zu leisten. 

Fonds Soziokultur

Die Allgemeine Projektförderung ist das Hauptförderprogramm des Fonds Soziokultur. Es steht unter dem Motto "Wettbewerb um die besten Projektideen". Gefördert werden zeitlich befristete und modellhafte soziokulturelle Projekte im gesamten Bundesgebiet.

Joint Adventures

National und international agierender Veranstalter im Bereich des zeitgenössischen Tanzes und der Performance, der sich außerdem für die strukturelle Förderung des zeitgenössischen Tanzes und Theaters engagiert und als Träger des NATIONALEN PERFORMANCE NETZ seit 1999 den überregionalen Austausch von Tanz- und Theatergastspielen in ganz Deutschland fördert.

Kreativ-Transfer

Das Programm Kreativ-Transfer unterstützt die internationale Netzwerktätigkeit und Sichtbarkeit von Kompanien, Künstler*innen und Kreativen in den Bereichen Darstellende Künste, Bildende Künste und Games. Zentraler Bestandteil des Programms ist die Förderung von Reisen zu internationalen Festivals, Messen und Plattformen, um es Kompanien, Künstler*innen und Games-Entwickler*innen sowie Produzent*innen, Galerist*innen und Projektraumbetreiber*innen zu ermöglichen, ihre Arbeiten zu präsentieren, neue Kontakte zu knüpfen und Koproduzent*innen und Auftraggeber*innen zu finden.

Kulturpreise

Fakten und Meinungen zu Preisen, Ehrungen, Stipendien und anderen Förderprogrammen im Kultur- und Medienbereich.

Kulturstiftung des Bundes

Künste öffnen Welten ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die Initiative fördert die Bildungschancen von benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Für die Bewerbung sind drei Bündnispartner nötig.

TANZPAKT Stadt-Land-Bund

Das Förderprogramm TANZPAKT Stadt-Land-Bund ist eine gemeinsame Initiative von Kommunen, Bundesländern und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Exzellenzförderung im Tanz.

Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds: Kulturförderung

Gefördert werden Projekte, die deutsch-tschechische Themen aufgreifen und die Kulturen beider Länder präsentieren. Auch die Umsetzung soll Hand in Hand durch beide Seiten erfolgen – und im Idealfall Wirkung in beiden Ländern entfalten. Der Zukunftsfonds unterstützt prestigeträchtige kulturelle Ereignisse; aber auch kleine Tanz- oder Theaterinszenierungen jenseits der kulturellen Zentren.


Beratungsangebote


Regionale Beratungsangebote

KREACON

Seit 1995 unterstützt KREACON Freiberufler branchenspezifisch kompetent, bundesweit und individuell: Von der Orientierung, über die Existenzgründung bis in alle späteren Phasen persönlicher, strategischer und unternehmerischer Entwicklung.

Telefon: 0351 - 89967900

Mail: info@kreacon.de 

Kultopia gGmbH Dresden 

Die Kultopia gGmbH in Dresden unterstützt Kunstschaffende aus ihrer Idee und ihrem künstlerischen Ansatz ein förderfähiges Konzept zu gestalten. Die langjährige Erfahrung in der Entwicklung von Projekten und deren Umsetzung sind dabei genauso wichtig wie das Zurückgreifen auf Expertisen innerhalb des Teams, v.a. im Bezug auf Förderrichtlinien, technischer und personeller Ausstattung und Projektmanagement. Ist das Konzept bereits vorhanden oder gemeinsam mit uns entwickelt, recherchieren wir geeignete Fördermittelprogramme, Fundraising- oder Sponsoringmöglichkeiten, sowie Netzwerkkapazitäten. 
Telefon:     0351 84 224 577 
Mail:           post@kultopia.org 

Kulturförderungspaten Otte & Heinke GbR / Agentur für Kulturförderung Leipzig 

Agentur zur professionellen, kostenpflichtigen Beratung und Unterstützung von Kulturprojekten und -Veranstaltungen jeglicher Art in den Bereichen Finanzierung (öffentliche, Stiftungs- und privatwirtschaftliche Kulturförderung), Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, Buchhaltung und Drittmittelakquise. 
Telefon:     0179 - 70 94 581 
Mail:           info@kulturfoerderungspaten.de 

Servicestelle Inkulsion

Auf dem Weg in eine inklusivere Gesellschaft ist auch der Kulturbereich gefragt, bestehende Strukturen und Routinen zu hinterfragen und anzupassen, um Teilhabe für Menschen mit Behinderung zu verwirklichen. Die vom Landesverband Soziokultur Sachsen e.V. gegründete Servicestelle Inklusion im Kulturbereich möchte diesen Prozess in Sachsen voranbringen und Kulturakteurinnen und -akteure bei der Realisierung inklusiver Teilhabe unterstützen.

Dazu bietet die Servicestelle:

  • Weiterbildungen und Vernetzungsveranstaltungen zu praxisrelevanten Themen,
  • Impulsberatungen zur barrierefreien Gestaltung von Einrichtungen und Projekten,
  • ein Infoportal mit zahlreichen Hinweisen, Beispielen und Kontakten aus der inklusiven Praxis,
  • ein Handbuch zur Umsetzung von Barrierefreiheit samt Praxistipps,
  • einen monatlich erscheinenden Newsletter mit aktuellen Informationen, Veranstaltungstipps und Fördermöglichkeiten

Ansprechperson: Johanna von der Waydbrink
Telefon:     0351 – 802 17 69

E-Mail:        inklusion@soziokultur-sachsen.de

Servicestelle Kultur macht stark 

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung 2013 ins Leben gerufene Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ fördert nunmehr in der 2. Förderperiode kulturelle Bildungsangebote für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche. Die Servicestelle „Kultur macht stark“ Sachsen berät & informiert landesweit rund um das Bundesförderungsprogramm.
Telefon:     0351 - 802 17 65
E-Mail:        kms@soziokultur-sachsen.de

Theaterpädagogisches Zentrum Sachsen e.V 

Das TPZ berädt Gruppen, Vereine, Einzelpersonen, kulturelle, soziale und Bildungseinrichtungen in den Bereichen Theater, Forumtheater, Schauspiel, Darstellendes Spiel, Dramaturgie, Inszenierung, Stückentwicklung und anverwandten Bereichen, außerdem zu wirtschaftlichen, rechtlichen und finanziellen Fragen im Zusammenhang mit Kultur- und Theaterarbeit.
Telefon:     0351-320 102 81
Mail:           mail@tpz-sachsen.de 

