Netzwerke

Regionale Netzwerke

Koalition Freie Szene Dresden 

Initiative zur Stärkung der Freien Künste in Dresden. 

KOST - Kooperation Schule und Theater

KOST – Kooperation Schule und Theater ist eine Initiative zur Kulturellen Bildung an sächsischen Schulen in der Trägerschaft der Landesbühnen Sachsen. Ziele sind die Stärkung und qualitative Weiterentwicklung des Schultheaters, Kooperationen zwischen Schulen und Theaterschaffenden. KOST möchte bestehende Schultheaterstrukturen ausbauen, unterstützen, vernetzen und alle Beteiligten wie LehrerInnen, SchülerInnen, TheaterpädagogInnen und KünstlerInnen fachlich und organisatorisch begleiten. Die inhaltliche Arbeit von KOST wird von einem Beirat unterstützt.

Kreatives Leipzig e.V. // dasistleipzig.de

Das Portal #DASistLeipzig soll einen Überblick über die Bedarfe und das Engagement aus und für Leipzig ermöglichen, und wird darüber hinaus einen wachsenden und bald wieder prall gefüllten Veranstaltungskalender mit Streaming-Angeboten und Live-Mitschnitten präsentieren. Aus der Not der Corona-bedingte Veranstaltungsabsagen, Honorarausfällen und Auftragsverlusten wächst das unterstützende Engagement aus und für die Szene. #DASistLeipzig

KuBiMoBil

Der Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien ist reich an vielfältigen Angeboten kultureller Bildung: im Theater, in Museen, Kinos, Bibliotheken, soziokulturellen Zentren und vielem mehr. Aber oft sind bereits die Fahrtkosten zu den verschiedenen Kulturbetrieben eine große Hürde. Der Zugang zu Kultur und kultureller Bildung wird somit durch unzureichende Mobilität erheblich erschwert. Das Netzwerk-Projekt KuBiMoBil will die hier bestehende Lücke schließen und die Erreichbarkeit der Kulturbetriebe unterstützen. Kulturelle Vermittlungsangebote sollen dabei als verbindende Brücken fungieren und einen niedrigschwelligen Zugang zur Teilhabe ermöglichen.

Landesverbandes Amateurtheater Sachsen e. V.

Der Landesverband Amateurtheater Sachsen e.V. vertritt das sächsische Amateurtheater auf Landesebene. Er setzt sich für eine allseitige Entwicklung der Amateurtheater-Szene, die Schaffung einer Festivallandschaft, den Aufbau von speziellen Werkstätten ein und nimmt Einfluss auf die kulturpolitischen Prozesse in Sachsen.

Landesverband der Freien Theater in Sachsen e.V. 

Der Verband bündelt die Interessen der im freien professionellen Theater und Tan arbeitenden Künstler*innen und vertritt diese gegenüber der Öffentlichkeit, der Politik und den Verwaltungen. Durch sein Wirken wurde landesweit durchgesetzt, dass Fördermittelgeber und ein großer Teil der Veranstalter mit den Honoraruntergrenzen (HUG) arbeiten. Ebenso geht die mittlerweile seit 2017 bestehende Gastspielförderung der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen auf die Initiative des Landesverbandes zurück.

Landesverband Soziokultur e.V. 

Der Landesverband Soziokultur Sachsen e.V. ist der Dachverband für soziokulturelle Einrichtungen und Initiativen im Freistaat Sachsen, der die Interessen der einzelnen Kulturorganisationen bündelt und als Vermittler zwischen Politik, Verwaltung und soziokulturellen Einrichtungen auftritt. Er wirkt bei der Vernetzung, Qualifizierung und Unterstützung der soziokulturellen Arbeit und bietet ein umfassendes Beratungs- und Weiterbildungsangebot. Als zivilgesellschaftlicher Akteur macht er zudem sich für die Bedarfe des Gemeinwesens und des Gemeinwohls im Sinne einer kulturellen Infrastruktur stark.

Leipzig + Kultur e.V.

Die Initiative Leipzig + Kultur versteht sich als Interessenvertretung aller Kulturinitiativen, Projektgruppen und Kultureinrichtungen in nicht öffentlicher Trägerschaft sowie aller freischaffenden KünstlerInnen der Stadt Leipzig.

Zentrales Anliegen der Initiative ist es, die Produktions- und Präsentationsbedingungen für freie Kulturprojekte zu verbessern, die Position freier Kultur in Leipzig in der Politik und im öffentlichen Bewusstsein anzuheben und zur Vernetzung der Akteure beizutragen. Leipzig + Kultur will auf der Grundlage der bisher erstellten und weiter zu qualifizierenden Entwicklungskonzepte der einzelnen Sparten gemeinsam mit Politik und Verwaltung die Förderrichtlinien, -kriterien und -instrumente sowie das Vergabeprozedere weiter entwickeln und die Kulturförderung bedarfsgerecht, transparent und partizipativ gestalten. Leipzig + Kultur will die grundlegenden Anliegen, Interessen- und Problemlagen freier Kulturschaffender gegenüber den Medien und in der Öffentlichkeit vermitteln.

Netzwerk Kultur Dresden

Das offene und spartenübergreifende Netzwerk Kultur Dresden steht für kulturelle Vielfalt und deren Weiterentwicklung in der sächsischen Landeshauptstadt. Wir vereinen als Plattform von über 60 freien Kulturinstitutionen und -initiativen äußerst vielseitige Erfahrung und Kompetenzen, bündeln Interessen und setzen diese gemeinsam durch.

Zusammen mit Kultureinrichtungen der Kommune und des Landes sowie der Kreativwirtschaft fördert das Netzwerk Kultur Dresden das zivilgesellschaftliche Engagement und die Kultur des demokratischen Diskurses. Damit schaffen wir Möglichkeiten, gemeinsam Visionen für das künftige Zusammenleben in unserer Stadt zu entwickeln.

Netzwerk für Kulturelle Bildung im Kulturraum Meißen-Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Inhalt dieser Netzwerkarbeit ist die Etablierung eines Netzwerkes zwischen den Akteuren der Kulturellen Bildung in diesem Kulturraum. Dazu gehören auch die Hilfestellung bei der Entwicklung von Modell- und Kooperationsprojekten inklusive der finanziellen Abwicklung und die Förderung von Kleinprojekten.

Netzwerk Kulturelle Bildung im Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien

Die Netzwerkstelle versteht sich als Koordinierungs- und Servicestelle für Kindereinrichtungen, Schulen, Kultureinrichtungen und Kulturinitiativen im Kulturraum Oberlausitz-Niederschlesien. Sie begleitet den systematischen Aufbau von Strukturen für Kooperationen zwischen Kultur- und Bildungseinrichtungen und ist Informationsstelle für Fördermöglichkeiten und Qualifizierungsangebote. Des Weiteren initiiert die Netzwerkstelle Modellprojekte und gibt Impulse zur Vernetzung der Akteure im Bereich der kulturellen Bildung.

Netzwerk für Kulturelle Bildung im Kulturraum Vogtland-Zwickau

Das Netzwerk für Kulturelle Bildung im Kulturraum Vogtland-Zwickau hat sich seit 2012 als fester Partner für Akteure der Kulturellen Bildung in den Regionen Vogtland und Zwickau entwickelt. Es verfolgt das Ziel, Kulturelle Bildung in den Regionen zu stärken, Kooperationen zu fördern und Impulse für die Arbeit vor Ort zu geben. Dabei engagiert sich die Netzwerkstelle kontinuierlich im Kultur-, Bildungs- sowie Jugend- und Sozialbereich und führen über verschiedene Programme und Angebote Akteure aus den unterschiedlichen Ressorts zusammen.

Netzwerkstelle Kulturelle Bildung im Kulturraum Erzgebirge-Mittelsachsen

Die seit 2015 im Aufbau befindliche Netzwerkstelle Kulturelle Bildung unterstützt Einrichtungen, Projektträger und Einzelpersonen insbesondere aus den Bereichen Kultur, Bildung und Gemeinwesen in ihrem Zusammenwirken. Wesentliche Ziele bestehen darin, Partner aus unterschiedlichen Ressorts zusammenzubringen, bestehende Angebote besser bekannt zu machen und aufeinander abzustimmen, neue bedarfsgerechte Angebote zu entwickeln, Kräfte zu bündeln und Ressourcen effektiv einzusetzen.

Runder Tisch für Künstler*innen und Kulturschaffende mit Behinderung

Mit dem Runden Tisch hat die Servicestelle Inklusion im Kulturbereich gemeinsam mit der Koordinierungsstelle zur Förderung der Chancengleichheit an sächsischen Universitäten und Hochschulen ein Diskursformat geschaffen, um gemeinsam mit KünstlerInnen, Kulturschaffenden sowie Studierenden und Dozierenden zu überlegen, wie der künstlerische Ausbildungs- und Beschäftigungsbetrieb inklusionsorientierter gestaltet werden kann. Der Runde Tisch findet mindestens zwei Mal jährlich statt. Personen, die interessiert sind, sich einzubringen, sind herzlich eingeladen und können sich bei der Servicestelle melden.

Servicestelle Kultur macht stark 

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung 2013 ins Leben gerufene Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ fördert nunmehr in der 2. Förderperiode kulturelle Bildungsangebote für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche.

Die Servicestelle Kultur macht stark Sachsen berät & informiert landesweit rund um das Bundesförderungsprogramm.

TanzNetzDresden

TanzNetzDresden ist ein seit 2010 bestehendes, sich selbst or­ganisie­ren­des Netz­­werk, das pro­­fes­sionell arbei­ten­de Tanzschaffende in Dresden verknüpft. Das TanzNetzDresden arbeitet für ein schöpferisches Verständigungsnetzwerk mit der Idee, eine ver­bin­den­de und pro­­duktive Co-Präsenz al­ler Tanzschaf­fen­den in Dresden zu etablieren.

Verband der Freien Darstellenden Künste in Chemnitz e.V. 

Zusammenschluss und Interessensvertretung von Vertreter*innen der freien darstellenden Künste in Chemnitz.

Nationale Netzwerke

Art but fair

art but fair ist der Name einer internationalen Bewegung, die faire Arbeitsbedingungen sowie angemessene Gagen in den Darstellenden Künsten und der Musik zu erreichen sucht. Die Organisation besteht aus drei untereinander koordinierten, gemeinnützigen Vereinen in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Die Bewegung ist aus einer vom Musical-Produzenten Johannes Maria Schatz am 19. Februar 2013 gegründeten Kultur-Initiative hervorgegangen. Sitz des deutschen Vereins ist Hamburg.

Bund der Szenografen 

Berufsverband, dessen Mitglieder als Bühnen-, Kostüm- und Maskenbildner:innen für Theater, Szenen- und Kostümbildner:innen für Film, Fernsehen und Video, Puppengestalter:innen und als Puppentheater-Ausstatter:innen sowie als Videokünstler.innen und Lichtdesigner:innen für Theater tätig sind.

Bund Deutscher Amateurtheater 

Der Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT) ist als Dachverband mit 18 Mitgliedsverbänden und rund 2.400 angeschlossenen Amateurtheaterbühnen einer der größten Interessenverbände für die Darstellenden Künste in Europa. Er leistet kulturpolitische Lobbyarbeit und vernetzet das Amateurtheater national und international.

Bundesakademie für kulturelle Bildung

Weiterbildungsangebote für künstlerisch und kulturvermittelnd tätige Personen und Institutionen

Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Spiel und Theater e.V. 

Die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Spiel und Theater e.V. ist Dachverband für das Amateurtheater, das Spiel und Theater der Kinder und Jugendlichen in der Schule und im außerschulischen Bereich, für Theaterpädagogik in Theatern und kulturellen Zentren sowie in der Lehre an Universitäten und Hochschulen. In diesem Fachverbund vernetzt und intensiviert sie den Fachaustausch zwischen Theorie und Praxis ein. Die BAG Spiel und Theater e.V. wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) gefördert.

Bundesverband Freie Darstellende Künste 

Dachverband der Landesverbände der Freien Darstellenden Künste in Deutschland, der auf Bundesebene die Interessen der deutschlandweit insgesamt rund 2.000 Freien Theater vertritt. Dazu berät er die deutsche Kultur- und Sozialpolitik zu allen die Freien Darstellenden Künste betreffenden Fragen.

