Veranstaltungsangebote 

am 08. Mai 2021 von 11 bis 17 Uhr | digital 

NETZ.WERKEN#1: Elternschaft und Kunstbetrieb

Impulse: Gabi Beier (Berlin), Daniela Lehmann (Dresden), Ute Hartwig-Schulz (Prösitz) u. a.

Kulturschaffende, die Kinder betreuen haben in den Darstellenden sowie in den Bildenen Künsten ähnliche Herausforderungen und weniger Chancen. 

So sind Kinder nicht nur selten Gegenstand auf der Bühne, gerade für Mütter gelten sie anscheinend oftmals als Killer der Künstlerkarriere. Muss das so sein?
Dieser Netzwerk-Auftakt fragt nach strukturellen und politischen Veränderungsnotwendigkeiten im heutigen Kunstbetrieb und in der Kulturförderung, nach Selbstermächtigungsstrategien und Solidarisierungsmöglichkeiten. Außerdem erklären Künstler:innen, wie die Elternschaft sie und ihr Werk verändert hat und Elterschaft die künstlerische Praxis beeinflusst.


Veranstaltungsort: digital - der Link wird nach der Anmeldung versendet.
Wenn Sie auf Grund von Behinderungen auf eine spezifische Hilfe angewiesen sind, wenden Sie sich bitte an uns. Wir versuchen eine Lösung für Sie zu finden. Wir freuen uns auf Ihre Veranstaltungsteilnahme!

Diese Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation mit der Hochschule für Bildende Künste Dresden, dem Landesverband Bildende Kunst Sachsen e.V., dem Künstlergut Prösitz e.V. und TENZA Schmiede Dresden.

#pros #beginners #students #managers #multiplicators 

am 19. Mai 2021 von 14 bis 15:30 Uhr | digital

Endlich in der KSK! Antragstellung & FAQ

Impuls:  Fred Janssen, Berater bei der Künstlersozialkasse (Wilhelmshaven) 

Mit der Künstlersozialversicherung sind seit 1983 die selbständigen Künstler:innen und Publizist:innen in den Schutz der gesetzlichen Sozialversicherung einbezogen mit der Besonderheit, dass sie nur etwa die Hälfte ihrer Beiträge zu tragen brauchen und damit so günstig gestellt wie Arbeitnehmer:innen sind. Die andere Beitragshälfte wird durch die Künstlersozialabgabe der Kunst- und Publizistikverwerter:innen (z. B. Galerien, Musikschulen, Theater, Rundfunkanstalten, Werbeagenturen, Verlage) und durch einen Bundeszuschuss finanziert. 

Um die Künstlersozialkasse (KSK) ranken sich Geschichten und Gerüchte. Manche sind wahr, andere nicht, viele halten sich hartnäckig. Fakt ist: Die Hürden zur Aufnahme in die KSK sind - gerade für Berufsanfänger:innen - hoch. Fakt ist aber auch: Mit einem gut vorbereiteten Antrag steigen die Chancen enorm, dass man als Künstler:in in die KSK aufgenommen wird.


THEMEN

  • Grundsätzliches zur Künstlersozialversicherung und KSK
  • Welchen Versicherungsschutz bietet die Künstlersozialversicherung?
  • Voraussetzungen
  • Erläuterungen zum Antragsverfahren
  • Bemessungsgrundlage und Höhe der Beiträge
  • Krankenkassenwahl und Befreiungsmöglichkeiten mit Bezuschussung einer privaten Krankenversicherung
  • Krankengeldanspruch und Gestaltungsmöglichkeiten
  • Wie beeinflussen zusätzliche Einkünfte bzw. Nebentätigkeiten die Mitgliedschaft
  • Kurzinformation Künstlersozialabgabe


Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, um eine rechtzeitige Anmeldung unter dem Link wird gebeten.

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Hochschule für Bildende Künste Dresden und der Hochschule für Musik Dresden.

#beginners #students

am 27. Mai 2021 von 17 bis 19 Uhr | Theater Meißen

EINBLICKE#3: Das Kulturraumsekretariat Meißen - Sächsische Schweiz - Osterzgebirge stellt sich vor

Im Freistaat Sachsen wurde bereits im Jahr 1994 das Gesetz über die Kulturräume (Sächsisches Kulturraumgesetz) erlassen, auf dessen Grundlage acht ländliche (Vogtland, Zwickauer Raum, Erzgebirge, Mittelsachsen, Leipziger Raum, Meißen, Sächsische Schweiz / Osterzgebirge, Niederlausitz-Oberschlesien) und drei urbane Kulturräume (Chemnitz, Dresden, Leipzig) gegründet wurden. Die Umsetzung des Kreisgebietsreformgesetzes im Freistaat Sachsen zum 01.08.2008 machte auch eine Anpassung des Sächsischen Kulturraumgesetzes erforderlich. Zum 01.08.2008 wurde deshalb der Zweckverband Kulturraum Meißen – Sächsische Schweiz – Osterzgebirge als Gesamtrechtsnachfolger der Kulturräume Elbtal und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge gegründet. Mitglieder des Kulturraumes sind der Landkreis Meißen und der Sächsische Schweiz- Osterzgebirge.