ZAV-Künstlervermittlung Leipzig 

Die ZAV-Künstlervermittlung ist eine Service-Einrichtung der Bundesagentur für Arbeit unter dem Dach der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung. Sie vermittelt darstellende Künstlerinnen und Künstler sowie Bewerberinnen und Bewerber aus künstlerisch-technischen Berufen rund um Bühne und Kamera, die vorrangig ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis suchen. 
Telefon:     0341 - 33731 130 
Mail:           ZAV-Kuenstlervermittlung-Leipzig@arbeitsagentur.de 

Beratungsangebote der Kreativwirtschafts-förderung

Kreatives Sachsen

Das das Sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft bietet Orientierungsgespräche, die sich mit folgenden Fragen beschäftigen: Wie mache ich am besten auf mich und meine Leistungen aufmerksam? Welche Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten gibt es? Wo finde ich einen geeigneten Arbeitsraum? Wie kann ich meine Arbeitsorganisation verbessern?
Dazu sind individuelle Terminabsprachen sind möglich aber auch Termine für Gesprächsrunden auf der Website zu finden. Das Angebot ist kostenfrei.

Für alle Standorte in Nord- und Westsachsen übernimmt Katja Großer die Beratung unter:
Telefon:     0371 - 56079475
Mail:           katja.grosser@kreatives-sachsen.de

Für alle Standorte in Ostsachsen Claudia Muntschick für Beratungstermine zur Verfügung unter:
Telefon:     0371 - 56079469 
 Mail:          claudia.muntschick@kreatives-sachsen.de 

Wir gestalten Dresden 

Wir gestalten Dresden bietet jungen Künstlerinnen und Künstlern sowie Kreativen aller Art verschiedene Beratungsmöglichkeiten. Je nach Wunsch und Anfrage können individuelle Termine werden. Zusätzlich zu unserem Beratungsangebot bieten wir auch interaktive Beratungsseminare zu unterschiedlichen Themen an. 
Telefon:     0351 - 479 698 34 
Mail:           kontakt@wir-gestalten-dresden.de 

Beratungsangebote der sächsischen Hochschulen 

Hochschule für Bildende Künste Dresden

Der Career-Service der HfBK Dresden unterstützt Studierende der Hochschule beim Übergang in die berufliche Selbstständigkeit bzw. in den Beruf mit Hilfe von praxisnahen Angeboten zur Professionalisierung, Selbstvermarktung sowie zur Existenzgründung und -sicherung, u.a. mit Workshops, Beratungen und einem Mentoring Programm. 
Telefon:    0351 - 4402 2332 
Mail:          careerservice@hfbk-dresden.de 

Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden

Die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bietet ihren Studierenden Workshops, Vorlesungen und Seminare zur Professionalisierung und unterstützt mit Hilfe von individuellen Beratungsangeboten bei der Positionierung im Musikmarkt und bei Fragen rund um Bewerbung und Existenzgründung. 
Telefon:    0351 - 4923 626 
Mail:          claudia.syndram@hfmdd.de 

Hochschule für Musik und Theater Leipzig 

 
 

Die Hochschule für Musik und Theater in Leipzig bietet ihren Studierenden ein Mentoring-Programm. Dieses läuft über zwei Semester und beginnt jeweils zum Wintersemester. 
Telefon:     0341 2144 -628 
Mail:           mentoring@hmt-leipzig.de 

Universität Leipzig/Theaterwissenschaften

 
 

Der Career-Service der Universität Leipzig bietet den Studierenden ein Angebot aus Workshops, Vorträgen, Exkursionen, Praxisprojekten und Beratungsangeboten um sie beim Übergang in die Arbeitswelt zu unterstützen. Angeboten werden zusätzlich Gesprächsrunden mit Absolventen der Universität. 
Telefon:    0341 - 9730 030 
Mail:          careerservice@uni-leipzig.de 

Überregionale Beratungsangebote

bga bundesweite gründerinnenagentur 

Wer als Gründerin und Unternehmerin spezielle Beratungsangebote für Frauen sucht, wird über dieses Online-Angebot des Bundeswirtschaftsministeriums und der bundesweiten gründerinnenagentur (bga) fündig.

Creative Europe Desk KULTUR  

Wie funktioniert Kulturförderung auf europäischer Ebene? Sie haben bereits eine Idee für ein internationales Kulturprojekt und fragen sich, ob dafür eine EU-Förderung infrage käme? Oder Sie sitzen bereits an einem Antrag für KREATIVES EUROPA KULTUR und fragen sich: Was muss eingereicht werden? Wer muss wo unterzeichnen? Das Expertenteam für die Kulturförderung der Europäischen Union hilft dazu Kultureinrichtungen aus Deutschland beim Zugang zu europäischen Fördermitteln, insbesondere aus dem Programm KREATIVES EUROPA KULTUR. 
Telefon:     0228 - 201 35 0 
Mail:           info@ced-kultur.eu 

Deutsche Medien- und Künstlerberatung 

Die Deutsche Medien- und Künstlerberatung hilft Kulturschaffenden durch Beratungen vor Ort oder am zu Themen der finanziellen und sozialen Sicherung wie KSK, Rentenversicherung und Altersvorsorge. 
Telefon:     030-88 66 37 38 
Mail:           Info@dmkb.de 

Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft 

Das Kompetenzzentrum ist Teil der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung und bietet Existenzgründerinnen und -gründern, Selbständigen und Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft individuelle Orientierungsberatungen, Sprechtage und Möglichkeiten zur regionalen Vernetzung an. Es unterstützt in der Professionalisierung und beantwortet Fragen wie: Wie kann ich meine kreativen Ideen verkaufen? Wie finde ich Auftraggeber? Was kann ich tun, wenn Rechnungen nicht bezahlt werden? Welche Krankenversicherung brauche ich? Welchen Vertrag schließe ich ab, wenn ich Mitarbeiter beschäftigen möchte? 
Telefon:    030 - 346 465 300 

Künstlerrat - Künstlerberatung Stefan Kuntz 

Tipps rund um Recht, Soziales und Versicherungen. Bietet auch Seminare an.