Bundesverband Theaterpädagogik

Theaterpädagogik ist eine künstlerisch-ästhetische Praxis, in deren Fokus das Individuum, seine Ideen und seine Ausdrucksmöglichkeiten stehen. Im Kontext der Gruppe entsteht daraus Theater. Dieser Prozess kultureller Bildung fördert künstlerische, personale und soziale Kompetenzen.

Der Bundesverband Theaterpädagogik e.V. (BuT) wurde 1990 als Fachverband für Theaterpädagogik gegründet. Er vertritt die Theaterpädagogik als Fachdisziplin der kulturellen und beruflichen Bildung in Deutschland.

BUZZ - Bundesverband zeitgenössischer Zirkus

Theaterpädagogik ist eine künstlerisch-ästhetische Praxis, in deren Fokus das Individuum, seine Ideen und seine Ausdrucksmöglichkeiten stehen. Im Kontext der Gruppe entsteht daraus Theater. Dieser Prozess kultureller Bildung fördert künstlerische, personale und soziale Kompetenzen.

Der Bundesverband Theaterpädagogik e.V. (BuT) wurde 1990 als Fachverband für Theaterpädagogik gegründet. Er vertritt die Theaterpädagogik als Fachdisziplin der kulturellen und beruflichen Bildung in Deutschland.

Dachverband Tanz Deutschland 

Der Zeitgenössische Zirkus (oder auch Neue Zirkus) versteht sich als künstlerische Bühnenform. Es dominieren hier theatrale Formate, denen ein dramaturgisches und ästhetisches Gesamtkonzept zu Grunde liegt. Oft arbeitet der Zeitgenössische Zirkus an der Schnittstelle zu anderen Künsten, wie Schauspiel, Tanz, Musik, bildende Kunst, neuen Medien etc. 

Deutscher Kulturrat

Der Deutsche Kulturrat e.V. ist der Dachverband kultur- und medienpolitischer Organisationen mit bundesweiter Bedeutung.

Die Vielen e.V.

Ziel und gemeinnütziger Zweck ist die Beförderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des *Völkerverständigungsgedankens sowie der Förderung der *Volksbildung. (*Begriffe im Sinne des Gemeinnützigkeitsrechts)

Dramaturgische Gesellschaft 

Die Dramaturgische Gesellschaft (dg) vereint Theatermacher aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Sie versteht sich als offene Plattform für den Austausch über die künstlerische Arbeit, die Weiterentwicklung von Ästhetiken, Produktionsweisen und nicht zuletzt über die gesellschaftliche Funktion des Theaters. Zu den Mitgliedern der dg zählen Theatermacher aus allen Genres und allen Organisationsformen des Theaters, egal ob Stadttheater oder freie Szene, sowie Verleger, Journalisten und Studierende. 

ensemble-netzwerk

Das ensemble-netzwerk ist eine Bewegung, die den Menschen am Theater zu mehr Mündigkeit, Mut, Rückgrat und Inspiration verhelfen will.

Expedition Philosophie e.V. - angeschlossen: Internationale Gesellschaft für Performative Philosophie

Der Verein Expedition Philosophie e.V. organisiert und fördert Projekte zur Philosophie und Kunst, Wissenschaftskommunikation, künstlerischer Darstellung von Theorie (Symposien, Aufführungen, Seminare, Vermittlungsveranstaltungen u. ä.), entwickelt und erprobt neuer Formen von Philosophie und künstlerischer Darstellung von Theorie durch künstlerische, mediale und philosophische Formate (z.B. Theaterprojekte, Ausstellungen etc.), fördert die Kooperationen zwischen Universitäten und Kulturinstitutionen, unterstützt die internationale Vernetzung auf dem Gebiet und arbeitet überregional.

flausen+ Bundesnetzwerk

Das flausen+ Bundesnetzwerk hat sich über das Modellprojekt flausen – young artists in residence zusammengeschlossen. Ziel ist die bundeweite Ausschreibung und Vergabe von Forschungsresidenzen in ganz Deutschland und die Stärkung eines aktiven bundesweiten Kooperationsnetzwerks.

Seit 2011 bietet flausen kontinuierlich Forschungsstipendien in den darstellenden Künsten an. Das Residenzprojekt setzt Standards: Durch die Vergabe von Stipendien zur Ermöglichung theatraler Forschung ohne Produktionsdruck, ein fachspezifisches Mentoring und die dramaturgische Begleitung der residenzgebenden Häuser ist das Projekt nach wie vor einmalig.

Zudem veranstaltet flausen+ jährlich ein Festival und in regelmäßigen Abständen einen Kongress.

Gesellschaft für Tanzforschung (gtf)

Die Gesellschaft für Tanzforschung (gtf) regt zu Forschungsaktivitäten im Bereich des Tanzes an und unterstützt die Kommunikation darüber. Die gtf versteht sich als Ort tanzwissenschaftlicher Diskurse und bearbeitet aktuelle Themenkomplexe. Sie steht für einen offenen Forschungsbegriff und integriert wissenschaftliche Erkenntnisse und tänzerische Praxis auf künstlerischen, pädagogischen und therapeutischen Gebieten. Mit diesem Ansatz spricht sie vor allem Tänzer*innen, Choreograph*innen, Tanzpädagog*innen, Tanztherapeut*innen und Tanzwissenschaftler*innen, aber auch Tanzinteressierte aus dem Journalismus sowie aus den Bereichen Theater, Film, Fernsehen, Kunst und Musik an.

Goethe-Institut

Die größte Organisation der deutschen Kulturpolitik im Ausland. Das Netzwerk umfasst 141 Kulturinstitute in 77 Ländern.

IETM - International network for contemporary performing arts

Weltweites Netzwerk mit über 500 (Einzel-)Mitgliedern und Organisationen aus dem Bereich der zeitgenössischen darstellenden Künste: Theater, Tanz, Zirkus, Live Art, New Media 

Institut für Urheber- und Medienrecht e.V.

Das Institut für Urheber- und Medienrecht e.V. ist das Forum in Deutschland, auf dem die Veränderungsprozesse im Urheber- und Medienrecht unter breiter Beteiligung der betroffenen Interessen und Akteure von der juristischen Praxis und der Rechtswissenschaft diskutiert werden. Es leistet damit einen wichtigen Beitrag für eine der zentralen Debatten in der Wissensgesellschaft des 21. Jahrhunderts.

Interessenverband Deutscher Schauspieler e. V. 

Berufsständische Organisation, die unabhängig von Dritten ausschließlich professionelle Schauspieler vertritt und betreut.

INITIATIVE für SOLIDARITÄT am THEATER 

Die ISat ist ein Netzwerk von Theatermacher:innen verschiedener sozioökonomischer Hintergründe sowie verschiedener sexueller Orientierungen und Identitäten für einen angstfreien Theater-Raum.

ITI - Deutsches Zentrum des Internationalen Theaterinstituts

Angesiedelt unter dem Dach der UNESCO waren es zunächst nur wenige nationale Theater-Zentren, die sich den Zielen des neu gegründeten weltumspannenden Netzwerks verpflichteten, die Begegnung und den internationalen Austausch zwischen Theaterschaffenden auszubauen, ihre Mobilität zu fördern und dazu beizutragen, dass Hindernisse, die der freien künstlerischen Entfaltung entgegen stehen, abgebaut werden. Heute gehören dem ITI-Weltverband über 90 nationale Zentren an, darunter auch das deutsche ITI-Zentrum. 

kunst & kind berlin

kunst + kind berlin ist eine Initiative von Kulturschaffenden mit Kindern. Gegründet wurde sie am 8. März 2018 durch die Berliner Künstlerinnen Rani Le Prince und Ines Doleschal. kunst + kind berlin engagiert sich für mehr Chancengerechtigkeit und Solidarität gegenüber Künstler:innen mit Kindern und setzt sich zum Ziel, zusammen mit Akteur:innen aus Politik und Kultur konkrete Lösungswege zu entwickeln, damit nicht nur unabhängige, mobile und kinderlose Künstler*innen im Kunstbetrieb reüssieren. 

Mehr Mütter für die Kunst

Die Initiative Mehr Mütter für die Kunst gegründet von der in Hamburg lebenden Künsterin Marcia Breuer, macht auf einen bekannten und prekären Sachverhalt in unserer Gesellschaft aufmerksam, den wir uns immer wieder vor Augen führen sollten - ein Dilemma, das in der Realität leider (immer noch) Künstler*innen betrifft - Kunst mit Familiengründung zu verbinden. 

UNIMA - Union Internationale de la Marionnette

Die Initiative Mehr Mütter für die Kunst gegründet von der in Hamburg lebenden Künsterin Marcia Breuer, macht auf einen bekannten und prekären Sachverhalt in unserer Gesellschaft aufmerksam, den wir uns immer wieder vor Augen führen sollten - ein Dilemma, das in der Realität leider (immer noch) Künstler*innen betrifft - Kunst mit Familiengründung zu verbinden. 

Ver.di - Fachgruppe Darstellende Kunst

Interessensvertretung der Beschäftigten im Bereich Theater und Bühnen mit über 12.000 Mitgliedern.

Verband der Theaterautor:innen

Ziel und Bestreben des Verbandes ist es, die beruflichen Interessen der Theaterautorinnen und Theaterautoren zu vertreten, als auch ein neues Bewusstsein für die Bedeutung von Theatertexten in der gesellschaftlichen Öffentlichkeit und innerhalb des Theaterbetriebs zu schaffen. Angesichts eines sich stets weiterentwickelnden Autor:innenbegriffs vertritt der Verband sämtliche klassischen und neueren Formen von Theatertexten. Er setzt sich für diese Vielfalt und insbesondere für die Sichtbarkeit der dramatischen Kunst ein.

Verband Deutscher Puppentheater

Berufsständische Vertretung der professionellen Puppen- und Figurentheater. Der Verband Deutscher Puppentheater e.V. wurde im Juli 1968 als erster freier Theaterverband Europas gegründet. Er ist die berufliche Interessenvertretung der professionellen Puppen- und Figurentheater in der Bundesrepublik Deutschland. Zu den Aufgaben des Verbandes gehören der Austausch von Informationen, die Vermittlung von Kontakten, Diskussionen über künstlerische Entwicklungen sowie die berufliche Interessenvertretung der Mitglieder in verschiedenen kulturpolitischen Gremien. 

Förder-möglichkeiten

Neben den Corona-Hilfs- und Förderprogrammen gibt es auf Ebene von Stadt, Land, Bund und EU eine Vielzahl an Förder- und Stipendienmöglichkeiten für Kunst- und Kulturschaffende. Das Kulturamt Leipzig hat zu Recherchezwecken eine Übersicht zusammengestellt und im Februar 2021 aktualisiert. 

Kulturstiftung des Freistaates Sachsen

Projektförderung. Ausschreibungen zweimal im Jahr. Die Antragsstellung erfolgt online. Antragsberechtigt sind natürliche Personen mit Sitz in Sachsen.

Kulturförderung der Stadt Chemnitz

Das vielfältige und lebendige Kulturangebot in Chemnitz wird angeregt und unterstützt. Gefördert werden Einrichtungen, Initiativen, Vereine und Einzelkünstler sowie Projekte.

Im Bereich Kulturmanagement befindet sich die Leitung des Kulturraumsekretariates für den urbanen Kulturraum Chemnitz, welches auf Grundlage des Sächsischen Kulturraumgesetzes wirkt.

Landeshauptstadt Dresden

Anträge zur Projektförderung können zum 01. März und zum 01. September gestellt werden. Anträge auf eine Institutionelle Förderung können zum 01. Juni gestellt werden. Außerdem gibt es einen Kleinprojektefond, bei dem 4 bis 10 Wochen vor Projektbeginn beantragt werden kann. Die Anträge müssen postalisch und zusätzlich in elektronischer Form gestellt werden.

Kulturamt der Stadt Leipzig

Mit der städtischen Förderung sollen sowohl Projekte freier Träger ermöglicht werden, die bereits langjährig solide und erfolgreich agieren, als auch innovative, genreübergreifende Projekte sowie Festivals. 

 Besondere Aufmerksamkeit gilt Vorhaben

  • mit zeitgenössischem, aktuellen Ansatz
  • im Rahmen eines eigenen Spielbetriebs
  • im Rahmen von Festivals und thematischen Veranstaltungsreihen
  • die der weiteren künstlerischen Entwicklung des Antragstellers dienen
  • im Bereich nichtprofessioneller Theater mit nachgewiesener Qualität und professionellen Strukturen beziehungsweise professioneller Leitung
  • genreübergreifender Art mit Schwerpunkt in der darstellenden Kunst beziehungsweise innerhalb von thematischen Kooperationen mit anderen freien Trägern

Amadeu Antonio Stiftung

Das Ziel der Stiftung ist es, eine zivile Gesellschaft zu fördern, die antidemokratischen Tendenzen entschieden entgegentritt.