Welchen Auftrag hat der Kulturraum? Wie wird der Kulturraum finanziert? Welche Einrichtungen gehören zum Kulturrraum? Welche Theatersparten sind im Kulturrraum vertreten? Welche Rolle spielt dabei das Theater Meißen als Gastspielstätte und Produktionsort? Welche Möglichkeiten ergeben sich für Künstler:innen aus der Freie Szene? Welche Aufgaben erfüllt das Kulturraumsekretariat? Wie werden Projekte gefördert? Welche Voraussetzung sollten für eine Antragsstellung erfüllt sein? 
Antworten auf diese Fragen wurden in einem Vortrag sowie in einer anschließenden Gesprächsrunde durch fachkundige Mitarbeiter:innen des Kulturraumsekretariats Meißen - Sächsische Schweiz- Osterzgebirge
gegeben.

Die Veranstaltung richtete sich an Künstler:innen und Berufsanfänger:innen, die bisher erfolglos oder noch keine Anträge auf Förderung im Kulturrraum gestellt haben oder Interesse haben, zukünftig im Kulturraum Meißen - Sächsische Schweiz- Osterzgebirge zu produzieren.

Veranstaltungsort: Theater Meißen (Foyer), Theaterplatz 15, 01662 Meißen
 
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, die Anzahl der Plätze jedoch begrenzt. Um eine rechtzeitige und verbindliche Anmeldung wird deshalb gebeten. Bei genügend großer Anmeldezahl wird ein Gruppenticket ab/an Dresden gestellt.

Wenn Sie auf Grund von Mobilitätseinschränkungen oder anderen sichtbaren wie nicht-sichtbaren Behinderungen auf einen spezifischen Sitzplatz oder Hilfe angewiesen sind, wenden Sie sich bitte an uns. Wir versuchen eine Lösung für Sie zu finden. Wir freuen uns auf Ihren Veranstaltungsbesuch!

Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturraumsekretariats Meißen - Sächsische Schweiz - Osterzgebirge und durch das Theater Meißen.

#pros #beginners #students #amateurs #multiplicators

vom  04. Juni 2021 bis zum 06. Juni 2021 | jeweils von 10 bis 20 Uhr | Villa Wigman für TANZ Dresden

WERKRAUM#4: Performance vor und hinter der Kamera  

Workshop-Leitung: RP Kahl (Berlin)

Ausgehend vom ganzheitlichen Ausbildungsansatz der Lehre am Bauhaus - "Einheit von Handwerk, Kunst und Leben" - vermittelt dieser Workshop einen Erfahrungshorizont der Performance vor und hinter der Kamera im Grenzbereich von Tanz, Perfoemance, Theater, Bildender Kunst und Film. 

Das bewegte Bild spielt eine immer größere Rolle in der Darstellung von Spiel- und performativen Situationen in Theaterproduktionen oder im Bereich der Videokunst. Auf der anderen Seite öffnet sich der Film immer stärker auch anderen Einflüssen, weg vom klassischen Kino- oder Fernsehfilm. Die Akteure beider Seiten - vor der Kamera: Theaterschauspieler:innen, Performer:innen, Tänzer:innen und hinter der Kamera: Filmemacher:innen, Regisseur:innen, Kamerafrauen und -männer - arbeiten innerhalb des Workshops ohne Aufteilung in "vor und hinter der Kamera" zusammen und lernen dadurch die Bedürfnisse der anderen Seite kennen. Der Fokus des Workshops liegt auf der Performance (Schauspiel, Tanz, Performanceformen) und wie diese für eine adäquate filmische Aufnahme am besten konditioniert werden kann. Ziel des Workshops ist es, eigene Erfahrungshorizonte innerhalb der Performance vor der Kamera zu bilden und dies mit einer kleinen filmischen Arbeit zu unterstützen, wie auch das Schaffen eines Netzwerkes innerhalb der Teilnehmer:innen. Dabei sollen Performer:innen/ Schauspieler:innen auf Filmemacher:innen treffen und im gemeinsamen Workshop auch Ideen und Möglichkeiten für eine zukünftige Zusammenarbeit ausloten.


RP Kahl ist Schauspieler (mit Diplom an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin) und arbeitet seit mehr als 25 Jahren hinter der Kamera als Regisseur, Autor und Produzent von Kinofilmen wie 'Angel Express', 'Bedways' und 'A Thought of Ecstasy'. Aktuell arbeitet er an einem Performancefilm 'Frauentag in New York' in Zusammenarbeit mit dem Kunstverein Hamburg und dem Ballhaus Ost Berlin. Er ist studiengangsleitender Professor für 'Schauspiel und Inszenierung' an der SRH University Berlin School of Popular Arts.
 