Telefon:    02202 – 70 88 70                                                                                                

Künstlersozialversicherung

Die Künstlersozialkasse (KSK) bietet zu ihrer Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung telefonische Beratung an. Darüber hinaus gibt es weitere Beratungsstellen (siehe z. B. Paul Klinger Künstlersozialwerk).
Telefon:    04421 9734051500  
(Montag bis Freitag von 9:00 bis 16:00 Uhr):   
Mail:        poststelle@kuenstlersozialkasse.de-mail.de                                                                         

Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) 

Die soziale Sicherung für selbständige Künstler und Publizisten ist seit der Einführung des Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) 1983 gesetzlich geregelt. Seither gewinnt es an Bedeutung und wird durch zahlreiche kontroverse Auslegungs- und Abgrenzungsfragen aber immer komplexer. Um dabei weiterhin den Überblick zu behalten, hilft die nunmehr 5. Auflage des Buchs "Kommentar zum KSVG".

                                                                     

Mediafon

Die mediafon Selbstständigenberatung GmbH von ver.di berät Solo-Selbständige zu Honoraren, Künstlersozialversicherung, Recht und Steuern, Veranstaltungen usw. Kosten für die Beratung durch die ExpertInnen der ver.di: 15€ (zzgl. Ust.) für 15 Minuten.

Mail:         info@selbststaendigen.info                                                          

Stiftung TANZ – Transition Zentrum Deutschland 

Die Stiftung TANZ – Transition Zentrum Deutschland unterstützt Tänzer*innen und Tanzschaffende, angefangen von Nachwuchs- und Talentförderung in der Ausbildung, während der Karriere bis hin zum Übergang in einen nächsten Beruf am Karriereende. Dazu gibt es ein kostenloses Beratungsangebot per Telefon sowie persönliche Beratungstermine. 
Telefon:     030 - 24 531 495 
Mail:           info@stiftung-tanz.com                                                      

Touring Artists 

Touring Artists ist ein Informationsportal im Netz für international mobile Künstlerinnen und Künstler. Es bietet Informationen zu den Themen Visa & Aufenthalt, Transport & Zoll, sowie Steuern, Sozialversicherung und Urheberrecht. 
In erster Linie bildet Touring Artists die Gegebenheiten, rechtlichen Grundlagen und Verwaltungsverfahren in Deutschland ab – für ausländische Künstlerinnen und Künstler, die hier temporär arbeiten, wie für deutsche und in Deutschland lebende, die zeitweise im Ausland tätig werden. Die Beratungen sind kostenfrei. 
Mail:          beratung@touring-artists.info                                                   

Auschreibungen

(D) ASSITEJ e.V. Bundesrepublik Deutschland:  Wege ins Theater



Bewerbungsfrist: 31. Januar 2020

Es können Anträge für Projekte eingereicht werden, die frühestens am 01.04.2020 mit ihrer Arbeit starten. Weitere Fristen sind am 30.04.20 und am 30.09.20. Gefördert werden vor allem mehr Bündnisse jenseits der Metropolen und Ballungszentren sowie mehr Projekte mit Kindern zwischen 3-10 Jahren. 

(D) Berliner Festspiele:  Theatertreffen der Jugend



Bewerbungsschluss: 31. Januar 2020

Der 1979 gegründete Bundeswettbewerb ist Schaufenster und Impulsgeber für die Theaterarbeit von und mit Jugendlichen und repräsentiert ihr gesamtes Spektrum, von Schulklassen über Theater-AGs an Schulen und freie Gruppen bis zu Jugendclubs an Theatern. Bei dem Treffen vorausgehenden Wettbewerb werden Produktionen von jugendlichen Akteur*innen gesucht, die unabhängig davon, ob sie nach Textvorlage oder auf Basis von recherchiertem oder biografischem Material, eigene Themen und Formen finden, um ihre Theaterkunst und Sichtweisen zur Diskussion zu stellen. Das 41. Theatertreffen der Jugend findet vom 22. bis 30. Mai 2020 in Berlin statt. Bewerbungsschluss ist der.

(D) NPN: Gastspielförderung Tanz



Bewerbungsfrist: 31. Januar 2020

NPN - das Nationale Performance Netz vergibt anteilig Gastspielzuschüsse und fördert zudem nationale sowie internationale Koproduktionen im Bereich Tanz.

Gastspielförderung für Tanz national/international & Koproduktionsförderung beim Nationalen Performance Netz

(D) amarena – Deutscher Amateurtheaterpreis

Bewerbungsschluss: 03. Februar 2020

Der Deutsche Amateurtheaterpreis ist eine Auszeichnung, die an Theatergruppen und Theatermacher für Inszenierungen in unterschiedlichen Genres vergeben wird. Prämiert wird dabei die künstlerische Leistung im ehrenamtlichen kulturellen Engagement.

Entscheidend für die Auswahl ist, dass die Preisträger mit ihrer künstlerischen Arbeit exemplarisch für das aktuelle deutsche Amateurtheater stehen und gleichzeitig wegweisend und impulsgebend für die Amateurtheaterarbeit sind. Ziel ist es, die hohe Qualität und die Vielfalt des Amateurtheaters einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und über die künstlerische Reflexion den gesellschaftlichen Diskurs anzuregen. Gleichzeitig soll über das Instrument des Preiswettbewerbs auch die Qualitätsdiskussion innerhalb des Amateurtheaters in das Zentrum gerückt werden. 

(IRL) Laois Dance Platform: dance films



Bewerbungsfrist: 17. Februar 2020

 Die Laois Dance Plattform (Irland) lädt Tanz-, Bewegungs-, Bild- und Videokünstler ein, ihre Tanzfilme für die 7. Ausgabe des Festivals, die vom 2. bis 5. April 2020 stattfindet, einzureichen.

Alle eingereichten Filme sollten Tanz und Jugend in irgendeiner Form beinhalten. Es werden Filme gesucht, die mit oder für junge Menschen mit starken Bewegungselementen und Tanz bis zu 8 Minuten gemacht wurden, jedoch keine Musikvideos, Trailer oder Aufzeichnungen von Auftritten, 1-Minuten-Filme oder Werbespots.