Dafür unterstützt sie Projekte und Initiativen, die sich für eine demokratische Zivilgesellschaft engagieren, für Minderheitenschutz und die Menschenrechte eintreten und sich aktiv gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus einsetzen.

Bundesverband Deutscher Stiftungen

Wichtige gesellschaftliche Aufgaben werden zunehmend durch Stiftungen angeregt und getragen. Gerade die Vielfalt der Stiftungen in Größe und Zielrichtung weist dem Bundesverband eine besondere Rolle mit Aufgaben übergreifender Koordination, Dienstleistung und Interessenvertretung zu.

Fonds Darstellende Künste

Seit 1988 fördert dieser Fond Projekte aller Sparten der Darstellenden Künste. Der Fonds hat sich zum Ziel gesetzt, alle Arbeitsfelder und Formen der Künste des professionellen frei produzierenden Theaters und Tanzes zu fördern, um der hohen Bedeutung dieses Kunstfeldes gerecht zu werden und einen substantiellen Beitrag zur Weiterentwicklung einer vielgestaltigen Theater-, Performance- und Tanzlandschaft in Deutschland zu leisten. 

Fonds Soziokultur

Die Allgemeine Projektförderung ist das Hauptförderprogramm des Fonds Soziokultur. Es steht unter dem Motto "Wettbewerb um die besten Projektideen". Gefördert werden zeitlich befristete und modellhafte soziokulturelle Projekte im gesamten Bundesgebiet.

Joint Adventures

National und international agierender Veranstalter im Bereich des zeitgenössischen Tanzes und der Performance, der sich außerdem für die strukturelle Förderung des zeitgenössischen Tanzes und Theaters engagiert und als Träger des NATIONALEN PERFORMANCE NETZ seit 1999 den überregionalen Austausch von Tanz- und Theatergastspielen in ganz Deutschland fördert.

Kreativ-Transfer

Das Programm Kreativ-Transfer unterstützt die internationale Netzwerktätigkeit und Sichtbarkeit von Kompanien, Künstler*innen und Kreativen in den Bereichen Darstellende Künste, Bildende Künste und Games. Zentraler Bestandteil des Programms ist die Förderung von Reisen zu internationalen Festivals, Messen und Plattformen, um es Kompanien, Künstler*innen und Games-Entwickler*innen sowie Produzent*innen, Galerist*innen und Projektraumbetreiber*innen zu ermöglichen, ihre Arbeiten zu präsentieren, neue Kontakte zu knüpfen und Koproduzent*innen und Auftraggeber*innen zu finden.

Kulturpreise

Fakten und Meinungen zu Preisen, Ehrungen, Stipendien und anderen Förderprogrammen im Kultur- und Medienbereich.

Kulturstiftung des Bundes

Künste öffnen Welten ist eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Die Initiative fördert die Bildungschancen von benachteiligten Kindern und Jugendlichen. Für die Bewerbung sind drei Bündnispartner nötig.

Ostdeutsche Sparkassenstiftung

Die Ostdeutsche Sparkassenstiftung fördert ausschließlich Kulturprojekte. Antragsberechtigt an die Stiftung sind als gemeinnützig anerkannte juristische Personen und natürliche Personen mit Geschäftssitz bzw. Wohnsitz in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Sachsen-Anhalt. Für Förderanträge ist ausschließlich das online-basierte Antragsformular der Ostdeutschen Sparkassenstiftung zu verwenden.

TANZPAKT Stadt-Land-Bund

Das Förderprogramm TANZPAKT Stadt-Land-Bund ist eine gemeinsame Initiative von Kommunen, Bundesländern und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Exzellenzförderung im Tanz.

Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds: Kulturförderung

Gefördert werden Projekte, die deutsch-tschechische Themen aufgreifen und die Kulturen beider Länder präsentieren. Auch die Umsetzung soll Hand in Hand durch beide Seiten erfolgen – und im Idealfall Wirkung in beiden Ländern entfalten. Der Zukunftsfonds unterstützt prestigeträchtige kulturelle Ereignisse; aber auch kleine Tanz- oder Theaterinszenierungen jenseits der kulturellen Zentren.


Beratungsangebote


Regionale Beratungsangebote

KREACON

Seit 1995 unterstützt KREACON Freiberufler branchenspezifisch kompetent, bundesweit und individuell: Von der Orientierung, über die Existenzgründung bis in alle späteren Phasen persönlicher, strategischer und unternehmerischer Entwicklung.

Telefon: 0351 - 89967900

Mail: info@kreacon.de 

Kulturförderungspaten Otte & Heinke GbR / Agentur für Kulturförderung Leipzig 

Agentur zur professionellen, kostenpflichtigen Beratung und Unterstützung von Kulturprojekten und -Veranstaltungen jeglicher Art in den Bereichen Finanzierung (öffentliche, Stiftungs- und privatwirtschaftliche Kulturförderung), Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, Buchhaltung und Drittmittelakquise. 
Telefon:     0179 - 70 94 581 
Mail:           info@kulturfoerderungspaten.de 

Servicestelle Inkulsion

Auf dem Weg in eine inklusivere Gesellschaft ist auch der Kulturbereich gefragt, bestehende Strukturen und Routinen zu hinterfragen und anzupassen, um Teilhabe für Menschen mit Behinderung zu verwirklichen. Die vom Landesverband Soziokultur Sachsen e.V. gegründete Servicestelle Inklusion im Kulturbereich möchte diesen Prozess in Sachsen voranbringen und Kulturakteurinnen und -akteure bei der Realisierung inklusiver Teilhabe unterstützen.

Dazu bietet die Servicestelle:

  • Weiterbildungen und Vernetzungsveranstaltungen zu praxisrelevanten Themen,
  • Impulsberatungen zur barrierefreien Gestaltung von Einrichtungen und Projekten,
  • ein Infoportal mit zahlreichen Hinweisen, Beispielen und Kontakten aus der inklusiven Praxis,
  • ein Handbuch zur Umsetzung von Barrierefreiheit samt Praxistipps,
  • einen monatlich erscheinenden Newsletter mit aktuellen Informationen, Veranstaltungstipps und Fördermöglichkeiten

Ansprechperson: Johanna von der Waydbrink
Telefon:     0351 – 802 17 69

E-Mail:        inklusion@soziokultur-sachsen.de

Servicestelle Kultur macht stark 

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung 2013 ins Leben gerufene Programm „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ fördert nunmehr in der 2. Förderperiode kulturelle Bildungsangebote für bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche. Die Servicestelle „Kultur macht stark“ Sachsen berät & informiert landesweit rund um das Bundesförderungsprogramm.
Telefon:     0351 - 802 17 65
E-Mail:        kms@soziokultur-sachsen.de

Theaterpädagogisches Zentrum Sachsen e.V 

Das TPZ berädt Gruppen, Vereine, Einzelpersonen, kulturelle, soziale und Bildungseinrichtungen in den Bereichen Theater, Forumtheater, Schauspiel, Darstellendes Spiel, Dramaturgie, Inszenierung, Stückentwicklung und anverwandten Bereichen, außerdem zu wirtschaftlichen, rechtlichen und finanziellen Fragen im Zusammenhang mit Kultur- und Theaterarbeit.
Telefon:     0351-320 102 81
Mail:           mail@tpz-sachsen.de 

ZAV-Künstlervermittlung Leipzig 

Die ZAV-Künstlervermittlung ist eine Service-Einrichtung der Bundesagentur für Arbeit unter dem Dach der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung. Sie vermittelt darstellende Künstlerinnen und Künstler sowie Bewerberinnen und Bewerber aus künstlerisch-technischen Berufen rund um Bühne und Kamera, die vorrangig ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis suchen. 
Telefon:     0341 - 33731 130 
Mail:           ZAV-Kuenstlervermittlung-Leipzig@arbeitsagentur.de 

Beratungsangebote der Kreativwirtschafts-förderung

Kreatives Sachsen

Das das Sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft bietet Orientierungsgespräche, die sich mit folgenden Fragen beschäftigen: Wie mache ich am besten auf mich und meine Leistungen aufmerksam? Welche Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten gibt es? Wo finde ich einen geeigneten Arbeitsraum? Wie kann ich meine Arbeitsorganisation verbessern?
Dazu sind individuelle Terminabsprachen sind möglich aber auch Termine für Gesprächsrunden auf der Website zu finden. Das Angebot ist kostenfrei.

Für alle Standorte in Nord- und Westsachsen übernimmt Katja Großer die Beratung unter:
Telefon:     0371 - 56079475
Mail:           katja.grosser@kreatives-sachsen.de

Für alle Standorte in Ostsachsen Claudia Muntschick für Beratungstermine zur Verfügung unter:
Telefon:     0371 - 56079469 
 Mail:          claudia.muntschick@kreatives-sachsen.de 

Wir gestalten Dresden 

Wir gestalten Dresden bietet jungen Künstlerinnen und Künstlern sowie Kreativen aller Art verschiedene Beratungsmöglichkeiten. Je nach Wunsch und Anfrage können individuelle Termine werden. Zusätzlich zu unserem Beratungsangebot bieten wir auch interaktive Beratungsseminare zu unterschiedlichen Themen an. 
Telefon:     0351 - 479 698 34 
Mail:           kontakt@wir-gestalten-dresden.de 

Beratungsangebote der sächsischen Hochschulen 

Hochschule für Bildende Künste Dresden

Der Career-Service der HfBK Dresden unterstützt Studierende der Hochschule beim Übergang in die berufliche Selbstständigkeit bzw. in den Beruf mit Hilfe von praxisnahen Angeboten zur Professionalisierung, Selbstvermarktung sowie zur Existenzgründung und -sicherung, u.a. mit Workshops, Beratungen und einem Mentoring Programm. 
Telefon:    0351 - 4402 2332 
Mail:          careerservice@hfbk-dresden.de 

Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden

Die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden bietet ihren Studierenden Workshops, Vorlesungen und Seminare zur Professionalisierung und unterstützt mit Hilfe von individuellen Beratungsangeboten bei der Positionierung im Musikmarkt und bei Fragen rund um Bewerbung und Existenzgründung. 
Telefon:    0351 - 4923 626 
Mail:          claudia.syndram@hfmdd.de 

Hochschule für Musik und Theater Leipzig 

 
 

Die Hochschule für Musik und Theater in Leipzig bietet ihren Studierenden ein Mentoring-Programm. Dieses läuft über zwei Semester und beginnt jeweils zum Wintersemester. 
Telefon:     0341 2144 -628 
Mail:           mentoring@hmt-leipzig.de 

Universität Leipzig/Theaterwissenschaften

 
 

Der Career-Service der Universität Leipzig bietet den Studierenden ein Angebot aus Workshops, Vorträgen, Exkursionen, Praxisprojekten und Beratungsangeboten um sie beim Übergang in die Arbeitswelt zu unterstützen. Angeboten werden zusätzlich Gesprächsrunden mit Absolventen der Universität. 
Telefon:    0341 - 9730 030 
Mail:          careerservice@uni-leipzig.de 

Überregionale Beratungsangebote

bga bundesweite gründerinnenagentur 

Wer als Gründerin und Unternehmerin spezielle Beratungsangebote für Frauen sucht, wird über dieses Online-Angebot des Bundeswirtschaftsministeriums und der bundesweiten gründerinnenagentur (bga) fündig.