Dieser Workshop richtet sich an Performer:innen und Filmemacher:innen aus dem Freistaat Sachsen, d.h. Performer:innen, Tänzer:innen, Theaterschauspieler:innen, Bildende Künstler:innen mit dem Fokus Videokunst und/ oder Performance, Filmemacher:innen (Regie, Kamera, Produktion), Videokünstler:innen. Es sind keine Vorkenntnisse in der Arbeit mit der Kamera (Performer:innen, Bildende Künstler:innen) notwendig, auch keine bisherigen Arbeitserfahrungen auf dem Gebiet des Theaters oder der Bildenden Kunst notwendig (Filmemacher:innen). Es sollten jedoch einschlägige künstlerische Arbeitserfahrungen in der eigenen Profession vorhanden sei.

 

Die Teilnahmegebühr beträgt 40€.

 
Eine Bewerbung für die Teilnahme ist notwendig.

Bei der Bewerbung sollte folgendes mitgeteilt werden:

- Nennung der eigenen Profession mit Schwerpunkten und kurze Auflistung von eigenen Produktionen.

- Erfahrung im Bereich Film bzw. Bewegtbild: JA / NEIN, welcher Art und in welcher Funktion?

- Motivation für die Teilnahme am Workshop (2 - 3 Sätze)

 

Veranstaltungsort: Villa Wigman für TANZ, Bautzner Str. 107, 01099 Dresden

 

Wenn Sie auf Grund von Mobilitätseinschränkungen oder anderen sichtbaren wie nicht-sichtbaren Behinderungen auf einen spezifischen Sitzplatz oder Hilfe angewiesen sind, wenden Sie sich bitte an uns. Wir versuchen eine Lösung für Sie zu finden. Wir freuen uns auf Ihren Veranstaltungsbesuch!

 

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation der Servicestelle FREIE SZENE mit dem Filmverband Sachsen und der SRH University Berlin School of Popular Arts.

 

#pros #beginners #students

am 12. Juni 2021 von 11 bis 18 Uhr | LOFFT - das Theater

WERKRAUM#5: Jeder Mensch ist ein:e Tänzer:in! Community Dance im Stadtraum. 

Workshop-Leitung: Be van Vark (Berlin)

„Be van Vark zeigt, dass Kultur keine elitäre Luxubeschäftigung ist, sondern zur Existenz eine jeden Menschen gehört“. Diese Aussage aus der Lauditio zur Verleihung des Verdienstkreuz beschreibt den Antrieb und Kern ihrer Arbeit sehr
genau. In diesem Workshop möchte sie ihren Erfahrungsschatz, Methoden und Philosophie teilen.
Dazu werden unterschiedlichste Projektbeispiele betrachtet sowie Arbeitsweisen, Möglichkeiten und Herausforderungen besprochen. Außerdem liegt der Fokus des Workshops auf der Praxis von Bewegungstraining, Atem- bis hin zu
Wahrnehmungsübungen. Improvisieren, sprechen, schreiben, zuhören, ausprobieren, kreieren, choreographieren.

Die konkrete Gestaltung wird sich partizipativ im Miteinander der Teilnehmenden, ihren Bedürfnissen und Fragen entwicklen.
Der Workshop richtet sich an Tänzer:innen, an Menschen mit Bewegungs- und Projekterfahrung, aber auch an Personen, die grundsätzlich Interesse an Tanz, an innovativer und kreativer Kultur- und Bildungsarbeit haben, das gesellschaftliche Wirkpotential von Kunst ausloten wollen.

Be van Vark lebt und arbeitet in Berlin. Neben der Entwicklung eigener künstlerischer Arbeiten ist sie als Gastchoreografin und Tanzpädagogin tätig. Die Bandbreite ihrer choreografischen Arbeit ist charakterisiert durch die Leidenschaft, unterschiedliche Menschen und Stile zusammenzubringen, einen genauso wie hunderte von Menschen zu bewegen und Projekte für die Bühne wie auch den öffentlichen Raum zu entwickeln. 
Seit 2002 arbeitet sie mit dem von ihr entwickelten Konzept „tanztheater-global“, das auf nationaler und internationaler Ebene Laien mit professionellen Performern zusammenführt. Bis heute wurden mehr als dreißig Projekte in diesem Zusammenhang realisiert. Seit 2011 ist sie Vorsitzende des Vereins „Tänzer ohne Grenzen e.V.“. Seit September 2017 entwickelt sie mit Tänzer ohne Grenzen e.V. in Kooperation mit der Bürgerstiftung Halle „Eine Stadt tanzt“, generationsübergreifende Projekte mit jeweils über 100 Tänzer:innen an der
Oper Halle/ Saale. 
Die aktuelle Produktion Augenblick hat -hoffentlich- im Juli 2021 Premiere.
Im Oktober 2018 wurde Be van Vark für ihre Arbeit das Verdienstkreuz am Bande vom Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier überreicht.


Veranstaltungsort: LOFFT - Das Theater, Spinnereistraße 7/Halle 7, 04179 Leipzig


Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, die Anzahl der Plätze jedoch begrenzt. Um eine rechtzeitige und verbindliche Anmeldung wird deshalb gebeten. 


Mit freundlicher Unterstützung vom LOFFT - Das Theater.

#pros #beginners #students #amateurs #multiplicators #scientist