(D) Tanz und Theater Hannover: Ausschreibung Residenzprogramm »Think Big 2020«



Bewerbungsfrist: 21. Februar 2020

Zum siebten Mal werden 2020 vom Staatsballett Hannover (Leitung Marco Goecke) und dem Festival TANZtheater INTERNATIONAL drei Künstlerresidenzen an junge Choreograf*innen vergeben. Das insgesamt von April/Mai bis Anfang September 2020 andauernde Projekt (Vortanzen im April/Mai, dann ab Anfang August Proben vor Ort und abschließend Aufführung) begreift sich als Fördermaßnahme für den bundesweit rückläufigen Bereich der freien Tanzproduktionen, die sich mit einer größeren Gruppe von Tänzer*innen beschäftigen.

Das Projekt richtet sich an Choreograf*innen aus dem Bereich zeitgenössischer Tanz, die noch am Beginn ihrer professionellen Praxis stehen, jedoch bereits eigene Projekte realisiert haben (bzw. erste Erfahrungen in der choreografischen Arbeit vorweisen können).

Es soll ein Förder- und Austauschinstrument für Choreograf*innen sein, die sich dieser Herausforderung stellen. Hiermit wenden sich das Staatsballett Hannover und das Festival TANZtheater INTERNATIONAL erneut gemeinsam der Nachwuchsförderung zu und engagieren sich für die Entstehung von Tanzkunst.

(D) flausen+: Ausschreibung von Forschungsstipendien für die darstellenden Künste 2020



Bewerbungsfrist: 01. März 2020

Es können sich professionelle Künstler*innen/-gruppen aus dem Bereich der darstellenden Künste für ein Stipendium im Jahr 2021 bewerben. Eine Bewerbung ist über das auf der Website www.theaterwrede.de/flausen per Bewerbungsformular möglich. Dort finden sich alle weiteren gebündelten Informationen zum flausen+Projekt, den Stipendien und dem Bewerbungsprozedere. Das Besondere an flausen+  ist, dass es sich um ein vierwöchiges Forschungsstipendium für neue und gewagte Ideen handelt.

Das Modellprojekt flausen+ will professionellen Künstler*innen (ohne Altersbeschränkung) eine Laboratoriumsmöglichkeit geben, frei von Aufführungs- und Ergebniszwängen über einen bestimmten Zeitraum, neue Formen auszuprobieren, zu experimentieren, ihren Stil erforschen, hinterfragen und erproben zu können. Neben kostenloser Nutzung von Bühne und einer Wohnung sowie der Übernahme sonstiger Leistungen (Supervision, Stellung eine*s*r fachspezifische*n und erfahrene*n Mentor*in, Sachkosten etc.), gewährt das Stipendium auch ein Unterhaltsgeld für die Künstler*innen und erfordert keine Premiere im Sinne einer abgeschlossenen Produktion.

(ARM) HIGH FEST International Performing Arts Festival: Open Call Performing Arts





Bewerbungsfrist: 15. März 2020

Vom 1. bis 8. Oktober 2020 / Eriwan, Armenien

Das XVII. HIGH FEST Internationale Festival der Darstellenden Künste findet vom 01. bis 08. Oktober 2020 in Eriwan (Armenien) statt. Dafür werden Kompanien und Künstler gesucht, die ihre Produktionen in allen Genres der darstellenden Künste präsentieren wollen.

(D) UNIDRAM 2020: 27. International Theater Festival Potsdam 







Bewerbungsfrist: 15. März 2020

In diesem Jahr präsentiert vom 03. bis 07. November 2020 UNIDRAM ein umfangreiches Programm unterschiedlichster Theaterformen aus Europa. Einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei zeitgenössisches visuelles Theater, das genreübergreifend konzipiert ist. 

(D/F) Deutsch-französischer Fonds für darstellende Künste 

Bewerbungsfrist: 18. März 2020

Sie suchen finanzielle Unterstützung für ein neues Stück, das mindestens von einem deutschen und einem französischen Partner kofinanziert wird? 

Bewerben Sie sich um eine Förderung durch den Fonds Transfabrik. 

Der deutsch-französische Fonds Transfabrik für darstellende Künste fördert als Koproduktionspartner anteilig künstlerische Projekte und Kooperationen zwischen Frankreich und Deutschland; insbesondere in den Bereichen zeitgenössischer Tanz, zeitgenössisches Theater, Nouveau Cirque, Objekt-, Figuren- und Straßentheater.
Der Fonds bietet auch eine Plattform für Kulturschaffende und für das deutsche und französische Fachpublikum, und schafft Raum für Begegnungen und Auseinandersetzungen rund um die darstellenden Künste.
Der Fonds richtet sich an alle Akteure der darstellenden Künste: Kompanien, Theater, Spielstätten, Produktions- und Residenzhäuser, die ein künstlerisches Projekt mit deutschen und französischen Partnern haben.

(D) flausen+ Residenzen 2021



Bewerbungsschluss: 01. März 2020

Vom 15.12.2019 bis 01.03.2020 kann sich wieder auf flausen+forschungsresidenzen beworben werden. Ausgeschrieben sind sieben Forschungsresidenzen für 2020 in Niedersachsen, NRW, Schleswig Holstein und Hessen. Residenztheater sind das theater wrede +, Oldenburg (Nds.), Theaterlabor Bielefeld, Theater im Ballsaal Bonn, Freies Werkstatt Theater Köln (NRW), Theaterwerkstatt Pilkentafel (SH) und das Theater neben dem Turm Marburg (He). Nach Sichtung der Bewerbungen spricht die Jury 18 Einladungen zum finalchoice# in Oldenburg aus. Beim finalchoice# stellt jede Finalist*innengruppe ihre Forschungsidee in einer Kurzpräsentation auf der Bühne vor und beantwortet Fragen der Fachjury zu ihrem Forschungsansatz.

Nach der Tagung der Vorjury (meist April) erhalten 18 Gruppen eine Einladung zum Final Choice im theater wrede+, Oldenburg. In dieser zweiten Runde haben die Finalist*innen-Gruppen fünf Minuten Zeit, sich und ihre Idee der Fachjury vorzustellen. Am Tag nach der Final Choice Veranstaltung tagt die Jury ausführlich und vergibt die Stipendien, die im darauffolgenden Jahr als Residenzen in einem der Residenzhäuser stattfinden.