Creative Europe Desk KULTUR  

Wie funktioniert Kulturförderung auf europäischer Ebene? Sie haben bereits eine Idee für ein internationales Kulturprojekt und fragen sich, ob dafür eine EU-Förderung infrage käme? Oder Sie sitzen bereits an einem Antrag für KREATIVES EUROPA KULTUR und fragen sich: Was muss eingereicht werden? Wer muss wo unterzeichnen? Das Expertenteam für die Kulturförderung der Europäischen Union hilft dazu Kultureinrichtungen aus Deutschland beim Zugang zu europäischen Fördermitteln, insbesondere aus dem Programm KREATIVES EUROPA KULTUR. 
Telefon:     0228 - 201 35 0 
Mail:           info@ced-kultur.eu 

Deutsche Medien- und Künstlerberatung 

Die Deutsche Medien- und Künstlerberatung hilft Kulturschaffenden durch Beratungen vor Ort oder am zu Themen der finanziellen und sozialen Sicherung wie KSK, Rentenversicherung und Altersvorsorge. 
Telefon:     030-88 66 37 38 
Mail:           Info@dmkb.de 

Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft 

Das Kompetenzzentrum ist Teil der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung und bietet Existenzgründerinnen und -gründern, Selbständigen und Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft individuelle Orientierungsberatungen, Sprechtage und Möglichkeiten zur regionalen Vernetzung an. Es unterstützt in der Professionalisierung und beantwortet Fragen wie: Wie kann ich meine kreativen Ideen verkaufen? Wie finde ich Auftraggeber? Was kann ich tun, wenn Rechnungen nicht bezahlt werden? Welche Krankenversicherung brauche ich? Welchen Vertrag schließe ich ab, wenn ich Mitarbeiter beschäftigen möchte? 
Telefon:    030 - 346 465 300 

Künstlerrat - Künstlerberatung Stefan Kuntz 

Tipps rund um Recht, Soziales und Versicherungen. Bietet auch Seminare an.

Telefon:    02202 – 70 88 70                                                                                                

Künstlersozialversicherung

Die Künstlersozialkasse (KSK) bietet zu ihrer Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung telefonische Beratung an. Darüber hinaus gibt es weitere Beratungsstellen (siehe z. B. Paul Klinger Künstlersozialwerk).
Telefon:    04421 9734051500  
(Montag bis Freitag von 9:00 bis 16:00 Uhr):   
Mail:        poststelle@kuenstlersozialkasse.de-mail.de                                                                         

Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) 

Die soziale Sicherung für selbständige Künstler und Publizisten ist seit der Einführung des Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) 1983 gesetzlich geregelt. Seither gewinnt es an Bedeutung und wird durch zahlreiche kontroverse Auslegungs- und Abgrenzungsfragen aber immer komplexer. Um dabei weiterhin den Überblick zu behalten, hilft die nunmehr 5. Auflage des Buchs "Kommentar zum KSVG".

                                                                     

Mediafon

Die mediafon Selbstständigenberatung GmbH von ver.di berät Solo-Selbständige zu Honoraren, Künstlersozialversicherung, Recht und Steuern, Veranstaltungen usw. Kosten für die Beratung durch die ExpertInnen der ver.di: 15€ (zzgl. Ust.) für 15 Minuten.

Mail:         info@selbststaendigen.info                                                          

Stiftung TANZ – Transition Zentrum Deutschland 

Die Stiftung TANZ – Transition Zentrum Deutschland unterstützt Tänzer*innen und Tanzschaffende, angefangen von Nachwuchs- und Talentförderung in der Ausbildung, während der Karriere bis hin zum Übergang in einen nächsten Beruf am Karriereende. Dazu gibt es ein kostenloses Beratungsangebot per Telefon sowie persönliche Beratungstermine. 
Telefon:     030 - 24 531 495 
Mail:           info@stiftung-tanz.com                                                      

Themis - Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt

Themis ist eine unabhängige Beratungsstelle des Bundes zum Thema "Sexuelle Übergriffe, Gewalt und Sexismus im Kulturbetrieb", die die Kulturstaatsministerin ins Leben gerufen hat. Bisher hatten Betroffene nur die Möglichkeit, zu einer Gleichstellungsbeauftragten innerhalb einer Kultureinrichtung zu gehen und wenn es die nicht gab, zum Betriebsrat. Es fehlt jedoch oft das Vertrauen der Betroffenen, denn Betriebsrat und Leitung sind oft sehr stark verbandelt und das Risiko den Kürzeren zu ziehen ist groß. Diese Angst muss man bei Themis nicht haben, die Beratung ist wirklich unabhängig und es gibt neben psychologischer auch anwaltliche Beratung.  Was gemacht wird, entscheiden die Anrufer:innen selbst.                                             

Touring Artists 

Touring Artists ist ein Informationsportal im Netz für international mobile Künstlerinnen und Künstler. Es bietet Informationen zu den Themen Visa & Aufenthalt, Transport & Zoll, sowie Steuern, Sozialversicherung und Urheberrecht. 
In erster Linie bildet Touring Artists die Gegebenheiten, rechtlichen Grundlagen und Verwaltungsverfahren in Deutschland ab – für ausländische Künstlerinnen und Künstler, die hier temporär arbeiten, wie für deutsche und in Deutschland lebende, die zeitweise im Ausland tätig werden. Die Beratungen sind kostenfrei.      

Ausschreibungen

(D) Goethe-Institut: Internationaler Koproduktionsfonds 





Bewerbungsschluss: 15. April 2021   
Mit dem Internationalen Koproduktionsfonds möchte das Goethe-Institut den uneingeschränkten internationalen und interkulturellen Künstleraustausch und dessen Reflexion unterstützen. Die Ermöglichung eines derartigen Austauschs und die damit einhergehende Vernetzung unter den Akteur*innen sind dabei ebenso wichtig wie die entstehenden Produktionen. 

(D) Deutsches Kinder-Theater-Fest 2021: Ausschreibung




Bewerbungsschluss: 30. April 2021   
Das 9. Deutsche Kinder-Theater-Fest sollte eigentlich in diesem Jahr am Theater Lübeck stattfinden und konnte nun um ein Jahr verschoben werden. Bis zum 30. April 2021 können sich Gruppen bewerben, die mit Kindern zwischen 6 und 12 Jahren Stücke erarbeitet haben. 

(D) Deutsches Forum für Figurentheater und Puppenspielkunst Bochum: Fritz-Wortelmann-Preis für Figurentheater 




Bewerbungsschluss: 30. April 2021   
Ausgeschrieben ist der Preis in den Kategorien professioneller Nachwuchs, Amateure, Jugendclubs und Schultheater. Zur Einreichung sind Theaterprojekte zugelassen, die Puppen, Figuren, Objekte oder Masken in ihren Stücken verwenden und/oder auf der Bühne mit Animationsformen neuer Medien arbeiten. Aufgrund der schwierigen Produktionsbedingungen in 2020 sind in diesem Jahr ebenso Arbeiten zugelassen, die ausschließlich im digitalen Raum stattfinden, wenn sie der der Sparte Figuren- und Objekttheater unterzuordnen sind. 

(D) TANZWERKSTATT EUROPA: Who's is next?



Bewerbungsschluss: 11. Mai 2021   
In diesem Open Stage am 02. August 2021 in der Muffathalle München gibt es die Möglichkeit, ein Kurzstück oder choreografisches Material dem Münchner Publikum sowie allen teilnehmenden Künstlern und Teilnehmern zu zeigen.
Die Arbeit sollte nicht länger als 10 Minuten sein und ist Teil des Festivals TANZWERKSTATT EUROPA. Das Team von JOINT ADVENTURES wird die Auswahl treffen.

(D) Studio Pro Arte Freiburg: Open Call for Residency and Production

Bewerbungsschluss: 15. Mai 2021   
Studio Pro Arte bietet in Kooperation mit der Stadt Freiburg ein Residenz- und Produktionsformat für die Jahre 2021-2022 an. Professionelle Tanzschaffende, Einzelkünstler:innen und Ensembles aus den Bereichen zeitgenössischer, moderner, urbaner und klassischer Tanz können sich für die Residenzen bewerben.

(NL) Fonds voor Cultuurparticipatie: Jonge Kunst - Participatie und Cultuur – Deutsch-Niederländische Kulturprojekte gesucht




Bewerbungsschluss: 31. Mai 2021   
Es sind deutsche Einrichtungen und Initiativen aus dem Bereich der Soziokultur, Kulturarbeit oder Kulturellen Bildung und Medienbildung gesucht, die gemeinsam mit einem niederländischen Kultur-Partner ein partizipatives Projekt durchführen möchten. Die Förderung zielt auf die Begegnung von unterschiedlichen künstlerischen Ansätzen wie auch auf verschiedene Methoden der Beteiligung von Laien. Wichtig ist daher auch der Prozess zwischen den Kooperationspartnern und was sie voneinander lernen können. 

Virtueller Ratgeber von A-Z

Alles, nur kein Unternehmer? Tipps für Gründerinnen, Gründer und Selbständige in der Kultur- und Kreativwirtschaft

Kreativschaffende, die auf eigene Faust und ohne Festanstellung versuchen, ihre Kreativität in bare Münze umzusetzen, werden unternehmerisch tätig. Das bedeutet: Sie müssen sich mit Fragen beschäftigen, die auch jeder andere beruflich Selbständige kennt: Wie kann ich meine Werke präsentieren? Wo kann ich als Musiker auftreten? Aus welchen Quellen kann ich meine Theaterprojekte finanzieren? Welche persönliche Absicherung ist für einen freiberuflichen Architekten wichtig?                                                                                                                Von den ersten Gründungs-Überlegungen über einen aussagekräftigen Businessplan bis hin zu Förderprogrammen und Behördengängen: Die vorliegende Broschüre gibt Gründerinnen, Gründern und Selbstständigen aus dem Bereich der Kultur- und Kreativwirtschaft praktische Hinweise, ihre kreativen Ideen wirtschaftlich erfolgreich umzusetzen.

Allianzen. Kritische Praxis an weißen Institutionen 

Für wen ist Theater eigentlich da? Wer sind diejenigen, die ihre Geschichten und Themen auf die Bühne bringen, an welches Publikum richten sie sich und welches Selbstverständnis hat sie prägt? Es sind große, bohrende Fragen, die der Sammelband "Allianzen. Kritische Praxis an weißen Institutionen" stellt, veröffentlicht von der Dramaturgin und Kuratorin Elisa Liepsch, dem Aktivisten Julian Warner und von Matthias Pees, Intendant des Frankfurter Künstlerhauses Mousonturm. Aber diese Fragen sind ebenso wichtig wie notwendig. Das Buch entstand im Kontext der Festivalreihe "Afropean Mimicry and Mockery", die von 2014 bis 2016 am Mousonturm stattfand. Beschäftigten sich die Festival-Macher*innen zunächst mit dem deutsch-afrikanischen Austausch, so rückte immer stärker die Frage in den Blick, inwiefern Kulturinstitutionen permanent Strukturen reproduzieren, die weiße Künstler*innen und eine bestimmte, etablierte Ästhetik stets bevorzugen und andere Protagonist*innen ausgrenzen. In "Allianzen" berichten Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Theaterschaffende nun umfassend von diesen Ausgrenzungen, von Diskriminierungen und Ungleichbehandlungen, die sie vonseiten der Kulturinstitutionen, aber auch im Alltag erfahren haben: Sie berichten von einer mehr oder minder subtilen Form des Rassismus, die viel mit Ignoranz zu tun hat, mit einer nicht – oder nur sehr zögerlich – stattfindenden Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte und mit etablierten, für selbstverständlich genommenen Machtstrukturen. Über die kritische Bestandsaufnahme hinaus versammelt "Allianzen", das sich explizit als Praxis- und Handbuch versteht, Vorschläge – oder, wie die Herausgeber*innen es forscher formulieren: konkrete Handlungsanweisungen. 

Antdiskriminierung - Selbstverpflichtung des Bündnis internationaler Produktionshäuser e.V.

Das Bündnis internationaler Produktionshäuser, ein Zusammenschluss von sieben Institutionen der zeitgenössischen performativen Künste, haben eine Selbstverpflichtung zur Antidiskriminierung erarbeitet. 

Anti-Rassismus-Vertragsklausel 

Die Berliner Rechtsanwältin Sonja Laaser hat gemeinsam mit der Künstlerin Julia Wisser einen Formulierungsvorschlag für eine Anti-Rassismus-Klausel für Verträge ausgearbeitet. Sie soll gewährleisten, dass Beteiligte in Produktionen vor rassistischen Äußerungen und Übergriffe durch Mitarbeiter der/des Auftraggebers geschützt werden. Die Vereinbarung sieht vor, dass Auftraggeber*innen, etwa ein Theater, im Falle eines Verstoßes auf eigene Kosten eine Schulung oder vergleichbare Maßnahme mit ihren Mitarbeiter*innen durchführen lassen muss, die zur Aufklärung über rassistische Strukturen und rassistische Wortwahl beiträgt. Eine Besonderheit ist, dass die Deutungshoheit darüber, welche Beleidigungen als rassistisch diskriminierend empfunden und eingestuft werden, bei den Betroffenen selbst liegt.

Arbeiten im (freien) Theater in Österreich: „Staying Alive – Meine Rechte als Künstler:in“

In dieser Broschüre sind die wichtigsten Informationen der österreichischen Aufklärungskampagne „Staying Alive – Meine Rechte als Künstler*in“ zusammengestellt. Es geht um Rechtsfragen, Verträge, Steuern, um's Geld.

Assitej Manifest


ASSITEJ, die Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche, hat ein Mainfest veröffentlicht. Darin kommt zum Ausdruck, dass noch viel mehr getan werden muss, um den Verpflichtungen aller Länder in Bezug auf die Artikel 13 und 31 der UN-Konvention über die Rechte des Kindes nachzukommen.

Begriffssammlung zu Performativen Künsten

Diese Begriffssammlung zu Performativen Künsten stellt eine sich regelmäßig erweiternde und erneuernde Weiterführung der Publikation K_Eine Didaktik der Performativen Künste – Theaterpädagogisch handeln im Framing von Risk, Rules, Reality und Rhythm von Dorothea Hilliger dar. Hier werden zentrale Begriffe der performativen Künste in ihrer Bedeutung für künstlerisch-pädagogisches Handeln beschrieben, reflektiert und praxisorientiert ausgedeutet.

Berechnungsmodelle zur Empfehlung einer Honoraruntergrenze für die freien darstellenden Künste

Als konkretes Instrument zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen professioneller Tanz- und Theaterschaffender veröffentlichte der Landesverband Freie Theater Sachsen Berechnungsmodelle zur Empfehlung einer Honoraruntergrenze für die freien darstellenden Künste. Diese Kalkulationshilfe berücksichtigt sowohl die vom BFDK vorgeschlagene Honoraruntergrenze als auch Erfahrungswerte anderer Branchen und kann sächsischen Freischaffenden im Tanz- und Theaterbereich bei der Berechnung ihres persönlichen Mindesthonorars behilflich sein. 

Besucherforschung und Evaluation im Kulturbereich

Besucherorientierung ist für Kultureinrichtungen ein wichtiger Baustein für erfolgreiche zukünftige Entwicklungen. Die Grundlage dafür sind professionelle Besucherbefragungen. Der kostenpflichtige Leitfaden Besucherforschung und Evaluation im Kulturbereich enthält Anleitungen, zahlreiche Tipps und Arbeitsmaterialien, um sich umfassend auf einen erfolgreichen Besucherforschungs- und Evaluations-Prozess vorbereiten. 

Bündnis für freie darstellende Künste. Dokumentation BUNDESFORUM II



Das BUNDESFORUM 2019 fand im September 2019 als Kooperationsveranstaltung des Fonds Darstellende Künste und des Bundesverbandes Freie Darstellende Künste in den Berliner Sophiensælen statt, auf dem die verbesserte soziale Absicherung von Akteur*innen der freien darstellenden Künste erörtert, die geografischen Spezifika der Kunstproduktion diskutiert und digitalen Entwicklungen nach ihrem positiven Nutzen befragt wurden. Nun liegt die Dokumentation der Zusammenkunft vor.

Coronavirus – Hinweise der GDBA



Im Blog der Genossenschaft Deutscher bühnen-angehöriiger (GDBA) gibt es Informationen zu Theaterschließungen, Corona und Verdienstausfall. Es liest sich etwas mühsam, ist aber informativ. Für alle Theaterschaffenden, vor allem für Freischaffende.

Creability - Kreative und künstlerische Tools für die inklusive Kulturarbeit

Das Praxishandbuch von Un-Label aus Köln liefert auf über 150 Seiten nützliche Anleitungen und Checklisten, um Kreativangebote in den Bereichen Tanz, Schauspiel und Musik zu gestalten – für Menschen mit und ohne Behinderung. Mehr als 70 bewährte Methoden und kleine Unterrichtseinheiten aus den darstellenden Künsten standen zwischen Juni 2018 und Dezember 2019 auf dem Prüfstand. Über 130 Kunst- und Kulturschaffende mit und ohne Behinderung gingen bei ihren Workshops im Rahmen des Projekts CREABILITY in Deutschland und Griechenland der Leitfrage nach: Wie sind Kreativmethoden so umzugestalten, dass sie für alle Menschen praktisch zugänglich und anwendbar sind? Wie können beispielsweise Gehörlose an einer stimmgeführten Rhythmusübung teilnehmen? Und wie kann ein Tanz-Warm-up im Rollstuhl ausgeführt werden?

Culture in Democratic Action



Die Dokumentation der Konferenz „SYNERGIZE! Culture in Democratic Action: The Socio-Political Impact of International Networks and Cultural Relations“ liegt vor, in der eine Reihe von Fragen - z.B: Welchen Einfluss haben internationale kulturelle Beziehungen auf ein demokratisches Zusammenleben? Wie wichtig ist die persönliche Begegnung? Wie können wir interkulturelle Netzwerke erweitern und für alle zugänglich machen? - besprochen wurden. 

Digital Stage Box 



Die Digital Stage Box hat sich dem Ziel verschrieben, Online-Proben unter Bedingungen, wie sie in der Realwelt auf einer 15m breiten Bühne auch herrschen würden, wieder zu ermöglichen. Fokus liegt auf der freien Anordnung der Screens, einem gemeinsam nutzbaren Metronom, individuellen Equalizereinstellungen sowie besonders geringe Latenzzeiten. 

Digitales Urheberrecht



Im Zuge der Corona-Pandemie sehen sich Künstler:innen vermehrt mit Fragen nach dem Urheberrecht konfrontiert: etwa wenn sie Videos von ihren Produktionen streamen wollen oder ihnen von Theatern und Förderern nahegelegt wird, Stücke, die gerade nicht live gezeigt werden können, über Portale und Streamingdienste zugänglich zu machen oder eigene digitale Formate zu entwickeln. K3 - Tanzplan Hamburg auf Kampnagel hat im Magazin #5 einen thematischen Schwerpunkt zum digitalen Urheberrecht zusammengestellt. Darin finden sich hilfreiche Hinweise zum zum Urheberrechtsschutzgesetz, zu Verwertungs- und Senderecht, Vergütung und Lizenzverträgen. 

Diversität-Workbook

Dieses Workbook versammelt die wichtigsten Ergebnisse und Erfahrungen der ZAK NRW im Feld der Diversität in Kultur und Kultureller Bildung. Sie versammelt Tipps und Tricks, Dos and Don’ts, gute und schlechte Beispiele (aus denen man bekanntlich viel lernen kann). Das Workbook soll Geschichte, Denkansätze und Erfahrungen dokumentieren – vor allem soll es aber nützlich sein: Für Kultureinrichtungen, die sich auf den Weg machen möchten. Kultureinrichtungen, die angefangen haben und sich informieren, wie sie selbst weiter machen könnten. Kultureinrichtungen, die schon ganz vorne mit dabei sind. Für die Kulturpolitik und Verwaltung auf kommunaler, regionaler und Bundesebene, um sich darüber Gedanken zu machen, welche Bedarfe es gibt und welche Erfahrun-gen und Maßnahmen fortgesetzt werden können. Für Institutionen, Verbände und Einzelpersonen, die sich für Diversität engagieren und das Rad nicht neu erfinden möchten.

Diversität in Kunst, Wissenschaft und Institutionen

"Heidi – Diversität in Kunst, Wissenschaft und Institutionen" orientiert sich an einer Studie der Harvard Business School zu Klischees und Stereotypisierungen. Die Autor:innen nehmen Stereotypisierungen, für die die Studie symbolisch steht, aus und in den unterschiedlichen Kontexten Wissenschaft, Kunst und Institutionen entlang der sechs sogenannten Kerndimensionen von Diversität (Alter, Menschen mit Behinderung, Geschlecht, Sexuelle Orientierung, Ethnie, Religion) kritisch in den Blick. Ziel ist es, den transdisziplinären Austausch zu Diversität zu befördern sowie unterschiedliche inhaltliche und methodische Zugänge zugunsten des Gemeinsamen aufzuzeigen: die umfassende Anerkennung von Differenzen für die Umsetzung von Gleichberechtigung und sozialer Gerechtigkeit.

Diversitätsorientierte Nachwuchsförderung und Personalgewinnung im Kunst- und Kulturbereich

Die Stiftung Genshagen veröffentlichte im Rahmen des Kompetenzverbunds Kulturelle Integration und Wissenstransfer (KIWit) eine Broschüre zu diversitätsorientierter Nachwuchsförderung und Personalgewinnung im Kunst- und Kulturbereich. Ziel der Publikation war es, Projekterfahrungen der Nachwuchsförderungsprogramme der Stiftung Genshagen zu teilen und Kulturinstitutionen Anstöße für die Implementierung einer diversitätsorientierten Nachwuchsförderung und Personalentwicklung in ihren Häusern zu geben. 

Wie können diversitätsfördernde Prozesse in Kultureinrichtungen und vor allem in deren Personalbereichen initiiert werden?

Doppelpass-Dokumentation

Beim Arbeitstreffen des Fonds Doppelpass diskutierten im Jahr 2019 unterschiedliche Akteure der Theaterlandschaft über zentrale Fragen des nachhaltigen Produzierens im Theater, über Klimaneutralität, Geschle chtergerechtigkeit und Kooperationen. Die Dokumentation bündelt die Inhalte und Ergebnisse des Treffens in Form von Texten, Fotos und Grafiken und verlinkt zu diversen Websites und Materialien. 

Erfolgreich kulturpolitisch kommunizieren

Wen spreche ich für mein kulturpolitisches Anliegen wie und zu welchem Zeitpunkt an? Wie mache ich Stärken der lokalen Szene greifbar? Wieso und aus welcher Position verhandle ich? Aus langjähriger Praxiserfahrung heraus hat Sören Fenner im November 2019 in einem Workshop kommunalen Interessenvertretungen in NRW Kommunikationsstrategien vermittelt und Erfahrungen der Teilnehmenden zusammengetragen. Dabei ging es sowohl um konkrete Methoden zur Gesprächsführung als auch um unkonventionelle und kreative Möglichkeiten des kulturpolitischen Dialogs. Die vorliegende Veranstaltungsdokumentation bietet einen Leitfaden für kulturpolitische Kommunikationsstrategien vor Ort, inkl. diverser Praxisbeispiele für Begegnungsformate und Kampagnen. Die Veranstaltung ging aus aus dem Arbeitskreis Kommunale Initiativen hervor. 

EU funding for culture 2021-2027 



In der neuen Publikation des Creative Europe Desk werden 13 Förderinstrumente für den Kultur- und Kreativsektor aufgezeigt. Auch wenn sich einige der Programme noch in finalen Verhandlungen der EU-Institutionen befinden, bietet die Broschüre (in englischer Sprache) eine erste Orientierung in Bezug auf die neuen EU-Programme jenseits von Kreatives Europa KULTUR. 

Vorstellung Europa – Performing Europe. Interdisziplinäre Perspektiven auf Europa im Theater der Gegenwart

Die Beiträge des interdisziplinären Sammelbands nehmen aus theatertheoretischer und theaterpraktischer, aus kulturwissenschaftlicher und politologischer Perspektive Europa als eine Konstruktion in den Blick, die gleichermaßen imaginär wie realpolitisch wirksam ist. Dabei widmen sich die Autorinnen und Autoren der Frage nach unterschiedlichen Figurationen von „Europa“, nach Öffnungen und Grenzüberschreitungen, nach alternativen Modellen demokratischer Teilhabe, aber auch nach blinden Flecken und Repräsentationen des „Anderen“ im zeitgenössischen Theater. Darüber hinaus gilt der Fokus den veränderten institutionellen Voraussetzungen von Theater im Kontext einer sich wandelnden europäischen Öffentlichkeit, nicht zuletzt im Hinblick auf aktuelle Erfahrungen von Flucht und Migration.

Fast-Besucherbefragung der freien Kölner Theater- und Tanzszene 

Um bei Überlegungen zur Größe und Struktur eines potenziellen Publikums nicht auf reine Mutmaßungen angewiesen zu sein, hat das Kulturamt der Stadt Köln in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Tibor Kliment von der Rheinischen Fachhochschule Köln eine Fast-Besucher-Befragung für die freie Theater- und Tanzszene erstellt. Ziel der Studie war ein vertieftes Verständnis über ein unerschlossenes Besuchersegment, um auf dieser Basis möglichst greifbare Maßnahmen für die Kulturförderung abzuleiten.

Prof. Tibor Kliment hielt dazu im Februar 2019 in Dresden einen viel beachteten IMPULS#6: Zur Vermessung der Freien Szene, der Grundlage seines Beitrages für die Zeitschrift Kulturmanagement bildet.