(B) Berliner Festspiele: Tanztreffen der Jugend
Bewerbungsschluss: 31. März 2020



Bewerbungsschluss: 31. März 2020

Der 2014 gegründete Bundeswettbewerb sucht Stücke von jugendlichen Tanzensembles an Schulen, aus freien Kontexten oder an freie oder professionelle (Tanz-)Theater angebundenen Gruppen, die allein oder unter professioneller Anleitung ihre eigenen Themen finden und diese mit zeitgenössischen Bewegungssprachen in eine künstlerische Form bringen. Es gibt keine zeitlichen, thematischen oder formalen Vorgaben. Mit dem Bewerbungsbogen muss ein vollständiger (Proben-)Durchlauf der Produktion eingereicht werden. Das 7. Tanztreffen der Jugend findet vom 18. bis 25. September 2020 in Berlin statt.

 

Virtueller Ratgeber von A-Z

Alles, nur kein Unternehmer? Tipps für Gründerinnen, Gründer und Selbständige in der Kultur- und Kreativwirtschaft

Kreativschaffende, die auf eigene Faust und ohne Festanstellung versuchen, ihre Kreativität in bare Münze umzusetzen, werden unternehmerisch tätig. Das bedeutet: Sie müssen sich mit Fragen beschäftigen, die auch jeder andere beruflich Selbständige kennt: Wie kann ich meine Werke präsentieren? Wo kann ich als Musiker auftreten? Aus welchen Quellen kann ich meine Theaterprojekte finanzieren? Welche persönliche Absicherung ist für einen freiberuflichen Architekten wichtig?                                                                                                                Von den ersten Gründungs-Überlegungen über einen aussagekräftigen Businessplan bis hin zu Förderprogrammen und Behördengängen: Die vorliegende Broschüre gibt Gründerinnen, Gründern und Selbstständigen aus dem Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft praktische Hinweise, ihre kreativen Ideen wirtschaftlich erfolgreich umzusetzen.

Allianzen. Kritische Praxis an weißen Institutionen 

Für wen ist Theater eigentlich da? Wer sind diejenigen, die ihre Geschichten und Themen auf die Bühne bringen, an welches Publikum richten sie sich und welches Selbstverständnis hat sie prägt? Es sind große, bohrende Fragen, die der Sammelband "Allianzen. Kritische Praxis an weißen Institutionen" stellt, veröffentlicht von der Dramaturgin und Kuratorin Elisa Liepsch, dem Aktivisten Julian Warner und von Matthias Pees, Intendant des Frankfurter Künstlerhauses Mousonturm. Aber diese Fragen sind ebenso wichtig wie notwendig. Das Buch entstand im Kontext der Festivalreihe "Afropean Mimicry and Mockery", die von 2014 bis 2016 am Mousonturm stattfand. Beschäftigten sich die Festival-Macher*innen zunächst mit dem deutsch-afrikanischen Austausch, so rückte immer stärker die Frage in den Blick, inwiefern Kulturinstitutionen permanent Strukturen reproduzieren, die weiße Künstler*innen und eine bestimmte, etablierte Ästhetik stets bevorzugen und andere Protagonist*innen ausgrenzen. In "Allianzen" berichten Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Theaterschaffende nun umfassend von diesen Ausgrenzungen, von Diskriminierungen und Ungleichbehandlungen, die sie vonseiten der Kulturinstitutionen, aber auch im Alltag erfahren haben: Sie berichten von einer mehr oder minder subtilen Form des Rassismus, die viel mit Ignoranz zu tun hat, mit einer nicht – oder nur sehr zögerlich – stattfindenden Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte und mit etablierten, für selbstverständlich genommenen Machtstrukturen. Über die kritische Bestandsaufnahme hinaus versammelt "Allianzen", das sich explizit als Praxis- und Handbuch versteht, Vorschläge – oder, wie die Herausgeber*innen es forscher formulieren: konkrete Handlungsanweisungen. 

Anti-Rassismus-Vertragsklausel 

Die Berliner Rechtsanwältin Sonja Laaser hat gemeinsam mit der Künstlerin Julia Wisser einen Formulierungsvorschlag für eine Anti-Rassismus-Klausel für Verträge ausgearbeitet. Sie soll gewährleisten, dass Beteiligte in Produktionen vor rassistischen Äußerungen und Übergriffe durch Mitarbeiter der/des Auftraggebers geschützt werden. Die Vereinbarung sieht vor, dass Auftraggeber*innen, etwa ein Theater, im Falle eines Verstoßes auf eigene Kosten eine Schulung oder vergleichbare Maßnahme mit ihren Mitarbeiter*innen durchführen lassen muss, die zur Aufklärung über rassistische Strukturen und rassistische Wortwahl beiträgt. Eine Besonderheit ist, dass die Deutungshoheit darüber, welche Beleidigungen als rassistisch diskriminierend empfunden und eingestuft werden, bei den Betroffenen selbst liegt.

Begriffssammlung zu Performativen Künsten

Diese Begriffssammlung zu Performativen Künsten stellt eine sich regelmäßig erweiternde und erneuernde Weiterführung der Publikation K_Eine Didaktik der Performativen Künste – Theaterpädagogisch handeln im Framing von Risk, Rules, Reality und Rhythm von Dorothea Hilliger dar. Hier werden zentrale Begriffe der performativen Künste in ihrer Bedeutung für künstlerisch-pädagogisches Handeln beschrieben, reflektiert und praxisorientiert ausgedeutet.

Diversität-Workbook

Dieses Workbook versammelt die wichtigsten Ergebnisse und Erfahrungen der ZAK NRW im Feld der Diversität in Kultur und Kultureller Bildung. Sie versammelt Tipps und Tricks, Dos and Don’ts, gute und schlechte Beispiele (aus denen man bekanntlich viel lernen kann). Das Workbook soll Geschichte, Denkansätze und Erfahrungen dokumentieren – vor allem soll es aber nützlich sein: Für Kultureinrichtungen, die sich auf den Weg machen möchten. Kultureinrichtungen, die angefangen haben und sich informieren, wie sie selbst weiter machen könnten. Kultureinrichtungen, die schon ganz vorne mit dabei sind. Für die Kulturpolitik und Verwaltung auf kommunaler, regionaler und Bundesebene, um sich darüber Gedanken zu machen, welche Bedarfe es gibt und welche Erfahrun-gen und Maßnahmen fortgesetzt werden können. Für Institutionen, Verbände und Einzelpersonen, die sich für Diversität engagieren und das Rad nicht neu erfinden möchten.