Fibel für Freies Theater

Was braucht man, um ein Theaterstück oder eine Performance zu realisieren?  Wie kann man eine Produktion finanzieren? Wie macht man wirkungsvoll Werbung und bringt die Presse dazu, über ein Projekt zu schreiben?  Und welche rechtlichen Regelungen muss man beachten? Nachhilfe für Theatermacher*innen gibt "Die Fibel für Freies Theater" des LaFT - Landesverband Freier Theater in Niedersachsen.

Frauen und Männer im Kulturmarkt

Wie es um die Situation von Künstlerinnen und Künstlern sowie anderen im Kulturbereich Tätigen bestellt ist, zeigt die neue Studie "Frauen und Männer im Kulturmarkt" die beim Deutschen Kulturrat erschienen ist. 

Freies Arbeiten: Kollektiv, vernetzt, solidarisch

Die Beratungsstelle des Performing Arts Programm Berlin ist mit ihrem breit gefächerten Pool an Expert*innen de zentrale Anlaufstelle für Fragen rund um freischaffende, künstlerisch Tätigkeit sowie Produktions- und Fördermöglichkeiten in der Hauptstadt und nationaler Referenzpunkt. Dabei spielen die freie Szene und die Vermittlung der dazugehörigen Grundlagen eine bedeutende Rolle. Eine Übersicht dazu gibt das informative Handbuch Freies Arbeiten. Kollektiv, vernetzt, solidarisch.

Freischaffend (Über)Leben – Survival Kit für Darstellende Künstler*innen

Ab sofort ist ein wichtiges Standardwerk für freie Darstellende Künstler*innen in neuer Auflage lieferbar: Der Survival Kit, der über die wichtigsten Themen informiert, die für freie Tanz-, Theater- oder Performancekünstler*innen überlebensnotwendig sind, liegt in der 9. Auflage vor. Sein Autor Stefan Kuntz, seit Jahrzehnten als Berater für Künstler*innen und Theater tätig, hat vieles überarbeitet und aktualisiert. Gerade Berufseinsteiger*innen sei dieses Werk dringend ans Herz gelegt.

Themen des Survival Kit: Solotätigkeit, Gesellschafter*in in einer GbR, Vor- und Nachteile eines Vereins, Buchführung, EÜR, Steuern, Umsatzsteuerbefreiung, Gemeinnützigkeit, die Rolle als Auftrag-/Arbeitgeber*in, KSK-Abgabe, Künstlersozialversicherung, Urheberrechte, Förderungen, Finanzierungen und vieles mehr.

Fremde spielen. Materialien zur Geschichte von Amateurtheater



Diese Publikation des Centre of Competence for Theatre (CCT) und des Bundes Deutscher Amateurtheater (BDAT) untersucht die besonderen transkulturellen Qualitäten und Kompetenzen von Amateurtheater. Dazu bringt es aktuelle Konzepte und Praktiken in eine Konstellation mit historischen Entwürfen und Modellen.

g3-Methode



Nach erfolgreich abgeschlossener Testphase steht mit der g3-Methode“ab sofort eine kostenlose Systematik für die Arbeit in heterogenen Gruppen zur Verfügung, die es Kultureinrichtungen ermöglicht, Öffnung und Teilhabe konkret und praxisnah umzusetzen.

Im Rahmen von fünf KIWit-Denkwerkstätten Kultur+Wirtschaft hat die Stiftung Genshagen am Jungen Schauspiel Düsseldorf die g3-Methode (gemeinsam gesellschaft gestalten!) entwickelt und getestet. Inspiriert vom Design Thinking sind insgesamt sechs Prozessleitfäden für die Arbeit in heterogenen Gruppen entstanden, die zur praktischen Anwendung einladen.

Die g3-Methode ist ein Angebot für alle Menschen, die mit kulturellen Institutionen oder Projekten zu tun haben und konkrete Antworten auf konkrete Fragen entwickeln möchten. Darüber hinaus scheinen die Prozessleitfäden bestens geeignet für andere Themenfelder aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft.

Die g3-Methode wurde von der Stiftung Genshagen im Rahmen des von Der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) geförderten Kompetenzverbunds KIWit (Kulturelle Integration und Wissenstransfer) entwickelt.

Geschlechtergerechtigkeit und Familienfreundlichkeit in den darstellenden Künsten

Das Aktionsbündnis Darstellende Künste hat einen Forderungskatalog veröffentlicht, der erste konkrete Schritte zu mehr Geschlechtergerechtigkeit in den darstellenden Künsten benennt. Monika Grütters wird in dem Papier entschieden dazu aufgerufen, die Vorschläge aus dem Runden Tisch umzusetzen. Die Überwindung der tariflichen Ungleichheiten an Theatern zwischen Sänger*innen, Schauspieler*innen, Musiker*innen und Tänzer*innen und die Sicherstellung einer geschlechterneutralen Behandlung auch der nicht- künstlerischen Beschäftigten sowie derjenigen, die außerhalb des Tarifgefüges honoriert werden, ist eine der weiteren wesentlichen Forderungen. Außerdem heißt es in dem Papier der Theaterverbände: Jurys, Gremien und Leitungen öffentlicher Institutionen müssen paritätisch besetzt werden. Besetzungen und Verfahren von Findungskommissionen müssen transparent sein.

Gut beraten bei Fällen sexueller Belästigung - Leitfaden für Arbeitgeber*innen und Personalverantwortliche aus der Kultur- und Medienbranche

Sexuelle Belästigung und sexualisierte Gewalt sind nicht erst seit #metoo ein präsentes Problemfeld in der Kultur- und Medienbranche.Tritt Belästigung in beruflichen Umfeldern auf, wie es auch kulturelle Institutionen und Medien-unternehmen sind, müssen die verantwortlichen Leitungsebenen und internen Ansprechpersonen reagieren. schnelles und Präzises handeln ist notwendig. Der vorliegende Leitfaden soll dabei helfen.

Honoraruntergrenzen-Empfehlung des Bundesverbandes Freie Darstellende Künste

Mindesthonorar für die Berufsgruppe mit Versicherungspflicht in der Künstlersozialkasse sollte nach der Empfehlung des BDFK (Stand vom Juni 2018) mindestens 2.490 Euro im Monat sowie für Berufsgruppen, bei denen eine soziale Absicherung über die KSK nicht möglich ist, mindestens 2.875 Euro im Monat betragen.

Independent Performing Arts Made in Berlin 

Diese Informationsbroschüre des PAP ermöglicht einen direkten Überblick über die Szene der freien darstellenden Künste Berlins. Sie macht auf die Akteur*innen und Angebote der Szene aufmerksam, dient als konkrete Orientierungshilfe und unterstützt vor allem Fachgäste, sich in der heterogenen Struktur der freien darstellenden Künste zu bewegen. Die Broschüre wird jährlich aktualisiert zum Beginn der kommenden Spielzeit erscheinen und ggf. erweitert.

Instagram für Einsteiger

Der Leitfaden "Instagram für Einsteiger", den das Kultur Management Network erarbeitet hat, zeigt, wie man auch mit wenig Aufwand und als kleine Kultureinrichtung auf Insta erfolgreich sein kann.

Jurytätigkeit

Der Artikel Wie kommt das Geld zur Künstler*in? aus dem Handbuch Kulturmanagment widmet sich der komplexen Thematik rund um die Vergabe von öffentlichen Mitteln – vom Antragsverfahren bis hin zum Bewilligungsbescheid – in den freien darstellenden Künsten. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Vergabeverfahren, den Gremienbesetzungen und den Bedarfen der freien Szene. Was gilt es bei der Besetzung neuer Beiräte / Jurys zu beachten? Welche Regeln, Formate und Ziele sind zu berücksichtigen? Was führt zu mehr Transparenz des Verfahrens, mehr Akzeptanz durch die freie Szene und zu demokratischen Entscheidungsstrukturen? Mit vielen Tipps und Beispielen handelt es sich um einen Leitfaden für Praktiker:innen - vor allem für diejenigen, die selber in Jurys sitzen oder diese einberufen.

Kindermusiktheater in Deutschland. Kulturpolitische Rahmenbedingungen und künstlerische Produktion

Seit den Neunzigerjahren des letzten Jahrhunderts boomt das Kindermusiktheater. An Opernhäusern, Kindertheatern und in der Freien Szene entstehen neue Institutionen und neue Stücke. Die Akteure spielen mit postdramatischen Elementen, integrieren Neue Musik und produzieren über alle Spartengrenzen hinweg. Doch es gibt auch strukturelle Widerstände. Wie kann sich Musiktheater für junges Publikum besser durchsetzen? Dieses Buch von Joscha Schaback sucht nach Lösungen.


Kreativitätstechniken

Kreativitätstechniken sind Denkhilfen und werden in den Ideenfindungsphasen von Kreativitätsprozessen wie Design Thinking angewandt. Obwohl es verschiedene grundlegende Prinzipien gibt, auf denen die Kreativitätstechniken beruhen, haben doch alle das gleiche Ziel: Sie sollen erstens eine Unterstützung und Denkhilfe für neue Denkwege sein und zweitens sollen möglichst viele Ideen mit ihrer Hilfe generiert werden. Sie bieten strukturelle und mentale Hilfe um z.B. auch in eher ideenfeindlichen Situationen leicht neue Gedankenkombinationen (Ideen) denken zu können.

KSK: Berufseinsteiger:innen müssen keine Einnahmen mehr nachweisen

Wer neu in die Künstlersozialkasse (KSK) aufgenommen werden möchte muss zukünftig keine Einnahmen mehr nachweisen. Für die ersten drei Jahre können auch andere Belege ausreichen, wie erfolgreich absolvierte Aus- und Fortbildungen, Werbemaßnahmen wie eigene Websites oder Zugehörigkeit zu Verbänden. Das bedeutet eine erhebliche Erleichterung der Aufnahme in die KSK für Berufseinsteiger:innen. 

Kultur in Interaktion. Co-Creation im Kultursektor



Dieses Buch, herausgegeben von Christian Holst, zeigt, warum ko-kreative Angebote und Prozesse im Kulturbereich immer wichtiger werden, wie sie konkret aussehen und gestaltet werden können. Durch die Digitalisierung verschwinden die Grenzen zwischen Sender und Empfänger, zwischen Produzenten und Konsumenten zusehends. Das wirft gerade für den angebotsorientiert denkenden Kultursektor viele Fragen auf: Wie wird diese Entwicklung unser Verständnis von Kultur, das Kulturangebot und die Kulturkommunikation verändern?                                                                                                           .

Kulturförderung für ländliche Räume – bundesweite Thesen und Empfehlungen

Im September 2018 fand in Halle/Saale der Ideenkongress des Programmes TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel der Kulturstiftung des Bundes statt. Es ging um Kultur, Alltag und Politik auf dem Land. Die Ergebnisse des Kongresses liegen nun vor. Interessant sind dabei besonders Empfehlungen und Thesen zu Kulturpolitik und Kultureinrichtungen in ländlichen Räumen: Wie arbeiten Kultureinrichtungen und welche Aufgaben kommen auf sie zu? Wie müssen sie sich für neue Aufgaben verändern, und welche Unterstützung, welche Kulturförderung brauchen sie dafür? Auf der Basis dieser Fragen wurden Bedingungen für eine bedarfsorientierte und zukunftsfähige Kulturarbeit in ländlichen Räumen formuliert.

Kunstfestivals in Europa 

In allen Kunstsparten gibt es immer mehr Festivals. Da wird immer schwieriger, den Überblick zu behalten. Bei diesem Problem soll nun eine neue Webseite Abhilfe schaffen und Orientierung bieten. Das European Festivals Association (EFA) hat eine Online-Suchmaschine gestartet, um  immerhin 1149 Kunstfestivals aller Sparten aus 45 europäischen Ländern in einer Datenbank zu konzentrieren.

Künstlerische Forschung

Das Feld der künstlerischen Forschung ist derzeit Schauplatz einer inten-siven Debatte. Sie handelt von Erkenntniszielen, Verfahren und Instrumenten dieser Forschung auf der einen, von der Autorität und Spezialisierung der beteiligten Instanzen auf der anderen Seite. Zur Orientierung der Forschenden und der KünstlerInnen präsentiert subTexte 03 vier Positionen und Perspektiven auf die Forschung über, für und in der Kunst.