Vorstellung Europa – Performing Europe. Interdisziplinäre Perspektiven auf Europa im Theater der Gegenwart

Die Beiträge des interdisziplinären Sammelbands nehmen aus theatertheoretischer und theaterpraktischer, aus kulturwissenschaftlicher und politologischer Perspektive „Europa“ als eine Konstruktion in den Blick, die gleichermaßen imaginär wie realpolitisch wirksam ist. Dabei widmen sich die Autorinnen und Autoren der Frage nach unterschiedlichen Figurationen von „Europa“, nach Öffnungen und Grenzüberschreitungen, nach alternativen Modellen demokratischer Teilhabe, aber auch nach blinden Flecken und Repräsentationen des „Anderen“ im zeitgenössischen Theater. Darüber hinaus gilt der Fokus den veränderten institutionellen Voraussetzungen von Theater im Kontext einer sich wandelnden europäischen Öffentlichkeit, nicht zuletzt im Hinblick auf aktuelle Erfahrungen von Flucht und Migration.

Fast-Besucherbefragung der freien Kölner Theater- und Tanzszene 

Um bei Überlegungen zur Größe und Struktur eines potenziellen Publikums nicht auf reine Mutmaßungen angewiesen zu sein, hat das Kulturamt der Stadt Köln in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Tibor Kliment von der Rheinischen Fachhochschule Köln eine Fast-Besucher-Befragung für die freie Theater- und Tanzszene erstellt. Ziel der Studie war ein vertieftes Verständnis über ein unerschlossenes Besuchersegment, um auf dieser Basis möglichst greifbare Maßnahmen für die Kulturförderung abzuleiten.

Prof. Tibor Kliment hielt dazu im Februar 2019 in Dresden einen viel beachteten IMPULS#6: Zur Vermessung der Freien Szene, der Grundlage seines Beitrages für die Zeitschrift Kulturmanagement bildet.

Fibel für Freies Theater

Was braucht man, um ein Theaterstück oder eine Performance zu realisieren?  Wie kann man eine Produktion finanzieren? Wie macht man wirkungsvoll Werbung und bringt die Presse dazu, über ein Projekt zu schreiben?  Und welche rechtlichen Regelungen muss man beachten? Nachhilfe für Theatermacher*innen gibt "Die Fibel für Freies Theater" des LaFT - Landesverband Freier Theater in Niedersachsen.

Freies Arbeiten: Kollektiv, vernetzt, solidarisch

Die Beratungsstelle des Performing Arts Programm Berlin ist mit ihrem breit gefächerten Pool an Expert*innen de zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um freischaffende, künstlerisch Tätigkeit sowie Produktions- und Fördermöglichkeiten in der Hauptstadt und nationaler Referenzpunkt. Dabei spielen die freie Szene und die Vermittlung der dazugehörigen Grundlagen eine bedeutende Rolle. Eine Übersicht dazu gibt das informative Handbuch Freies Arbeiten. Kollektiv, vernetzt, solidarisch.

Freischaffend (Über)Leben – Survival Kit für Darstellende Künstler*innen

Ab sofort ist ein wichtiges Standardwerk für freie Darstellende Künstler*innen in neuer Auflage lieferbar: Der Survival Kit, der über die wichtigsten Themen informiert, die für freie Tanz-, Theater- oder Performancekünstler*innen überlebensnotwendig sind, liegt in der 9. Auflage vor. Sein Autor Stefan Kuntz, seit Jahrzehnten als Berater für Künstler*innen und Theater tätig, hat vieles überarbeitet und aktualisiert. Gerade Berufseinsteiger*innen sei dieses Werk dringend ans Herz gelegt.

Themen des Survival Kit: Solotätigkeit, Gesellschafter*in in einer GbR, Vor- und Nachteile eines Vereins, Buchführung, EÜR, Steuern, Umsatzsteuerbefreiung, Gemeinnützigkeit, die Rolle als Auftrag-/Arbeitgeber*in, KSK-Abgabe, Künstlersozialversicherung, Urheberrechte, Förderungen, Finanzierungen und vieles mehr.

Geschlechtergerechtigkeit und Familienfreundlichkeit in den darstellenden Künsten

Das Aktionsbündnis Darstellende Künste hat einen Forderungskatalog veröffentlicht, der erste konkrete Schritte zu mehr Geschlechtergerechtigkeit in den darstellenden Künsten benennt. Monika Grütters wird in dem Papier entschieden dazu aufgerufen, die Vorschläge aus dem Runden Tisch umzusetzen. Die Überwindung der tariflichen Ungleichheiten an Theatern zwischen Sänger*innen, Schauspieler*innen, Musiker*innen und Tänzer*innen und die Sicherstellung einer geschlechterneutralen Behandlung auch der nicht- künstlerischen Beschäftigten sowie derjenigen, die außerhalb des Tarifgefüges honoriert werden, ist eine der weiteren wesentlichen Forderungen. Außerdem heißt es in dem Papier der Theaterverbände: Jurys, Gremien und Leitungen öffentlicher Institutionen müssen paritätisch besetzt werden. Besetzungen und Verfahren von Findungskommissionen müssen transparent sein.

Honoraruntergrenzen-Empfehlung des Bundesverbandes Freie Darstellende Künste

Mindesthonorar für die Berufsgruppe mit Versicherungspflicht in der Künstlersozialkasse sollte nach der Empfehlung des BDFK (Stand vom Juni 2018) mindestens 2.490 Euro im Monat sowie für Berufsgruppen, bei denen eine soziale Absicherung über die KSK nicht möglich ist, mindestens 2.875 Euro im Monat betragen.

Independent Performing Arts Made in Berlin 

Diese Informationsbroschüre des PAP ermöglicht einen direkten Überblick über die Szene der freien darstellenden Künste Berlins. Sie macht auf die Akteur*innen und Angebote der Szene aufmerksam, dient als konkrete Orientierungshilfe und unterstützt vor allem Fachgäste, sich in der heterogenen Struktur der freien darstellenden Künste zu bewegen. Die Broschüre wird jährlich aktualisiert zum Beginn der kommenden Spielzeit erscheinen und ggf. erweitert.

Jurytätigkeit

Der Artikel Wie kommt das Geld zur Künstler*in? aus dem Handbuch Kulturmanagment widmet sich der komplexen Thematik rund um die Vergabe von öffentlichen Mitteln – vom Antragsverfahren bis hin zum Bewilligungsbescheid – in den freien darstellenden Künsten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Vergabeverfahren, den Gremienbesetzungen und den Bedarfen der freien Szene. Was gilt es bei der Besetzung neuer Beiräte / Jurys zu beachten? Welche Regeln, Formate und Ziele sind zu berücksichtigen? Was führt zu mehr Transparenz des Verfahrens, mehr Akzeptanz durch die freie Szene und zu demokratischen Entscheidungsstrukturen? Mit vielen Tipps und Beispielen handelt es sich um einen Leitfaden für Praktiker*innen - vor allem für diejenigen, die selber in Jurys sitzen oder diese einberufen.

Kreativitätstechniken

Kreativitätstechniken sind Denkhilfen und werden in den Ideenfindungsphasen von Kreativitätsprozessen wie Design Thinking angewandt. Obwohl es verschiedene grundlegende Prinzipien gibt, auf denen die Kreativitätstechniken beruhen, haben doch alle das gleiche Ziel: Sie sollen erstens eine Unterstützung und Denkhilfe für neue Denkwege sein und zweitens sollen möglichst viele Ideen mit ihrer Hilfe generiert werden. Sie bieten strukturelle und mentale Hilfe um z.B. auch in eher ideenfeindlichen Situationen leicht neue Gedankenkombinationen (Ideen) denken zu können.

Link:

KSK: Berufseinsteiger*innen müssen keine Einnahmen mehr nachweisen

Wer neu in die Künstlersozialkasse (KSK) aufgenommen werden möchte muss zukünftig keine Einnahmen mehr nachweisen. Für die ersten drei Jahre können auch andere Belege ausreichen, wie erfolgreich absolvierte Aus- und Fortbildungen, Werbemaßnahmen wie eigene Websites oder Zugehörigkeit zu Verbänden. Das bedeutet eine erhebliche Erleichterung der Aufnahme in die KSK für Berufseinsteiger*innen. 

Kulturförderung für ländliche Räume – bundesweite Thesen und Empfehlungen

Im September 2018 fand in Halle/Saale der Ideenkongress des Programmes TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel der Kulturstiftung des Bundes statt. Es ging um Kultur, Alltag und Politik auf dem Land. Die Ergebnisse des Kongresses liegen nun vor. Interessant sind dabei besonders Empfehlungen und Thesen zu Kulturpolitik und Kultureinrichtungen in ländlichen Räumen: Wie arbeiten Kultureinrichtungen und welche Aufgaben kommen auf sie zu? Wie müssen sie sich für neue Aufgaben verändern, und welche Unterstützung, welche Kulturförderung brauchen sie dafür? Auf der Basis dieser Fragen wurden Bedingungen für eine bedarfsorientierte und zukunftsfähige Kulturarbeit in ländlichen Räumen formuliert.

Kunstfestivals in Europa 

In allen Kunstsparten gibt es immer mehr Festivals. Da wird immer schwieriger, den Überblick zu behalten. Bei diesem Problem soll nun eine neue Webseite Abhilfe schaffen und Orientierung bieten. Das European Festivals Association (EFA) hat eine Online-Suchmaschine gestartet, um  immerhin 1149 Kunstfestivals aller Sparten aus 45 europäischen Ländern in einer Datenbank zu konzentrieren.

Macht und Struktur im Theater 

"Macht und Struktur im Theater" heißt eine Studie, die im Rahmen von über dreißig Fragestellungen die soziale Situation und den Gebrauch von Macht an den Staats- und Stadttheatern untersucht, denn Struktur und Macht sind zwei prägende und miteinander verknüpfte Aspekte des deutschen Theaterbetriebes. Er beruht auf der streng hierarchischen Organisation von 1900 und hat seitdem strukturell kaum Veränderungen erfahren. Das beeinträchtigt nicht nur die Innovationsfähigkeit dieser wichtigen Institution, sondern führt auch zu unangemessen starken Machtpositionen der Intendanten, zu Konflikten mit den Ensembles und Mitarbeiter*innen und behindert die Entfaltung und Erneuerung der künstlerischen Potentiale dieser Kulturtechnik. Die Publikation beruht auf den Ergebnissen der Studie 'Kunst und Macht im Theater' - mit 1966 Teilnehmer*innen die größte Studie dieser Art.

On the road – Publikationsreihe des Bundesverbandes freie Darstellende Künste

Im vergangenen Jahr war der Bundesverband freie Darstellende Künste mit der mobilen Akademie ON THE ROAD in verschiedenen Teilen Deutschlands unterwegs. Ziel war, einen ersten Schritt zu einem dezentralen, mobilen Weiterbildungsprogramm zu machen und mit neuen Formaten zu experimentieren. Ein Ergebnis dieser Reihe sind nun fünf Broschüren, die Resultate dieser Veranstaltungen zusammenfassen und zudem grundlegende Informationen zu wichtigen Themen wie Künstlerische Arbeit, Kommunikation und Finanzierung, Solidarität und Vernetzung sowie Kulturpolitik und Diskurs bieten.

Qualitätsmanagement für Kulturorganisationen

Das Forschungsprojekt "Qualität für Kultur" hat zum Ziel, Qualitätsmanagement als Thema und Praxis für Kulturorganisationen zu bringen. Das englischsprachige Handbuch listet und erläutert verschiedene Standards, Systeme und Akkreditierungssysteme, die auf den Kultursektor zugeschnitten sind. Unser Ressourcenleitfaden, der die sieben Qualitätsmanagement-Grundsätze der ISO als Rahmen verwendet, bietet Kunstorganisationen eine Fülle von Materialien, wie Toolkits, Berichte, Studien, Videos und Online-Kurse. 

Res publica Europa – Networking the performing arts in a future Europe

Wohin bewegt sich die freie Szene in Europa? Welche Tragkraft haben die unabhängigen darstellenden Künste, die sich auf Werte wie Toleranz und Offenheit stützen? Und wie können diese in einem von Europaskepsis geprägten Klima gestärkt werden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Treffens des Netzwerks »International Network for contemporary performing arts« (IETM), das im November 2018 in München stattgefunden hat. Das im Anschluss an die Veranstaltung erschienene Buch trägt den Titel »Res publica Europa – Networking the performing arts in a future Europe«.