Kiba - Künstlerischer Initiativ Bewerbungsalmanach 20/21 

Wie kann man sich als Solokünstler:in am besten am Theater bewerben? Wie laufen die Vorsprechen/Vorsingen ab? Hat Corona Konsequenzen für Besetzungspolitik?  92 Interviews mit Theaterleiter:innen geben Antworten.

Lernen aus dem Lockdown? Nachdenken über Freies Theater

Angestoßen durch die Ereignisse der Corona-Krise, hat das Impulse Theater Festival diese Publikation konzipiert. Die Publikation versammelt Beiträge von Freien Theaterschaffenden und Verantwortlichen aus Kultur und Politik über ihre aus der Corona-Krise gewonnenen Erkenntnisse, Ideen und Forderungen. Die Themen reichen von Förderpolitik und sozialer Absicherung über das Grundrecht der Kunstfreiheit und Digitalität bis zur Verwundbarkeit des Körpers im Theaterraum. 

Macht und Struktur im Theater 

"Macht und Struktur im Theater" heißt eine Studie, die im Rahmen von über dreißig Fragestellungen die soziale Situation und den Gebrauch von Macht an den Staats- und Stadttheatern untersucht, denn Struktur und Macht sind zwei prägende und miteinander verknüpfte Aspekte des deutschen Theaterbetriebes. Er beruht auf der streng hierarchischen Organisation von 1900 und hat seitdem strukturell kaum Veränderungen erfahren. Das beeinträchtigt nicht nur die Innovationsfähigkeit dieser wichtigen Institution, sondern führt auch zu unangemessen starken Machtpositionen der Intendanten, zu Konflikten mit den Ensembles und Mitarbeiter:innen und behindert die Entfaltung und Erneuerung der künstlerischen Potentiale dieser Kulturtechnik. Die Publikation beruht auf den Ergebnissen der Studie 'Kunst und Macht im Theater' - mit 1966 Teilnehmer*innen die größte Studie dieser Art.

EINFACH MACHEN! – Kompass für ökologisches nachhaltiges produzieren im Kulturbereich

Wie können Kulturveranstaltungen umweltbewusst und nachhaltig geplant und umgesetzt werden? Wo genau beginnen? Was kann man im Kulturbereich tun, um öffentliche Mittel umweltgerecht einzusetzen? Was ist im Rahmen des Zuwendungsrechts erlaubt?                                                                       Die Kulturstiftung des Bundes hat zu diesen Fragen einen neuen Leitfaden entwickelt: Der Kompass hilft bei diesen Fragen weiter — und bei der Umsetzung von Projekten. Er gibt Informationen und stellt die wichtigsten Links zusammen, damit Künstlerinnen, Künstler oder Kulturinstitutionen direkt und »rechtsfest« handeln können. Das gibt auch Sicherheit beim Umgang mit öffentlichen Fördermitteln des Bundes nach den aktuell gültigen Vorschriften.

Leitfaden „Nachhaltig veranstalten – jetzt!“ der Stadtverwaltung Leipzig 

 

Für die Stadt Leipzig gehört Nachhaltigkeit auch bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen zu den wichtigsten Zielen der Stadtentwicklung. Für Veranstalter:innen in Leipzig hat die Stadtverwaltung jetzt einen Leitfaden entwickelt. Daran beteiligt waren die Dezernate Kultur sowie Umwelt, Ordnung, Sport und Wirtschaft, Arbeit und Digitales. Der Leitfaden enthält wichtige Anregungen zur konkreten Umsetzung nachhaltiger Maßnahmen und ist anwendbar für Veranstaltungen jeder Größe. Auf 36 Seiten sind die Themenfelder Mobilität, soziale Verantwortung, schonender Ressourceneinsatz, regional und fair handeln, über Nachhaltigkeit sprechen sowie eine Checkliste für nachhaltige Veranstaltungen, Nachhaltigkeitssiegel im Überblick und weiterführende Links zu finden. 

Kulturelle Bildung in Dresden

Die zweite überarbeitete Auflage des Ordners „Kulturelle Bildung in Dresden“ beinhaltet einen Überblick über die Angebote von über 100 Trägern Kultureller Bildung in der Landeshauptstadt. Vorgestellt werden Institutionen, Vereine, Projekte und Festivals mit ihren jeweiligen Themenschwerpunkten. Der Ordner gibt außerdem Anregungen für das Gelingen der Zusammenarbeit von Pädagoginnen und Pädagogen mit außerschulischen Partnern. Die Angebote reichen von ganztägigen Projekten bis hin zu langfristigen Kooperationen. Die Auswahl ist nicht nur auf ästhetisch-musische Fächer begrenzt, sondern zielt auf fächerübergreifende multiprofessionelle Teams und ist für alle unterschiedliche Schultypen zugänglich.

Leitfaden - Gesamtpaket Kultur & Tourismus

Mit dem Gesamtpaket "Kultur & Tourismus" erfährt man, wie touristische Potenziale für Kultureinrichtungen erschlossen und genutzt werden können, Kooperationen mit Tourismusorganisationen erfolgreich umgesetzt und verschiedene Typen von KulturtouristInnen adressiert werden können. KulturtouristInnen haben andere Interessen und Bedürfnisse als BesucherInnen aus der Region. Der (kostenpflichtige) Leitfaden soll dabei helfen, eine eigene Tourismusstrategie entwickeln zu können. Die Ausführungen liefern zudem Checklisten für Kooperationen mit Tourismusorganisationen und eine Kulturtouristen-Typologie für die Marketing- und Vermittlungsarbeit.

Narrative internationaler Theaterfestivals – Kuratieren als kulturpolitische Strategie


Internationale Theaterfestivals positionieren sich in der Dekade des Krisenhaften neu. Sie hinterfragen Theater als lokalen Ort der Verhandlung internationaler und globalpolitischer Themen. In welcher Weise sie zu kulturpolitischen Akteur:innen werden und welche Strategien die Kurator:innen der Festivals verfolgen, untersucht Nicola Scherer-Henze am Beispiel der Festivals steirischer herbst, Zürcher Theater Spektakel, Festival Theaterformen und Internationales Sommerfestival Kampnagel sowie des Nachwuchsförderprogramms Internationales Forum der Berliner Festspiele. Die Positionen der Kurator:innen werden kontrastiert durch eine Außenperspektive aus Fördersicht, Kulturjournalismus und internationalem Festivalnetzwerk. Festival Studies at its Beginning! 

Netztheater - Positionen, Praxis, Produktionen


In diesem Sammelband beschreiben Praktiker:innen des Theaters sowie Beobachter:innen neueste Tendenzen, stellen spannende Experimente, veränderte Arbeitsweisen und wegweisende Produktionen vor: Das Theater wird digital, wird Netztheater.  

On the road – Publikationsreihe des Bundesverbandes freie Darstellende Künste

Im vergangenen Jahr war der Bundesverband freie Darstellende Künste mit der mobilen Akademie ON THE ROAD in verschiedenen Teilen Deutschlands unterwegs. Ziel war, einen ersten Schritt zu einem dezentralen, mobilen Weiterbildungsprogramm zu machen und mit neuen Formaten zu experimentieren. Ein Ergebnis dieser Reihe sind nun fünf Broschüren, die Resultate dieser Veranstaltungen zusammenfassen und zudem grundlegende Informationen zu wichtigen Themen wie Künstlerische Arbeit, Kommunikation und Finanzierung, Solidarität und Vernetzung sowie Kulturpolitik und Diskurs bieten.

Orte der Begegnung

Wie können neue Begegnungsorte aussehen? Wo können sie entstehen? Und wer soll sich um das Thema kümmern? Verschiedene Begriffe haben derzeit Konjunktur in der Debatte um Begegnungsorte: „Dritte Orte“, „Gemeinwesenzentren“, „Kulturelle Anker“ oder „Soziale Orte“. Dahinter stehen verschiedene Vorstellungen über ihre Aufgaben. Ein Gedanke aber verbindet fast alle Konzepte von Begegnungsorten: In der Mehrzahl der Orte soll es auch Kultur geben. Diesem Thema widmet sich TRAFO – Modelle für Kultur im Wandel mit ihrem Themendossier "Orte der Begegung".

Postdramaturgien

Dramaturgie hat sich in Theorie und Praxis verändert, seitdem in zeitgenössischen Formen darstellender Künste literarischer Text und Rollenentwicklung nicht mehr im Vordergrund stehen. Dieses Buch fragt, wohin Dramaturgie sich bewegt (hat), was es ist, sein kann oder angesichts heutiger künstlerischer wie gesellschaftspolitischer Umstände sein sollte, welche unterschiedlichen dramaturgischen Ansätze sich verzeichnen lassen oder wie sich die genannten Veränderungen auf die Rolle, Aufgaben sowie das (Selbst-)Verständnis von Dramaturg*innen auswirken. Postdramaturgien versammelt Überlegungen, Einschätzungen und Suchbewegungen von Expert:innen aus Theorie und/oder Praxis. 

Qualitätsmanagement für Kulturorganisationen

Das Forschungsprojekt "Qualität für Kultur" hat zum Ziel, Qualitätsmanagement als Thema und Praxis für Kulturorganisationen zu bringen. Das englischsprachige Handbuch listet und erläutert verschiedene Standards, Systeme und Akkreditierungssysteme, die auf den Kultursektor zugeschnitten sind. Unser Ressourcenleitfaden, der die sieben Qualitätsmanagement-Grundsätze der ISO als Rahmen verwendet, bietet Kunstorganisationen eine Fülle von Materialien, wie Toolkits, Berichte, Studien, Videos und Online-Kurse. 

Relaxed Performances - Ein Orientierungspapier

Dieses Orientierungspapier zeigt am Beispiel der Relaxed Performances, wie Zugänglichkeit und Barrierefreiheit im Theater umgesetzt werden können. Es bietet Vorschläge zur Gestaltung von Relaxed Performances, die unter Abwägung der individuellen Möglichkeiten und Ressourcen innerhalb der eigenen Theaterpraxis umgesetzt werden können. 

Res publica Europa – Networking the performing arts in a future Europe

Wohin bewegt sich die freie Szene in Europa? Welche Tragkraft haben die unabhängigen darstellenden Künste, die sich auf Werte wie Toleranz und Offenheit stützen? Und wie können diese in einem von Europaskepsis geprägten Klima gestärkt werden? Diese Fragen standen im Mittelpunkt des Treffens des Netzwerks »International Network for contemporary performing arts« (IETM), das im November 2018 in München stattgefunden hat. Das im Anschluss an die Veranstaltung erschienene Buch trägt den Titel »Res publica Europa – Networking the performing arts in a future Europe«.

Selbstständig in den freien darstellenden Künsten – FAQs

Das Landesbüro für freie darstellende Künste NRW hat eine Broschüre mit wesentlichen Fragen und Antworten der Selbstständigkeit herausgegeben. 

Tanz & Sehbehinderung 


Die erste Version dieses englischsprachigen Buches wurde 2014 vom Centre national de la danse in Paris als Handbuch zur Unterstützung von Tanzlehrern veröffentlicht, die mit blinden und sehbehinderten Schülern arbeiten. Durch die Übersetzung ins Englische haben nun Tausende weiterer Lehrer, Künstler und Organisationen die Möglichkeit, von den darin beschriebenen Informationen, Erkenntnissen und Beispielen guter Praxis zu lernen.

Spendenbescheinigung korrekt ausfüllen

Wenn eine Stiftung – oder auch jede andere gemeinnützige Organisation – Spenden bekommt, erwarten die Spender, dass sie möglichst zeitnah eine Zuwendungsbestätigung erhalten. Umgangssprachlich wird sie auch Spendenquittung oder Spendenbescheinigung genannt, steuerrechtlich korrekt aber heißt sie Zuwendungsbestätigung. Sie berechtigt den Spender, seine Spende im Rahmen der Steuererklärung als Sonderausgabe von seinem zu versteuernden Einkommen abzuziehen. Der Aussteller haftet für die Richtigkeit, deshalb ist es notwendig, sich damit auszukennen. Haus des Stiftens gGmbH hat eine Richtlinie erarbeitet, die helfen soll, Spendenbescheinigungen richtig auszufüllen.

Tanzkongress 2019

Eine jetzt erweiterte und umfassende Online-Dokumentation versammelt die Stimmen der Internationalen Salons, die das Goethe-Institut in Zusammenarbeit mit Meg Stuart und Moriah Evans vor und nach dem Tanzkongress 2019 in New York, Bogotá, Madrid, Helsinki, New Delhi, Ouagadougou und München durchgeführt hat. Tanz- und Performance-Künstler:innen sowie Kunstschaffende und Forschende der lokalen Szenen kamen hier zusammen, um sich auszutauschen und die jeweiligen Diskurse beim Gathering in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste in Dresden zusammenzubringen. 
Die Online-Publikation vereint diese Dialoge in einer besonderen Form der Dokumentation. In unterschiedlichen Beiträgen begegnen sich hier die Künstler:innen aus allen Salonstädten und reflektieren über das, was geschehen ist und noch geschehen kann. 