UNESCO: Publikation »CULTURE 2030 – Indicators«

Die Rolle der Kultur bei der nachhaltigen Entwicklung und ihre zentralen Konzepte zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, sind Themen der von der UNESCO vorgelegten englischsprachigen Publikation »CULTURE 2030 – Indicators«. Die 112-seitige Schrift illustriert, auf welche Weise Kultur zu den 17 Agenda-Zielen (Sustainable Development Goals) passt, auf die sich die Weltgemeinschaft während des UN-Gipfels 2015 verständigt hatte, und erläutert die kulturbezogenen Indikatoren zur Umsetzung der Agenda. 


Spendenbescheinigung korrekt ausfüllen

Wenn eine Stiftung – oder auch jede andere gemeinnützige Organisation – Spenden bekommt, erwarten die Spender, dass sie möglichst zeitnah eine Zuwendungsbestätigung erhalten. Umgangssprachlich wird sie auch Spendenquittung oder Spendenbescheinigung genannt, steuerrechtlich korrekt aber heißt sie Zuwendungsbestätigung. Sie berechtigt den Spender, seine Spende im Rahmen der Steuererklärung als Sonderausgabe von seinem zu versteuernden Einkommen abzuziehen. Der Aussteller haftet für die Richtigkeit, deshalb ist es notwendig, sich damit auszukennen. Haus des Stiftens gGmbH hat eine Richtlinie erarbeitet, die helfen soll, Spendenbescheinigungen richtig auszufüllen.

Theaterrecht

Theaterrecht – Handbuch für Theatermacher von Christoph Nix ist ein praxisorientierter Ratgeber, der über die Rechtsgrundlagen von Bühnenkünstler*innen an Stadttheatern, als freie Künstler*innen oder als Gruppe informiert. Erläutert werden u.a. das Bühnenarbeitsrecht, das Vereins- und Gesellschaftsrecht, das Urheberrecht hat oder Fragen der Mitbestimmung. Darüber hinaus enthält der Band eine ausgewählte Textsammlung der wichtigsten bühnenrechtlichen Gesetztestexte, den Normalvertrag Bühne sowie diverse Musterverträge.

Urheberrecht bei der Veröffentlichung von Fotografien im Internet

Auch wenn ein Foto mit Zustimmung des Urhebers auf einer Website im Internet frei zugänglich ist, kann es nicht ohne neue Zustimmung des Fotografen / der Fotografin auf einer anderen Website veröffentlicht werden.  Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) entschieden.

Umsatzgrenzen-Anhebung für Kleinunternehmen 



Ab 2020 dürfen auch Unternehmen bis zu einem Umsatz von 22.000 Euro (bisher 17.500 Euro) die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen und sind damit von der Umsatzsteuer befreit. Die Umsatzgrenze wird von 17.500 EUR auf 22.000 EUR angehoben. Ab dem 01.01.2020 tritt diese Änderung in Kraft und gilt damit für Umsätze von 2019. Die Änderung ist Teil des Bürokratieentlastungsgesetz III. Unternehmen, deren Gesamtumsatz im vorangegangenen Jahr 22.000 EUR (bisher 17.500 EUR) nicht überstiegen hat und im laufenden Jahr voraussichtlich 50.000 EUR nicht übersteigt, können die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Das ist für viele UnternehmerInnen von Vorteil, denn wer als Kleinunternehmer gilt, muss keine Umsatzsteuer in Rechnungen ausweisen und auch die Umsatzsteuer-Voranmeldungen an das Finanzamt entfällt.

Vermittlungsformate für die freien darstellenden Künste

Das im November 2018 veröffentlichte Handbuch enthält acht experimentelle Vermittlungsformate, die zwischen 2016 und 2018 in den freien darstellenden Künsten Berlins initiiert, getestet und weiterentwickelt wurden – mit praktischen Tipps für ihre Umsetzung und der Einladung, Konzepte der Kunstvermittlung weiterzudenken. 

Visa-Erteilung für Künstler*innen, die in Europa arbeiten wollen

Bei Kooperationen mit internationalen Künstler*innen wichtig: Wer benötigt beim Eintritt in den Schengen-Raum ein Visum? Wie ist der Antragsweg? Welche unterschiedlichen Visa-Typen gibt es überhaupt? Diese und weitere Fragen, die international tätige und aus Drittländern stammende Künstler*innen und Kulturproduzent*innen bewegen, beantwortet der Guide on visas for Schengen area.

Wiener Symposium Freie Szene – Freie Kunst!

Im April 2019 fand auf Initiative der Interessenvertretungen der österreichischen Kunst- und Kulturszene ein erstes gemeinsames Symposium unter dem Titel FREIE SZENE – FREIE KUNST statt. Fachspezifisch wie auch genreübergreifend wurden Diskussionen zu der strukturell prekären und aktuell brisanten Situation der freien Kunstschaffenden in Österreich geführt. In der Dokumentation finden sich Zusammenfassungen der Redebeiträge und der Ergebnisse der Arbeitsgruppen.

Zwischen Kunst und Bildung 

Die Publikation Zwischen Kunst und Bildung versammelt Texte zur Theorie, Vermittlung, Forschung in der zeitgenössischen Theater-, Tanz- und Performancekunst. Vorgestellt werden Ergebnisse aus einer dreijährigen Erprobung und Entwicklung (2014-2017) eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten wissenschaftlich fundierten Weiterbildungsmodells Kunst_Rhein_Main. 

Doch auch unabhängig vom Weiterbildungsmodell sind die Texte im Buch wichtige Beiträge zur Debatte um Kunst und Bildung. Zunächst geht es um wichtige Begriffe in der theoretischen Auseinandersetzung, um neue Formen des Lernens, die Begriffsgeschichte von Bildung, verschiedene Verständnisse von Kindheit, aber auch um Kunst als subversives Spiel und Risiko. Zudem werden grundlegende Fragen reflektiert: Wie wichtig ist Didaktik für Kunst und Vermittlung? Welche Form der Partizipation ist sinnvoll? Wie positionieren sich Künstler*innen in ihrem Selbstverständnis zwischen Kunst und Bildung?