Tanzvermittlung

Die Dokumentation "Politische Dimensionen der Tanzvermittlung - Wie setzen wir uns in Bewegung?" einer Fachkonferenz, die der Bundesverband Aktion Tanz in Bildung und Gesellschaft in Zusammenarbeit mit der Bundeszentrale für politische Bildung im Januar 2020 in Essen veranstaltet hatte, ist online einsehbar. Die Fachkonferenz, die in PACT Zollverein zahlreiche Akteur:innen aus dem Feld der Tanzvermittlung und der kulturellen und politischen Bildung zusammenbrachte, behandelte das Themenfeld der politischen Dimensionen der Tanzvermittlung und wie diese demokratiestärkend in vielfältigen Kontexten wirksam werden kann.

Theater und Altern

Vom 16. bis 19. Mai 2019 fand das erste gesamteuropäische Seniorentheater-Festival stAGE!, veranstaltet vom BDAT e.V. in Esslingen statt. Beteiligt waren sieben Seniorentheatregruppen aus Europa. Auf Einladung des BDAT e.V. übernahmen Studierende des Instituts für Theaterwissenschaften (ITW) die wissenschaftliche Festivalbegleitung. Als Resultat entstand eine Broschüre.

Theaterrecht

Theaterrecht – Handbuch für Theatermacher von Christoph Nix ist ein praxisorientierter Ratgeber, der über die Rechtsgrundlagen von Bühnenkünstler*innen an Stadttheatern, als freie Künstler*innen oder als Gruppe informiert. Erläutert werden u.a. das Bühnenarbeitsrecht, das Vereins- und Gesellschaftsrecht, das Urheberrecht hat oder Fragen der Mitbestimmung. Darüber hinaus enthält der Band eine ausgewählte Textsammlung der wichtigsten bühnenrechtlichen Gesetztestexte, den Normalvertrag Bühne sowie diverse Musterverträge.

Umbrüche und Aufbrüche - Transformationen des Theaters in Ostdeutschland zwischen 1989 und 1995

Friedliche Revolution und deutsche Wiedervereinigung gingen an den Theatern im östlichen Deutschland nicht folgenlos vorbei. Bis 1989 oft genug gesellschaftliche Katalysatoren, bedeuteten die Folgejahre vor allem eins: Krise durch fehlendes Publikum und unsichere Finanzierung. Auch die Frage nach den Aufgaben und Zielen von Theaterarbeit stellte sich fundamental neu.

Torben Ibs untersucht nicht nur den Strukturwandel von Theatern und Kulturpolitik in Ostdeutschland. Im Fokus steht auch die Frage, wie sich das Verständnis von Theater im gesellschaftlichen Kontext verändert hat: Zwischen dem Willen zum Bewahren und dem Abschneiden alter Zöpfe eröffnet sich ein schillerndes und bisweilen widersprüchliches diskursives Feld im Wandel. Die erste empirische Bestandsaufnahme zum Elitenwandel im Theater Ostdeutschlands. 

Umsatzgrenzen-Anhebung für Kleinunternehmen 

Ab 2020 dürfen auch Unternehmen bis zu einem Umsatz von 22.000 Euro (bisher 17.500 Euro) die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen und sind damit von der Umsatzsteuer befreit. Die Umsatzgrenze wird von 17.500 EUR auf 22.000 EUR angehoben. Ab dem 01.01.2020 tritt diese Änderung in Kraft und gilt damit für Umsätze von 2019. Die Änderung ist Teil des Bürokratieentlastungsgesetz III. Unternehmen, deren Gesamtumsatz im vorangegangenen Jahr 22.000 EUR (bisher 17.500 EUR) nicht überstiegen hat und im laufenden Jahr voraussichtlich 50.000 EUR nicht übersteigt, können die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen. Das ist für viele UnternehmerInnen von Vorteil, denn wer als Kleinunternehmer gilt, muss keine Umsatzsteuer in Rechnungen ausweisen und auch die Umsatzsteuer-Voranmeldungen an das Finanzamt entfällt.

Umsatzsteuer bei Auslandsgeschäften



Wenn Künstler*innen und Kreative international arbeiten, sehen sie sich mit der Frage konfrontiert, bei welchen Tätigkeiten sie in welchem Land Umsatzsteuer abführen müssen. Aber auch diejenigen, die Künstler*innen einladen, sie beauftragen und mit ihnen zusammenarbeiten (bspw. Veranstalter*innen, andere Künstler*innen, Kund*innen, Auftraggeber*innen) müssen sich häufig mit Fragen zur Abführung der Umsatzsteuer beschäftigen: Greift das Reverse-Charge-Verfahren? Muss ein Kleinunternehmer, der eine Tänzerin aus dem Ausland engagiert, Umsatzsteuer abführen? Unter welchen Voraussetzungen können Auftritte von Künstler*innen aus dem Ausland von der Umsatzsteuer befreit sein? Wann ist die Angabe einer Umsatzsteueridentifikationsnummer (USt-IdNr.) auf der Rechnung wichtig? Gemeinsam mit Touring Artists hat die Rechtsanwältin Sonja Laaser innerhalb des letzten Jahres praxisrelevante Informationen zur Umsatzsteuer mit Auslandsbezug in einem Baukastensystem zusammengetragen für international arbeitende Künstler*innen und auch diejenigen, die Künstler*innen einladen, sie beauftragen und mit ihnen zusammenarbeiten.

UNESCO: Publikation »CULTURE 2030 – Indicators«

Die Rolle der Kultur bei der nachhaltigen Entwicklung und ihre zentralen Konzepte zur Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, sind Themen der von der UNESCO vorgelegten englischsprachigen Publikation »CULTURE 2030 – Indicators«. Die 112-seitige Schrift illustriert, auf welche Weise Kultur zu den 17 Agenda-Zielen (Sustainable Development Goals) passt, auf die sich die Weltgemeinschaft während des UN-Gipfels 2015 verständigt hatte, und erläutert die kulturbezogenen Indikatoren zur Umsetzung der Agenda. 


UTOPIA.JETZT: Dokumentation des Bundeskongresses online



Am 19. Januar 2020 ging nach vier intensiven Kongresstagen UTOPIA.JETZT, der fünfte Bundeskongress der freien darstellenden Künste in Berlin zu Ende. Mit ca. 600 Teilnehmer*innen, 89 Referent*innen und 60 Veranstaltungen war der Kongress der bislang größte des Bundesverbands Freie Darstellende Künste (BFDK). Im Zentrum aller Diskurse über Utopien wie praktische Zukunftsschritte der freien darstellenden Künste standen die Themen der utopischen Räume Diversität, Nachhaltigkeit und Solidarität. In vielfältigen Diskussionsrunden um die eigenen Strukturen bildete die Frage nach Arbeits- und Lebensmodellen das Zentrum der inhaltlichen Auseinandersetzungen


Vermittlungsformate für die freien darstellenden Künste

Das im November 2018 veröffentlichte Handbuch enthält acht experimentelle Vermittlungsformate, die zwischen 2016 und 2018 in den freien darstellenden Künsten Berlins initiiert, getestet und weiterentwickelt wurden – mit praktischen Tipps für ihre Umsetzung und der Einladung, Konzepte der Kunstvermittlung weiterzudenken. 

Videokonferenzen

Dieses Handbuch hält für alle Nutzer:innen die für Videokonferenzen notwendigen Grundlagen, weiterführende Informationen und viele Tipps und Hinweise bereit. 

Visa-Erteilung für Künstler*innen, die in Europa arbeiten wollen

Bei Kooperationen mit internationalen Künstler*innen wichtig: Wer benötigt beim Eintritt in den Schengen-Raum ein Visum? Wie ist der Antragsweg? Welche unterschiedlichen Visa-Typen gibt es überhaupt? Diese und weitere Fragen, die international tätige und aus Drittländern stammende Künstler*innen und Kulturproduzent*innen bewegen, beantwortet der Guide on visas for Schengen area.

Wegweiser für inklusive Veranstaltungen der Performing Arts (Theater, Tanz und Musik) für ein Publikum mit und ohne Behinderungen - Ein hindernisfreier Kulturbesuch



Ein umfangreicher Leitfaden mit Checklisten und Empfehlungen der Schweizer Fachstelle Kultur inklusiv, der sicherlich auch für andere Länder hilfreich sein kann. Im Wegweiser wird praxisbezogen aufgezeigt, unter welchen Rahmenbedingungen Menschen mit Behinderungen an Kulturangeboten uneingeschränkt teilhaben können. Von diesen Zugangsmöglichkeiten kann auch das gesamte Publikum profitieren. Zunächst wird geklärt, was Behinderungen, Inklusion sowie inklusive kulturelle Teilhabe bedeutet. Als nächster Schritt werden die verschiedenen Behinderungsformen und ihre Bedürfnisse vorgestellt. Ganz praxisbezogen wird anschließend ein hindernisfreier Kulturbesuch mit Hilfe von Checklisten durchgespielt. Das beginnt beim Buchungsprozess und schließt mit der Heimreise der Gäste. In mehreren Exkursen werden einige Aspekte, wie die Kommunikation in einfacher Sprache oder Leichter Sprache vertieft dargestellt.

Why Theatre?



"Normalerweise wird die Antwort durch das Theatermachen selbst gegeben", schreiben die Herausgeber:innen Kaatje De Geest, Carmen Hornbostel und Milo Rau im Vorwort dieses umfangreichen Bandes, "aber plötzlich befinden wir uns in einer Situation, in der unsere Praktiken der Antwortsuche durchgeschüttelt wurden": in der zwangsweisen Stilllegung der Theaterhäuser. Die Alternative ist, nicht auf eine einzelne Antwort zu vertrauen, sondern auf ein Kaleidoskop an Antworten: Die Frage "Warum Theater?" wird vielstimmig beantwortet, von über 100 Theatermacher:innen, zwischen denen sich, so die Hoffnung, verdeutlicht, warum Theater heute eine relevante Kunst sein kann. 

Wiener Symposium Freie Szene – Freie Kunst!

Im April 2019 fand auf Initiative der Interessenvertretungen der österreichischen Kunst- und Kulturszene ein erstes gemeinsames Symposium unter dem Titel FREIE SZENE – FREIE KUNST statt. Fachspezifisch wie auch genreübergreifend wurden Diskussionen zu der strukturell prekären und aktuell brisanten Situation der freien Kunstschaffenden in Österreich geführt. In der Dokumentation finden sich Zusammenfassungen der Redebeiträge und der Ergebnisse der Arbeitsgruppen.

Zettelkasten für Wortmeldungen bei Videokonferenzen

Wer kennt die Probleme mit der Verständigung in den inzwischen alltäglichen Videokonferenz-Situationen nicht: Wer redet wann? Schlechter Empfang? Mikro aus? Damit mediale Kommunikation besser läuft, bietet die Medienanstalt Rheinland-Pfalz Videokonferenz-Teilnehmenden praktische Karten zum kostenfreien Download. 

Zwischen Kunst und Bildung 

Die Publikation Zwischen Kunst und Bildung versammelt Texte zur Theorie, Vermittlung, Forschung in der zeitgenössischen Theater-, Tanz- und Performancekunst. Vorgestellt werden Ergebnisse aus einer dreijährigen Erprobung und Entwicklung (2014-2017) eines vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten wissenschaftlich fundierten Weiterbildungsmodells Kunst_Rhein_Main. 

Doch auch unabhängig vom Weiterbildungsmodell sind die Texte im Buch wichtige Beiträge zur Debatte um Kunst und Bildung. Zunächst geht es um wichtige Begriffe in der theoretischen Auseinandersetzung, um neue Formen des Lernens, die Begriffsgeschichte von Bildung, verschiedene Verständnisse von Kindheit, aber auch um Kunst als subversives Spiel und Risiko. Zudem werden grundlegende Fragen reflektiert: Wie wichtig ist Didaktik für Kunst und Vermittlung? Welche Form der Partizipation ist sinnvoll? Wie positionieren sich Künstler*innen in ihrem Selbstverständnis zwischen Kunst und Bildung?